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Tillich und sein rechtes Sachsen: Der Wendehals
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Was für starke Worte: "Das sind Verbrecher", sagt Sachsens Ministerpräsident Tillich über seine grölenden Landsleute, die Schutzbedürftige bedrängen. Doch die Empörung des CDU-Mannes ist scheinheilig.

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huebif 22.02.2016, 08:28
60. Ich bin NICHT RECHTS!

Auch wenn ich in Dresden wohne, bin ich nicht rechts! Bei allen anderen Gruppen über die gerade diskutiert wird, wird immer gesagt, dass man nicht alle über einen Kamm scheren kann, außer bei Sachsen und Dresdnern. Hier gehen jeden Montag 5000 Leute demonstrieren. In Dresden wohnen 500000. Also selbst wenn es alles Dresdner sind, dann EIN PROZENT. D.h. 99% der Dresdner sind nicht dabei, aber in der Berichterstattung wird so getan, als wären wir alle rechte hasserfüllte Radikale. Sogar wenn ich in Südafrika arbeite werde ich auf die Unruhen in meiner Heimatstadt angesprochen. Wir haben hier keinen Weltuntergang und ein faschistischer Putsch steht auch nicht bevor. Natürlich ist das Verhalten einiger Mitbürger am Wochenende schändlich, aber das sind nicht die Sachsen. Ich möchte außerdem darauf hinweisen, dass der Aufschrei als Müntefering von Rechten durch Pirna gejagt wurde nur von kurzer Dauer war. Und dass es keine Integrationsanstrengungen gab, die die Abgehängten in den national befreiten Zonen wieder integrieren sollte. Im Gegenteil, die Gelder wurden gekürzt und Vereine, die gegen rechts arbeiteten, sollten garantieren, dass sie keine Linksradikalen bei sich haben. ... Wo war da der Aufschrei?

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Klospülung 22.02.2016, 08:31
61.

Für das was in Sachsen passiert schäme ich mich. Alle Menschen sollten sich gegenseitig helfen, egal wo sie geboren sind.

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Andreas1979 22.02.2016, 08:31
62. Warum ist ein Politiker

für eine Revolte der Bürger verantwortlich nur, weil er die Politik der Kanzlerin in Sachen Flüchtlinge nicht teilt. Ich habe bis heute sowohl von Tilich, als auch von Seehofer ein Wort darüber verloren gehört, dass sie Flüchtlinge nicht aufnehmen, bzw. zu Aufruf sie zu attakieren aufgerufen hätten. Es ist sehr traurig, dass jede Kritik direkt dazu veranlasst wird Menschen direkt oder indirekt in eine rechtspoplistische, nationalsozialistische Ecke zu drängen.

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Frau_Meier 22.02.2016, 08:32
63. wenn die Menschen im Osten ...

... wüssten wie man über sie im Westen (und jetzt in der ganzen Welt) redet. Nach dem Zusammenbruch des Pleite-Unrechtsstaates haben sie die Hand aufgehalten, inzwischen mehr als 1500 Milliarden bekommen und jetzt schreien sie fremde Kinder an weil sie Angst haben die nehmen ihnen ihre nicht selbst verdiente Rente weg. Dabei würden diese die wohl eher finanzieren. [Gegen die gängigen Ost-Mythen: Kriegsschulden sind nicht Schuld an der selbstverursachten DDR-Pleite: in jeder Familie sind die Täter; gutausgebildete Leute? Kompetenz in Weltwirtschaft und mit modernen Maschinen die es nicht gab bei euch? Nein, die Betriebe und Leute waren nicht konkurrenzfähig in der freien Wirtschaft; Nein, nur ihr konntet nicht rüber, wir schon zu euch um uns eure Misere live anzuschauen; gut dokumentiert ist sie auch. Mitteldeuschland? niemand sagt das]

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winki 22.02.2016, 08:35
64. Man fragt sich sowieso, ...

wie der Mann in so eine Position gehievt werden konnte.
Garantiert nur weil er gläubiger Katholik ist. Davon gibt es in Sachsen gerade mal 4%.

