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Tillich-Rücktritt in Sachsen: Höchste Zeit
DPA

Die überraschende Rücktrittsankündigung des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich ist der richtige Schritt: für ihn, für seine Partei und für den Freistaat.

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dieter 4711 19.10.2017, 10:55
50. Sachsen: Rechtsradikalen die stärkste Partei

Schlimm, wenn man ein Bundesland hat, wo die Rechtsradikalen die stärkste Partei geworden sind.

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pietschko 19.10.2017, 11:03
51.

Zitat von jack.welch
Die Kommentare hier im Forum zeugen von einer profunden Unkenntnis der Sachsen. Ich bin Leipziger und denke, einen entsprechenden Einblick in die Wahlgründe der Sachsen zu haben. Den Sachsen geht es gut. Grund für die Stärke der AfD ist ausschließlich die Flüchtlingspolitik der CDU. Und die belehrenden Worte hierzu aus dem Westen. Warum wohl haben die Sachsen......
ich als sachse kann ihnen sagen, dass es beschämend ist, dass ein land, das 1989 sinnbild für wirtschaftsflüchtlinge war, nun anderen nicht nur dieses recht abspricht, nein, der normale sachse kann anscheinend nicht einmal zwischen subsidären schutz und asyl unterscheiden. aber der ossi hatte natürlich damals das recht in den westen zu ziehen, wegen rein wirtschaftlichen gründen.
wieviel "ausländer" gibt es denn in sachsen? kaum welche, und die, die da sind machen die jobs, die kein sachse machen will, also von morgens bis abends in der dönerbude stehen oder den asia-markt zu führen.
nein, es geht nicht nur um die ausländer. es geht darum, dass insbesondere derostdeutsche sachse sich gerne an etwas hochzieht und spaß dabei hat über andere herzuziehen. genau dieses klima haben afd und pegida geschaffen. und wenn man mal sieht, wie große teile der pegida bewegeung da sstehen und hetzen, mit dem bier in der hand, völlig argumentationslos und diksussionsoffen, auf dem konto hartz iv, dann sieht man, dann schüttelt man nur noch mit dem kopf.
sicher, ein großteil der bewegung ist die "ausländer" problematik. aber diese findet im osten nicht statt. ich bin mir sicher, danach wird weiter gegen politiker gewettert, egal wer gerade regiert.
nur die teils dramatischen und strafrechtlich relevanten verbrechen der afd polititker, die werden nicht berücksichtigt. nein, das ist dann wieder eine kampange der lügenpresse.
die ganzen fake-news, die in diesen gruppen unterwegs sind, werden nur schwer einzudämmen sein.
ich fahre kaum mehr nach sachsen, meinen geburtsort, weil ich dieses gejammer nicht mehr ertragen kann. und so geht es vielen, die mal aus sachsen rausgekommen sind, etwas von der welt gesehen haben und merken, wie absurd dieses gejammere in sachsen ist.

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pietschko 19.10.2017, 11:06
52.

Zitat von prologo
Natürlich hat Tillich dafür keine Alleinschuld. Verantwortlich dafür ist die Kanzlerin Merkel. Ausschlaggebend war Merkels aufgestülpte Flüchtlingspolitik. Das Thema wurde Medial vor der Wahl verweigert. Sachsen ist nur der Anfang. All meine Beiträge zu .....
es ist so, geil, wie oft ich lese, das kommentare zensiert wurden...warum kann ich es dann so oft von ihnen lesen?

das thema wurde medial verweigert? haben sei eigentlich einen tv oder bekommen zeitungen? internet? wenn das thema medial verweigert wurde, dann weiss ich nicht, wo sie leben!

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pietschko 19.10.2017, 11:08
53.

Zitat von biancakaltfeuer
Die Sachsen können ganz schöne Dickköpfe sein. Sie lassen sich nicht gerne bevormunden, schon gar nicht von Autoritäten. Als in Leipzig die Montagsdemos stattfanden, war Florian Gathmann in Göttingen am Pubertieren. Man kann ihm keinen Vorwurf machen. Er weiß ......
richtig, diese sachsen wollen andere bevormunden und schreien anderesdenkende nieder. auch gewalt gegen andersdenkende soll es in ostdeutschland schon gegeben haben......
ich lache nicht mehr über dass, was in sachsen passiert.

