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Tod eines KSK-Soldaten: Bundeswehr fürchtet Verrat durch afghanische Partner
DPA

Wie kam es zum Tod des Elitesoldaten Daniel W. Anfang Mai in Afghanistan? Eine Analyse der Bundeswehr offenbart nun die dramatischen Details des Einsatzes. Die ungeklärte Rolle, die afghanische Partner bei der Operation spielten, gefährdet die gesamte Zusammenarbeit.

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fuchs008 28.05.2013, 13:30
1. Raus aus der NATO

Um in Zukunft nicht in solche Abenteuer wie den Afganistaneinsatz hineingezogen zu werden, sollte Dt. aus der NATO austreten. Jetzt ist es so, dass z.B. Frankreich oder die Türkei einen Auslandseinsatz vom Zaun brechen können und Dt. muss mitmachen (zumindest finanziell). Die Schweiz ist in keinem Militärbündnis und kommt trotzdem gut zurecht.

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peddersen 28.05.2013, 13:33
2.

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Ähhh, was soll man da diskutieren? Raus - sofort - alle.
Wir haben da nichts zu suchen, verstehen nicht im Ansatz, wie die Leute ticken - und verbessern GARNIX.

Ohne lösbare oder auch nur im Ansatz definierte Aufgabe kann man nur alles schlechter machen.

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gollum 28.05.2013, 13:35
3. Nato

Zitat von fuchs008
Um in Zukunft nicht in solche Abenteuer wie den Afganistaneinsatz hineingezogen zu werden, sollte Dt. aus der NATO austreten. Jetzt ist es so, dass z.B. Frankreich oder die Türkei einen Auslandseinsatz vom Zaun brechen können und Dt. muss mitmachen (zumindest finanziell). Die Schweiz ist in keinem Militärbündnis und kommt trotzdem gut zurecht.
soweit würde ich nicht gehen, aber aus Afghanistan. Jetzt wird natürlich wieder die Frage nach Drohnen aufgeworfen werden. Solange wir uns auf die Afghanen nicht verlassen können brauchen wir Drohnen oder müssen abziehen. Es gibt keine andere Alternative, wies unsere Kanzlerin immer schon sagte.

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Torkemada 28.05.2013, 13:39
4. Verrat

Selbst wenn der Verrat und das "in die Falle locken" so offensichtlich ist wie jetzt gibt es noch Zweifel? Das kann nur politisch auf höchster Ebene so angeordnet sein. Der "Verteidigungs-"Minister am Hindukusch darf das nächste Mal persönlich vorangehen und den Afghanischen "Kameraden" zur Hilfe eilen. Wird er aber nicht er ist dann wohl in Brüssel oder Washington und holt sich seine Weisungen ab, während man sich im warmen Ministerium neue Sprachregelungen für "Verrat" ausdenkt.

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dissidenz 28.05.2013, 13:40
5. Na ja...

Zitat von fuchs008
Um in Zukunft nicht in solche Abenteuer wie den Afganistaneinsatz hineingezogen zu werden, sollte Dt. aus der NATO austreten. Jetzt ist es so, dass z.B. Frankreich oder die Türkei einen Auslandseinsatz vom Zaun brechen können und Dt. muss mitmachen (zumindest finanziell). Die Schweiz ist in keinem Militärbündnis und kommt trotzdem gut zurecht.

.... ganz so einfach ist es leider auch nicht. Alle Staaten können nun einmal nicht auf Schweiz machen. Die ducken sich auch nur hinter dem Schild der nützlichen Idioten.
Raus aus Afghanistan ja, dann aber komplett. Bitte auch keine humanitären Hilfsleistungen oder von Steuergeldern geförderten Sozialprojekte mehr. Keine Aufnahme irgendwelcher Flüchtlinge und bitte auch keine gefühlsduseligen Presseberichte mehr wie schlecht es doch den armen Frauen da gehen mag. Dann können Sie alle gern stramm ins Mittelalter marschieren.

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deefens 28.05.2013, 13:41
6.

Ich verstehe immer noch nicht, was die Bundeswehr eigentlich in Afghanistan zu suchen hat. Man hat sich von den USA und GB da in was mit reinziehen lassen, was von Beginn an nie zu kontrollieren geschweige denn überhaupt zu rechtfertigen war.

Während Frankreich und Kanada seine Truppen dort längst abgezogen hat, Eiern die Deutschen dort immer noch herum mit völlig unklarem Auftrag. Brunnen sollten ja nun langsam genug dort gebaut worden sein...

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gr89 28.05.2013, 13:42
7.

Das wird in Zukunft leider noch zunehmen, jeder der nach dem Abzug der Wwestleichen Soldaten das Land nicht verlässt wird jetzt zusehen das er noch eine Existenzberechtigung im wieder an die Taliban fallenden Afghanistan hat. Und da macht sich ein solcher Verrat sehr gut, da kann der in der vom Westen aufgebauten und bezahlten Armee Kämpfende dann später sagen er habe die ganze Zeit nur gedient um den Taliban zu helfen.

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UdoL 28.05.2013, 13:49
8.

Zitat von fuchs008
sollte Dt. aus der NATO austreten. Jetzt ist es so, dass z.B. Frankreich oder die Türkei einen Auslandseinsatz vom Zaun brechen können und Dt. muss mitmachen (zumindest finanziell).

Solche Beteiligungen hängen vermutlich nicht von der Mitgliedschaft in der NATO ab, sondern einfach davon, dass Deutschland bei den "Großen" mitmischen will/muss und dann eben auch die unangenehmen Seiten zu akzeptieren hat.

Weitere Argumente FÜR den Afgh.-Einsatz sehe ich nicht.

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cato-der-ältere 28.05.2013, 13:51
9. Durchaus normal

Was an dem Bericht auffällt ist die Aussage dass diese Nahkampf-Gemetzel als "durchaus normal" bezeichnet werden. Soweit zur Verlogenheit unserer Regierung was die Natur des Einsatzes betrifft.
Und die moralische Verkommenheit weiter Kreise wird offenbar, die solche Militäreinsätze als quasi so normal betrachten dass die ganze Struktur der Bundeswehr darauf ausgerichtet wird. Von de Maiziere und Gauck sind mir öffentliche Äußerungen bekannt die die Bevölkerung darauf einstimmen sollen.
Diese Leute denken vielleicht dass das was da abläuft ähnlich unernst sei wie ein Hollywood-Schinken. Ist es aber nicht. Es ist unvorstellbar ernst für alle direkt Beteiligten. Niemand hat ein Recht andere in solch eine Lage zu bringen. Ausser als Ultima Ratio beim direkten Angriff auf unser Land.

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