Forum: Politik
Tod eines KSK-Soldaten: Bundeswehr fürchtet Verrat durch afghanische Partner
DPA

Wie kam es zum Tod des Elitesoldaten Daniel W. Anfang Mai in Afghanistan? Eine Analyse der Bundeswehr offenbart nun die dramatischen Details des Einsatzes. Die ungeklärte Rolle, die afghanische Partner bei der Operation spielten, gefährdet die gesamte Zusammenarbeit.

Seite 5 von 21
csmart48 28.05.2013, 14:41
40. optional

Man merkt das das Afghanische Volk kein Interesse an eine funktionierende Demokratie hat. Es bleibt ewig auf dem Stand des Mittelalters. Deswegen raus aus dem Land.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
herr minister 28.05.2013, 14:43
41. Kein Vertrauen

Nein! Nach ca 10 Jahren Mord und Totschlag in Afghanistan, wo die Bundeswehr brav die Opiumfelder beschützt, findet die militärische Führung heraus, dass man selbst den verbündeten Afghanen, für Millionen augebildet und ausgerüstet, nicht vertrauen kann.
Die Leute tun mir leid, die unter solch kompetenten Vorgesetzten, bei Militär und Politik, ihr Leben riskieren müssen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
proteo13 28.05.2013, 14:43
42. optional

... SIE haben es wahrscheinlich immer noch nicht kapiert, mit wem man es zu tun hat.
Wir haben in diesen Ländern nicht zu suchen.
Jeder bekommt dort die Hucke voll.
Nun gut man will es nicht einsehen - weil die Reichtümer locken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
auweia 28.05.2013, 14:43
43. Interessant

Zitat von hellknight
(...) Auch wenn es sehr makaber ist: ein kaputter Panzer, ein abgeschossener Hubschrauber oder gar ein toter Soldat ist immer ein Grund zur Freude bei Firmen - weil die Käufer die Waren nachbestellt, um Defizit zu neutralisieren. Das ist übrigens bei der USA das Standardprogramm und die gewisse Deutschen sind heiß darauf, eine Mini-USA zu sein. Nicht dass ich UA prinzipiell schlecht finde, aber einige Gepflogenheiten von dort will ich auf meinem Boden nicht sehen...
Sie meinen also, wenn ein Panzer oder Hubschrauber im Rahmen von Kampfhandlungen zerstört werden sollten diese nicht ersetzt werden weil die böse Industrie daran verdienen könnte. Auch für im Einsatz gefallene deutsche Soldaten (Wo ist da der Gewinn der Industrie?) sollte keine Verstärkung geschickt werden.
Darüber werden sich die Taliban sicherlich freuen.
Wenn Ihr Auto oder Ihr Computer kaputt gehen - verzichten Sie dann auch auf Ersatz oder schnitzen sich selber eins aus Holz, um die Industrie außen vor zu halten? Und für Polizisten und Feuerwehrleute die im Rahmen ihrer Aufgaben umkommen/verletzt werden sollen möglichst keine Neueinstellungen erfolgen um einen sozialverträglichen Personalabbau im öffentlichen Dienst hinzukriegen?
Erzählen Sie das doch mal Ihrem zuständigen Kontaktbereichsbeamten...

b? o kaufen ie halten Sie es denn mit Ihrem Auto wenn es kaputt geht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Metalhead 28.05.2013, 14:44
44.

Zitat von khezal
Spitzel gibt es überall. Wer sagt, dass nicht einer von Ihnen unter den Truppen inkognito steckt? Mal wieder alle eine Schublade stecken. Sind ja alles die Afghanen. Und was Deutschland in meinem Land so sucht wollt Ihr wissen? Das ist so: Man weiß, dass unser Land viele, sehr viele Schätze, Rohstoffe und andere Dinge verborgen hält, das was auch einst bzw bis heute noch die lieben Talibanen (übrigens von der USA höchstpersönlich zusammengestellt und ausgebildet worden ;) ) jagen. Es ist nicht die Religion "die treibende Kraft" Ne Ne es sind unsere Reichtümer ! Deutschland
In Afghanistan gibt es momentan nichts von Wert. Selbst wenn es da Bodenschätze gäbe (was momentan noch reichlich spekulativ ist), könnte es genausogut auf dem Mars liegen. Das afghanische Clansystem lässt einen regulären Abbau und Abtransport nicht zu.

Das die Jungs in eine Falle gelockt wurden ist tragisch - allerdings wer denkt sich so dämliche Sachen aus wie nach zivilen Opfern nachzugucken? Ist doch völlig egal was da im Wald getroffen wurde, die Locals kennen die Bewegungen der Taliban ganz genau - wer da mit den Taliban im Wald war tat das nicht ausversehen, schon gar nicht nachts.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
z_beeblebrox 28.05.2013, 14:45
45.