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Spiegelleserin57 22.02.2016, 08:37
65. Demonstrationsrecht o.k. ABER

Zitat von skylarkin
Herr Tietz, auch mir wäre es lieber Pegida würde in einer Tiefgarage demonstrieren, aber wenn die Demonstranten sich strafrechtlich nichts zu schulden lassen kommen, gilt das freie Demonstrationsrecht. Nur weil einem die Meinungen nicht passen, die dort geäußert werden, kann man den Demonstranten nicht einen prominenten Platz verweigern. Und man kann auch nicht die Grenzüberschreitungen in irgendeinem Dorf zum Anlass nehmen in Dresden die Demonstration zu verbieten.Gegenbeispiel: Nur weil Linke einen Castor im Wendland massiv blockieren, darf dann auf dem Heiligengeistfeld nicht gegen die Atompolitik demonstriert werden? Fänden sie so etwas gut?
der Satz : wir sind das Volk ist definitiv falsch. Das Volk? Wer ist das genau? Ich wäre also auch das Volk und sehe mich in keiner Weise durch Pegida vertreten.
Diese keline Gruppe kann also nur für sich sprechen da das gesamte Volk nicht surch sie vertreten wird, wenn dann bitte korrekt.

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gula19 22.02.2016, 08:37
66. Unerträgliche Wortwahl

Die Aussage "Das sind keine Menschen" ist einfach unerträglich. Kein Politiker sollte solche Worte in der Öffentlichkeit benutzen, denn sie rechtfertigt Gewalt gegen Menschen.
Die eigentlichen Verbrecher sitzen meiner Meinung nach in unserer Regierung, denn sie zerstören durch unbegrenzte Masseneinwanderung diese Gesellschaft.

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wenzel2 22.02.2016, 08:40
67. Voll im Trend

Sehen Sie sich die letzten Wahlergebnisse in den Orten der Landtagswahlen in Sachsen und Südbrandenburg an.
Rechtspopulistische Parteien einschließlich AFD hatten auch schon vor der Flüchtlingskriese vor allem in ländlich geprägten Gegenden oft in Summe zwischen 15 und 25 Prozent. Von da kommen auch heute die meisten Pegidatouristen. Natürlich tragen viele Lokalpolitiker Verantwortung an dieser bedauerlichen Entwicklung. Viele denken nur an den eigenen Machterhalt und nutzen dafür auch gern populistische Parolen. Eigenes Versagen wird ständig verschleiert und "denen da Oben" (gemeint ist Berlin oder besser Brüssel) angelastet. Es gibt viele welche dumm rumkrakelen, aber leider noch mehr die sich stillschweigend zurückhalten. Aber zu wenig die sachlich und offen dagegen auftreten.

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plutinowski 22.02.2016, 08:41
68. ...

Zitat von robin-masters
Wenn die Menschen nicht viele Flüchtlinge haben möchten, sollte man das respektieren. Die Menschen fühlen sich übergangen und ausgegrenzt und solange dies nicht verstanden wird und man weiter Politik gegen das eigene Volk macht
Aber das stimmt ja so nicht. Laut Umfragen ist eine überwältigende Mehrheit dafür, Flüchtlingen, die vor Bombenhagel etc. fliehen, zu helfen, selbst 3/4 der AfD-Anhänger sind dafür. (Habe keinen Link zur Hand, aber das ist sicher licht ergooglebar.)

Andererseits - da haben Sie Recht - wollen viele generell weniger Flüchtlinge in Deutschland haben. Aber was folgt nun konkret daraus? Flüchtlingen helfen wollen aber keine haben wollen, passt offensichtlich nicht zusammen. Die "Volksmeinung" ist also widersprüchlich und somit nicht unmittelbar in politisches Handeln umsetzbar. Das ist aber nicht in erster Linie Schuld der Politik, sondern es liegt in der Natur der Sache, dass es nun mal unterschiedliche und damit auch widersprüchliche "Volksmeinungen" gibt. Aber das als "Politik gegen das eigene Volk" auszulegen, ist falsch und auch unredlich.

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alaba27 22.02.2016, 08:43
69. Die keine Sorgen haben

Zahlen die Sachsen etwa keine Steuern und Sozialabgaben, aus denen die Flüchtlinge alimentiert werden ? Und die Arbeitslosenquote liegt bei 0 % ? Und alle leben in bezahlbaren Wohnungen, womöglich noch in unbelastetem Eigentum ? Also wie kommt der Autor darauf, dass sie keine Probleme haben ? Vielleicht sollte er nicht aus seinem Elfenbeinturm auf andere schließen. Ich bin übrigens kein Sachse.

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