Forum: Politik
Tillich-Rücktritt in Sachsen: Höchste Zeit
DPA

Die überraschende Rücktrittsankündigung des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich ist der richtige Schritt: für ihn, für seine Partei und für den Freistaat.

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ketzer2000 19.10.2017, 06:41
30. Wenn das alles ist?

Ich kann das geschwafel von der fehlenden Orientierung nicht mehr hören.
Man werfe nur mal einen Blick auf die Posse der Regierungsbildung für den Bund in Richtung ´Jameika. Da wartet Mutti Merkel auswahltaktischen Gründen bis nach der Wahl in Niedersachsen und dann wird getrennt mit den Partnern "sondiert". Mal abgesehen von dem faulen Kompromis zwischen CDU und CSU zur Flüchtlingspolitik. Gilt die Genfer Konvention für D nicht mehr. Also, da treffen sich getrennt Politiker, die noch nie miteinander gesprochen haben, die nicht wissen, was die jeweils andere Partei will und die nicht wissen, wo deren Schmerzgrenzen liegen, einfach lächerlich. Wenn Politik so stattfindet, braucht man sich nicht über die AfD zu wundern.

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zeisig 19.10.2017, 08:06
31. Meinen Respekt hat er ganz gewiss.

Mut, Entscheidungsfreude, Konfliktbereitschaft hätten ihm gefehlt, schreibt der Autor. Ich fand es jedenfalls mutig und gewiss nicht konfliktscheu, von seiner Partei eine deutliche Kurskorrektur nach rechts zu fordern, wohl wissend, daß eine derartige Haltung alles andere als populär ist. Ob er in der Sache richtig liegt, interessiert sowieso keinen. Lieber hört man sich das Gewäsch eines Herrn Kauder an, der ohne wenn und aber die Kanzlerlinie propagiert.

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publizikis 19.10.2017, 08:07
32. Das war überfällig.....

..... aber wenn man sich das drittklassige Personal in der zweiten Reihe anschaut, kann man wirklich Angst bekommen. Wir leben (noch) in Sachsen, wenn aber irgendwann einmal die AfD den Ministerpräsidenten stellen sollte, sind wir weg. Wäre der stabilisierende Westen nicht, Ostdeutschland wäre längst ein zweites Ungarn.

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DerBlicker 19.10.2017, 08:21
33. das befürchte ich auch

Zitat von jack.welch
Die Kommentare hier im Forum zeugen von einer profunden Unkenntnis der Sachsen. Ich bin Leipziger und denke, einen entsprechenden Einblick in die Wahlgründe der Sachsen zu haben. Den Sachsen geht es gut. Grund für die Stärke der AfD ist ausschließlich die Flüchtlingspolitik der CDU.
Das aber zeigt, dass die Bürger nicht helle sind, denn wenn man seinen Wohlstand durch AfD wählen aufs Spiel setzt, nur um seinen Ärger über einen angeblich falsche Flüchtlingspolitik auszudrücken, dann fehlt einem Intelligenz. In Sachsen gibt es kaum Flüchtlinge, warum also interessiert sich der sächsische Wähler überhaupt dafür?

Ich befürchte die Wahrheit ist, der sächsische Wähler ist tatsächlich zu großen Teilen ausländerfeindlich. Und das ist schlimm.

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Freedom of Seech 19.10.2017, 08:22
34. Bauernopfer Tillich

Bei der Bundestagswahl stand nicht primär Tillich sondern Merkel zur Wahl. Interessant ist, dass zwar in den Foren zunhemend lautstark Merkel´s Rücktritt gefordert wird, die Medien sich aber sehr zurückhalten. Fehlt den Medien in Deutschland etwa: "angesichts der politischen Lage ....Mut, Entscheidungsfreude - vor allem aber Konfliktbereitschaft"

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grünbeck,harald 19.10.2017, 08:43
35. Mit Kreschmer Bock zu Gärtner

Hat der Gerneralsekretär der Sachsen-CDU nicht auch eine Verantwortung zum Erstarken der AfD in Sachsen. Bundestagsmandat verloren im eignen Wahlkreis an die AfD, schon das ist ein Rücktrittsgrund und nicht ein Grund Ministerpräsident von Sachsen zu werden. Oder geht die Geldbeschaffungsmaßnahmen für die Politiker in Sachsen weiter ?

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Schlumperli 19.10.2017, 08:54
36.

Zitat von Profdoc1
Sich gemeinmachen und nach rechts rücken, ist das Schlimmste was PolitikerInnen tun können. Insoweit ist Horst Seehofer auf dem vollkommen falschen Weg. Es hilft nur: Klarheit .... in der Ansage. Sagen, was ist und was nicht geht. Basta.
Nein, da liegen Sie falsch.
Die Wahl in Österreich gerade eben zeigt das Gegenteil.
Dort lag die FPÖ (in etwa AfD) lange Zeit in allen Umfragen an 1.Stelle, die ÖVP (in etwa Union) abgeschlagen auf Rang 3.
Dann kam Sebastian Kurz von der ÖVP und hat die Programmatik der FPÖ in weiten Teilen übernommen.
Das hat viele Wähler zurück gebracht.
Jetzt ist die ÖVP Nummer 1, Kurz wird Kanzler und die FPÖ nur Nummer 3.

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mostly_harmless 19.10.2017, 08:57
37.

Zitat von zeisig
[....9 Ich fand es jedenfalls mutig und gewiss nicht konfliktscheu, von seiner Partei eine deutliche Kurskorrektur nach rechts zu fordern, wohl wissend, daß eine derartige Haltung alles andere als populär ist. Ob er in der Sache richtig liegt, interessiert sowieso keinen. [...]
Nun, die großartigen Positionen und die großartige Politik des Herrn Tillich hat dazu geführt, dass die AfD in Sachsen stärkste Partei geworden ist. Wenn das kein Grund zum Rücktritt ist, weiss ich nicht, was ein Grund zum Rücktritt sein könnte.

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mostly_harmless 19.10.2017, 08:59
38.

Zitat von Freedom of Seech
Bei der Bundestagswahl stand nicht primär Tillich sondern Merkel zur Wahl. Interessant ist, dass zwar in den Foren zunhemend lautstark Merkel´s Rücktritt gefordert wird, die Medien sich aber sehr zurückhalten. Fehlt den Medien .....
Es gibt immense Unterschiede beim Wahlergebnis der Union in den verschiedenen Bundesländern. Entsprechend ist es sehr wahrscheinlich, dass die unterschiedliche Ausrichtung der Landesverbände beim Ergebnis eine relevante Rolle spielt

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neu1197 19.10.2017, 09:02
39. Ja

Zitat von grünbeck,harald
Hat der Gerneralsekretär der Sachsen-CDU nicht auch eine Verantwortung zum Erstarken der AfD in Sachsen. Bundestagsmandat verloren im eignen Wahlkreis an die AfD, schon das ist ein Rücktrittsgrund und nicht ein Grund Ministerpräsident von Sachsen zu werden. Oder geht die Geldbeschaffungsmaßnahmen für die Politiker in Sachsen weiter ?
uneingeschränkt.
Der CDU-General hat einen viel größeren Grund (Verantwortung) , Platz zu machen für eine Erneuerung in der CDU. Jünger heißt doch nicht automatisch besser. Er konnte offensichtlich nicht den Wahlkreis..., die CDU Sachsen..., jetzt soll er sich im Land Sachsen versuchen... welch Ironie.

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