Forum: Politik
Ticketpreise: Grünen-Fraktionschef wirft Bahn Abzocke vor
DPA

"Endlich den Schalter umlegen": Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter übt im SPIEGEL heftige Kritik an der Bahn. Ursache vieler Mängel sei eine falsche Philosophie des Konzernchefs.

Seite 9 von 14
alfred13 26.03.2016, 16:40
80. Trauriger Befund

Zitat von citi2010
Sie beschreiben das Problem der Politik: nur sachfremde Unkundige, da die anderen alle arbeiten. ;-)
Die Politik wird dominiert von Beamten und Unselbständigen, die weder über Wirtschafts- noch Finanzkompetenz verfügen. Diese Leute, deren Horizont regelmäßig an der nächsten Klassen- (ja, auch Hr. Gabriel war mal Lehrer....) oder Verwaltungstür endet. Inkompetenz, Selbstüberschätzung und Profilierungsgeilheit, zumal jedem dieser Narzissten heute irgendein Sender ein Mikro vor die Nase hält, damit sie ihre in jeder Hinsicht schlicht unbeachtliche Meinung herausposaunen - und sei es zur Bahn, die dann von SPON, insbesondere wenn sie aus der richtigen, der links-grünen, technologie- und wirtschaftsfeindlichen Ecke, kommt, inszeniert wird. Die Bezahlung bedeutet für wirtschaftlich erfolgreiche Selbständige und Freiberufler Einschränkung, zumal sich jeder sog. Journalist auch noch im Privatleben herumschnüffelen darf. Deshalb haben wir es mit Leuten wie Gabriel, Hofreiter oder Kauder zu tun, die sich in ihrem gesamten Leben keinen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt haben, es hat nur zu besonderem Engagement im Bereich Intrige und Charakterbeugung gereicht - abstoßend. Nein Danke!

Beitrag melden
tubolix 26.03.2016, 16:43
81. @3 spiegelleser 987

Sie meinen, die Bahn macht sich selbst Konkurenz ?
Wenn die Bahn irgendwann mal - vielleicht - auf die Schiene geht, könnten Sie sogar recht haben.
Aber auch die Bahn lebt irgendwie am Markt. Und für den ist die Schiene nun mal zu langsam. Oder anders gesagt: Was der Güterverkehr nicht reißt muß der Personenverkehr ausgleichen.

Beitrag melden
OskarVernon 26.03.2016, 16:49
82.

Zitat von h.hass
Kurzum, wir haben eine AG, die nur - wenn überhaupt - Gewinne generieren kann, wenn sie als Monopolist auftritt und sich mit keiner Konkurrenz auseinandersetzen muss. Das ist so, als würde per Gesetz verboten werden, dass jemand außer der Daimler Benz AG in Deutschland Autos verkaufen darf.
Gerade Daimler ist ein treffendes Beispiel, dass Wettbewerb nicht nur über den Preis funktioniert:
Unternehmen können sich als Billigheimer profilieren - oder aber als Qualitätsanbieter, der höhere Preise aufrufen kann und die auch bekommt.
Die Bahn hat sich offensichtlich für ersteres entschieden - schade drum...

Beitrag melden
twisted_truth 26.03.2016, 16:50
83.

der Hofreiter kennt sich aus mit Geld. Hat der nicht Steuern hinterzogen? Wenn bei der Bahn ähnlich viele Nullen mitreden wie bei der öffentlichen Hand ist es klar das da nix weiter geht. Nennt sich " die Zukunft verschlafen".

Beitrag melden
xyunbekannt0001 26.03.2016, 16:52
84. sehr schön...

... aber die politik sollte auch ihre arbeit machen.

Beitrag melden
loncaros 26.03.2016, 16:52
85.

Zitat von steeldust2001
wer sich heute über die katatrophalen der bahn beschwert, der hätte damals nicht kohl wählen dürfen. jedes volk bekommt, was es verdient.
Hofreiter hat auch ganz gewiss vor 20 Jahren CSU gewählt...

