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Tod eines KSK-Soldaten: Bundeswehr fürchtet Verrat durch afghanische Partner
DPA

Wie kam es zum Tod des Elitesoldaten Daniel W. Anfang Mai in Afghanistan? Eine Analyse der Bundeswehr offenbart nun die dramatischen Details des Einsatzes. Die ungeklärte Rolle, die afghanische Partner bei der Operation spielten, gefährdet die gesamte Zusammenarbeit.

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auweia 28.05.2013, 14:12
20. Tja...

Zitat von TeslaTraX
(...)Eigentlich auch komisch, es wurden von der Thunderbolt keine Körper gefunden, also müsste ja noch mehr Vorsicht geboten werden. Es schaut eher aus, als ob der Ort nicht richtig gesichert wurde. wo waren zu diesem Zeitpunkt eigentlich die Tiger ??
Mein Tip:
Die Tiger hatten zu diesem Zeitpunkt wohl ihre Raketen verschossen und konnten, dank sinnigerweise nicht vorhandener anderer Bordwaffen nur noch nach Hause fliegen.
Dennoch finde ich es gut, mal von einem Einsatz dieser Wundervögel zu hören. Ich dachte, die stauben da nur ein.

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NochNeMeinung 28.05.2013, 14:12
21. und er fliegt doch

Neben den ganzen negativen und diesem Fall tragischen Nachrichten aus dem Verteidigungsministerium ist der Meldung zumindest auch ein Erfolg zu entnehmen: Der Tiger scheint es nun doch zur Einsatzreife geschafft zu haben. Bleibt zu hoffen, dass auch die Einsätze künftig so erfolgreich werden, dass Verluste wie in diesem Gefecht vermieden werden können.

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Klangmaler 28.05.2013, 14:13
22. Großmachtgehabe

Wir wollen wieder jemand sein im Konzert der Staaten.
Dass der Soldat vor Ort dabei sein Leben einsetzt ?
Selber schuld, wäre er doch Lokomotivführer geworden, denkt die das Primat ausübende Politik.
Was nin ich froh, dass ich vor mehr als 2 Jahrzehnten nach 15 Jahren freiwilliger Dienstzeit die Kurve gekriegt habe ! Das ist nicht mehr meine Armee, weil der Ansprcuh nicht mehr stimmt. -K-

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hal5000 28.05.2013, 14:13
23.

Zitat von fuchs008
Um in Zukunft nicht in solche Abenteuer wie den Afganistaneinsatz hineingezogen zu werden, sollte Dt. aus der NATO austreten. Jetzt ist es so, dass z.B. Frankreich oder die Türkei einen Auslandseinsatz vom Zaun brechen können und Dt. muss mitmachen (zumindest finanziell). Die Schweiz ist in keinem Militärbündnis und kommt trotzdem gut zurecht.
Quatsch. Der ISAF-Einsatz hat nichts mit der NATO, vielmehr mit der UNO zu tun.
Dass die Schweiz, wie Sie schreiben, "zurecht kommt" mit seiner parasitären Haltung, ist ja nun wahrlich nichts Neues und betrifft nicht nur den militärischen Komplex.

Was den Einsatz selbst angeht - man sollte ernsthaft erwägen, die Afghanen konsequent die eigene Arbeit verrichten zu lassen und sich nicht im Rahmen militärischer Einsätze zu vermischen, wenn man schon nicht abziehen will oder kann.

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JayMAF 28.05.2013, 14:14
24. Wahrscheinlich ...

Zitat von sysop
Wie kam es zum Tod des Elitesoldaten Daniel W. Anfang Mai in Afghanistan? Eine Analyse der Bundeswehr offenbart nun die dramatischen Details des Einsatzes. Die ungeklärte Rolle, die afghanische Partner bei der Operation spielten, gefährdet die gesamte Zusammenarbeit.
Wahrscheinlich wurde den AFG-Polizisten zuwenig (an-)geboten, unsere heißgeliebte Demokratie (aka FDGO) dort am Hindukusch zu verteidigen.
Das war doch die Begründung für den Bw-Einsatz, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

Also einfach - wie bei einer Versteigerung - das Angebot "erhöhen" und die örtlichen Taliban überbieten - dann klappt das auch mit der Verteidigung unserer FDGO am Hindukusch.

Die Bürokraten im BMVg sollen einfach mal nicht so kleinlich sein ...

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AusVersehen 28.05.2013, 14:20
25. Verrat

Zitat von fuchs008
Um in Zukunft nicht in solche Abenteuer wie den Afganistaneinsatz hineingezogen zu werden, sollte Dt. aus der NATO austreten. Jetzt ist es so, dass z.B. Frankreich oder die Türkei einen Auslandseinsatz vom Zaun brechen können und Dt. muss mitmachen (zumindest finanziell). Die Schweiz ist in keinem Militärbündnis und kommt trotzdem gut zurecht.
Ich kann nicht nachvollziehen, wie Sie aus diesem Ereignis diesen Schluss ziehen können, dass die NATO daran schuld sei.
Es war kein NATO-Partner, der die BW verraten hat.