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querdenker22 19.10.2017, 11:26
54. Bis jetzt deutet nichts auf Neuanfang hin

... wenn gerade Herr Kupfer inzwischen schon 2 Interwies gibt - ich sehe bei ihm politisch fast eine Deckungsgleichheit mit der NPD - und gleichzeitig gesagt wird: "Merkel ist Schuld", dann muss noch lange und tief gegraben werden, bis die eigenen Ursachen erlaubt werden zu erkennen.
Tillichs Erfahrungen mit der Blockpartei Ost-CDU ist im Prinzip auf die komplette Sachsen-CDU übertragbar. Die führen sich auf, wie die SED zu DDR-Zeiten - einschließlich (im Wahlkreis Kupfers) Zensurbestrebungen bei kritischen Menschen. In die Politiker der OST-Blockparteien waren oft noch schlimmer, als die der SED - von Margot vielleicht mal abgesehen ... . Außer einen diffusen schimpfen gegen alles Linke wurden deren hochrote Mitglieder ohne Probleme übernommen - mit allen altern Seilschaften, die da existierten und der CDU- Sachsen Anfangs so viel Macht sicherten.

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mostly_harmless 19.10.2017, 11:53
55.

Zitat von dieter 4711
Schlimm, wenn man ein Bundesland hat, wo die Rechtsradikalen die stärkste Partei geworden sind.
Und als nächstes steht wieder das Rumgeheule an, dass sich die Lebensverhältnisse nicht angeglichen haben. Das dieses Faktum etwas mit dem Wahlverhalten der Bürger und dem damit verbundenen Image der Region zu tun hat, wird dabei gerne "vergessen". Passt auch nicht zum üblichen "Die anderen sind an allem Schuld" dieser Leute.
Aber die Höhe der Direktinvestitionen aus dem Ausland in den NBL im allgmeinen und in Sachsen im Speziellen spricht Bände. Ein weiterer Faktor im Kontext Image ist das Verlegen von Firmensitzen aus Bereichen wie IT in die NBL oder gar nach Sachsen. Das können Sie nämlich vergessen. Weil die Entwickler nicht in solche braunen Regionen gehen.

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kael 19.10.2017, 12:14
56. Die Biedenkopfs als Henker

Ich hielt Herrn Tillich für einen DDR-Wendehals, der geräuschlos und unbeschadet in die CDU West übernommen wurde und Karriere machen durfte. Dem Amt eines Ministerpräsidenten war er zu keiner Zeit gewachsen.
Aber ich fand es in höchstem Maße schäbig und charakterlos, wie sich das "Königspaar" Biedenkopf mit Überheblichkeit und Arroganz (s. ZEIT-Interview) als Tillch-Henker in Szene setzte.

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biancakaltfeuer 19.10.2017, 12:40
57.

Zitat von pietschko
richtig, diese sachsen wollen andere bevormunden und schreien anderesdenkende nieder. auch gewalt gegen andersdenkende soll es in ostdeutschland schon gegeben haben...... ich lache nicht mehr über dass, was in sachsen passiert.
Das Volk hat auf öffentlichen Plätzen schon immer lautstark Parolen skandiert. Es gab am Rande von Demos auch schon immer Randale. Das ist nichts Neues und nichts spezifisch Sächsisches. Neu ist nur, daß man jetzt auf einmal die Bevölkerungen ganzer Bundesländer - hier "die Sachsen" - pauschalisierend "in Haft" nimmt.

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mostly_harmless 19.10.2017, 13:05
58.

Zitat von biancakaltfeuer
Das Volk hat auf öffentlichen Plätzen schon immer lautstark Parolen skandiert. Es gab am Rande von Demos auch schon immer Randale. Das ist nichts Neues und nichts spezifisch Sächsisches. Neu ist nur, daß man jetzt auf einmal die Bevölkerungen ganzer Bundesländer - hier "die Sachsen" - pauschalisierend "in Haft" nimmt.
Es gibt nur ein Bundesland, wo Rechtradikale bei den BT-Wahlen die stärkste Partei geworden sind. Mit der "Pauschalisierung" werden die Sachsen also wohl leben müssen. So ist das nämlich in einer Demokratie. Handlungen haben Konsequenzen

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