Beitrag melden
alfred13 26.03.2016, 16:53
86. Am Thema vorbei

Zitat von h.hass
Und wer zahlt jetzt wohl direkt oder indirekt die halbe Milliarde jährlich, die die Bahn an Dividende an den Bund abführen und sich irgendwie aus den Rippen schneiden muss? Wer zahlt sauteure und letzten Endes unnötige Prestigeprojekte wie Stuttgart 21? Bill Gates? Oder Sie oder ich? Die Bahn nimmt wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgaben war, indem sie für eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur sorgt. Diese Aufgabe passt nicht zum Charakter einer rein gewinnorientierten Aktiengesellschaft, die jedes Jahr auf Teufel komm raus an den einzigen Anteilseigner, die BRD, Dividende ausschütten muss. Es ist ein grundsätzlicher Konstruktionsfehler, staatliche Bahnunternehmen zu privatisieren und den Managern mehr Kohle zu geben, wenn sie das Privatunternehmen dann radikal sanieren - was bedeutet, dass kaputtgespart und von der Substanz gelebt wird. Die Resultate kann man bei der Deutschen Bahn oder auch bei British Rail betrachten. Es sollte doch zu denken geben, dass die privatisierte Bahn, wenn sie sich in einem Konkurrenzkampf behaupten muss, plötzlich ganz schlecht dasteht. Im Güterverkehr ist sie gegen die LKWs schon seit langem faktisch chancenlos, bei der Personenbeförderung brechen in nullkommanix die Umsätze weg, wenn uralte Monopole fallen und man plötzlich mit einer einfallsreichen und aggressiven Konkurrenz konfrontiert ist, nämlich den Fernbussen. Kurzum, wir haben eine AG, die nur - wenn überhaupt - Gewinne generieren kann, wenn sie als Monopolist auftritt und sich mit keiner Konkurrenz auseinandersetzen muss. Das ist so, als würde per Gesetz verboten werden, dass jemand außer der Daimler Benz AG in Deutschland Autos verkaufen darf.
In der Schule wären Sie mit diesem Gesinnungsaufsatz durchgefallen. Die Bahnreform und -liberalisierung ist ein großer Erfolg. Bereits heute werden mehr als 30% der Güterverkehrstransporte durch Privatunternehmen und nicht mehr durch die DB Cargo erbracht; der Wettbewerb führt hier zu einem erheblich gesteigerten Leistungsbild. Auch im SPNV haben Privatunternehmen zu einer deutlich größeren Beförderungsleistung geführt. Nur im Fernverkehr gelingt der Durchbruch nicht; hier ist die Deutsche Bahn immer noch quasi Monopolist. Und das liegt an einem wesentlichen, strukturellen fehöler der Bahnreform: der Nichttrennung von Netz und Betrieb. Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum die Deutsche Bahn AG als im Wettbewerb stehendes Unternehmen das Netz über eine Tochtergesellschaft, die DB Netz, betreiben muss. Zudem führen gerade durch die Grünen systematisch betriebene Wettbewerbsverzerrungen dazu, dass die Bahn gegen die Straße verliert.

Beitrag melden
brummer07 26.03.2016, 16:57
87. wer im glaushaus sitz ...

Da spricht ein Parteimanager dessen Leistung es ist, eine Partei mit seinen Freunden mit ach und krach ueber die 5% hürde zu hiefen während ein Realo aus dem gleichen haus im ländle zeigt, wie volkspartei geht. Erstmal bei sich aufräumen bevor man mit fingern auf andere zeigt ...

Beitrag melden
rolf.piper 26.03.2016, 17:00
88. Der Grünen Chef ist ein makroökonomischer Dilettant?

Anders als die Chefs der Bahn weiss er, dass die Bahn eine andere Aufgabe hat: nämlich viele Städte miteinander zu verbinden und eine möglichst große Zahl von Kunden von A nach B zu bringen!
Jetzt gibt es nicht mal mehr einen Fahrplan. Durch das Internet zwingt die Bahn ihre Kunden, dorthin zu fahren, wohin der Kunde gar nicht will. Der Kunde hat nicht einmal mehr die Möglichkeit, seine Strecke visuell zu finden. Und wenn er es doch schafft, gleicht seine Route einer Fieberkurve! Und die bezahlt er! Was soll der Witz mit der neuen ICE-Strecke von Berlin nach München. Selbst mit den Dampfloks war diese Strecke über die Saalebahn vor Jahren schneller zu bewältigen. Und jetzt?
Kaum noch ein Bahnhof, nur Haltestellen, kaum noch ein Serviceschalter! Wie soll eine ältere Person mit dem Automaten fertig werden? Die Bahnchefs sind doch krank!

Beitrag melden
KlausMeucht 26.03.2016, 17:00
89. ökosteuer

Zitat von frank-traeger
Mehrbelastungen fuer Unternehmen werden immer an den Endverbraucher durchgereicht so auch beim Bahnticket was fuer Dilletanten..
Nicht immer. Es hängt davon ab welche Alternativen der Endverbraucher hat.

Beitrag melden
Seite 9 von 14
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!