Für mich jedoch ist schon lange klar, dass die BW von unseren eigenen Politikern verraten wurde und zwar von Anfang des Krieges an.
Ohne klar gesetzte Ziele, ohne ein stabiles Mandat und immer mit der Gewissheit, dass jeder Schusswechsel einen Kameraden in den Knast bringen könnte und iohne hinreichende und der Bedrohung angepaßte Ausrüstung, kann kein Krieg gewonnen werden.
Aber als solcher war der Einsatz ja auch nie definiert. Alleine das ist schon ein Verrat.

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DonCarlos 28.05.2013, 14:21
26. Die kastrierten Tiger

Zitat von TeslaTraX
Es schaut eher aus, als ob der Ort nicht richtig gesichert wurde. wo waren zu diesem Zeitpunkt eigentlich die Tiger ??
Sie meinen wohl die speziell für Deutschland kastrierten Tiger, die ohne eine um Bug montierte Bordkanone auskommen müssen. So ein Tiger mit Bordkanone sähe doch zu arg nach einem Kampfhubschrauber aus.

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hellknight 28.05.2013, 14:22
27.

Warum die Deutschen im Afghanistan noch rumeiern, liegt auf der Hand: Die deutsche Rüstungsindustrie. Die fabrizieren praktisch soviel Waffen, Munition und Fahrzeuge, als hätten die Deutschen in dieser Hinsicht den Weltkrieg gewonnen. Wenn also ein Deutscher in deutsche Ausrüstung mit einem deutschen Gewehr deutsche Patronen verschießt, zaubert dies bei deutsche Firmenbosse ein Lächeln auf dem Gesicht. Um dies zu halten, wird die starke, aber unauffällige Waffenlobby in der Regierung installiert. Natürlich wird viel Gewinn in andere Länder gemacht, aber es ist nicht so, dass die Nachfrage des eigenen Landes unbedeutend wäre.
Auch wenn es sehr makaber ist: ein kaputter Panzer, ein abgeschossener Hubschrauber oder gar ein toter Soldat ist immer ein Grund zur Freude bei Firmen - weil die Käufer die Waren nachbestellt, um Defizit zu neutralisieren. Das ist übrigens bei der USA das Standardprogramm und die gewisse Deutschen sind heiß darauf, eine Mini-USA zu sein. Nicht dass ich UA prinzipiell schlecht finde, aber einige Gepflogenheiten von dort will ich auf meinem Boden nicht sehen...

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HeinrichMatten 28.05.2013, 14:24
28. Terrorgie

Zitat von fuchs008
Um in Zukunft nicht in solche Abenteuer wie den Afganistaneinsatz hineingezogen zu werden, sollte Dt. aus der NATO austreten. Jetzt ist es so, dass z.B. Frankreich oder die Türkei einen Auslandseinsatz vom Zaun brechen können und Dt. muss mitmachen (zumindest finanziell). Die Schweiz ist in keinem Militärbündnis und kommt trotzdem gut zurecht.

Einst verstanden uns`re Ahnen
sich recht gut mit den Afghanen.
Könnten wir es heut` noch wagen,
ihnen Freundschaft anzutragen ?
Sind wir nicht zu sehr verquickt,
in des Teufels Plan verstrickt ?

Heuchelnd wird es zugelassen,
dieses über alle Maßen
hinterlistig falsche Spiel.
Irgendwann ist es zuviel...
Dann wird auch dem Letzten klar,
was daran verdorben war.

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Humboldt 28.05.2013, 14:25
29. Ein Umdenken muss her!

Zitat von gollum
soweit würde ich nicht gehen, aber aus Afghanistan. Jetzt wird natürlich wieder die Frage nach Drohnen aufgeworfen werden. Solange wir uns auf die Afghanen nicht verlassen können brauchen wir Drohnen oder müssen abziehen. Es gibt keine andere Alternative, wies unsere Kanzlerin immer schon sagte.
Ja, ich finde Drohnen sind genau dafür geeignet. Und da der Euro-Hawk ja nicht fliegen darf, sollte man sich an die Deutsche Bahn wenden. Deren wendige und fast lautlose neuen Drohnen können nachts gestochen scharfe Bilder von Graffiti-Tätern machen, zudem kann ihre Wärmebildkamera noch auf dem unübersichtlichsten Bahngelände potentielle und tatsächliche Täter ausmachen. Und anstatt Sprayer mit einer nicht abwaschbaren Flüssigkeit zu beschießen (zur späteren Identifizierung und Festnahme) könnte man diese Drohne doch einfach mit einem durchschlagsfähigen MG4/MG4E von Heckler & Koch ausrüsten!

Und das ganze leiten wir operativ und sicher aus einer BFZ Feuerleitzentrale der Bundeswehr hierzulande!

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