Zitat von deefens
...Brunnen sollten ja nun langsam genug dort gebaut worden sein...
Nach über 10 Jahren dürfte ganz Afghanistan nur noch aus Brunnen bestehen.
Aber diese schöne Welt-Rhetorik war immer schon völliger Nonsens.

Zitat von deefens
... Während Frankreich und Kanada seine Truppen dort längst abgezogen hat, Eiern die Deutschen dort immer noch herum mit völlig unklarem Auftrag.
Vor allem weil nicht nur die Fronten völlig ungeklärt sind, sondern weil auch der angebliche Partner USA ein völlig falsches Spiel spielt.

http://www.unodc.org/documents/data-...e_2009_web.pdf
oder Kurzfassung:
http://www.unodc.org/documents/crop-...09_summary.pdf

Die Opium-Produktion hatte sich in Afgh. von 2005 auf 2007 nahezu verdoppelt (ganz zu schweigen im Vergleich zu 2001, als die USA & Co einmarschierten, diesbezüglich hatte er sich etwa um Faktor 100 gesteigert - das war allerdings kriegsbedingt, denn 2001 ging die Opiumproduktion drastisch zurück wegen der Invasion) - der Durchschnitt aller Jahre lag früher bei ca. 2.000 Tonnen/Jahr bis Ende 2009 lag man bei knapp 7.000 Tonnen/Jahr

Dass die USA (CIA) daran massiv beteiligt ist, sagen auch zahlreiche Quellen im Internet, z.B.:

The US is not going to stop the production of drugs in Afghanistan as it covers the costs of their military presence there, says Gen. Mahmut Gareev, a former commander during the USSR's operations in Afghanistan.
Die Drogen wurden u.a. in den Säcken toter US-Soldaten - auch in die USA transportiert.

Auch ganz nett:
Warum Afghanistan? Teil VI: Opium im Zentralasienkrieg - Kopp-Verlag

Unter diesen Bedingungen ist der ganze Afghanistan-Einsatz ein reines Himmelfahrtkommando.
Wirklich traurig, dass dort einige unserer Soldaten ihr Leben oder ihre Gesundheit lassen mussten. Für was? For nothing!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
realpolitiker 28.05.2013, 14:45
46. macht endlich ein Ende

Schicken Sie die Soldaten endlich nach Hause, Das kommt davon, wenn die deutsche Freiheit am Hindukusch verteidigt wird. Schicken Sie die Soldaten endlich nach Hause, Herr de Maiziere. Dann brauchen Sie auch keine Angst vor Verrat haben und Sie tun nur das, was auch die Mehrheit der Bürger seit vielen Jahren wünscht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Eluis 28.05.2013, 14:45
47. Ja ne is klar

Zitat von fuchs008
Um in Zukunft nicht in solche Abenteuer wie den Afganistaneinsatz hineingezogen zu werden, sollte Dt. aus der NATO austreten. Jetzt ist es so, dass z.B. Frankreich oder die Türkei einen Auslandseinsatz vom Zaun brechen können und Dt. muss mitmachen (zumindest finanziell). Die Schweiz ist in keinem Militärbündnis und kommt trotzdem gut zurecht.
Man kann ja über diesen Einsatz unterschiedlicher Meinung so, ein Austritt aus der NATO kommt überhaupt nicht in Frage und das ist auch gut so.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Koda 28.05.2013, 14:47
48. Nicht so pauschalisieren; einige Taliban sind nicht das VOLK

Zitat von csmart48
Man merkt das das Afghanische Volk kein Interesse an eine funktionierende Demokratie hat. Es bleibt ewig auf dem Stand des Mittelalters. Deswegen raus aus dem Land.
Oder würden Sie sagen, dass die NSU-Mitglieder für das deutsche Volk stehen?
Und "es bleibt ewig auf dem Stand des Mittelalters"....so ein Blödsinn.
Man muss jedem Volk Zeit geben. Vor 1978 war Afgahnistan weiter und freier als viele andere Länder der Region heute.
Was jetzt da lost ist, ist auch das Ergebnis mehrerer Jahrzehnte Krieg.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
captain2309 28.05.2013, 14:49
49. Illoyal

Zwischen archaiischen Stammestruppen und strategisch rational organisierten Truppen wird es Loyalitäten, wie wir sie voraussetzen und kennen, nie geben. Auch wird es den westl. Truppenverantwortlichen u. Kommandeuren nie restlos klar werden, mit wem sie es zu tun haben. Das geht weit über die Regionale Situation hinaus. Es gilt für den gesamten islamischen Raum. Und es gilt auch für die im Westen lebenden islamischen Gesellschaften. Alleine die traditionellen hierarchischen Strukturen, begründet aus den Anforderungen des Islams und des Patriarchats, stellen eine massive Barriere gegenüber einer loyalen Koexistenz dar. Das trifft letztlich alle in islamischen Regionen operierenden Truppen. Deswegen kann es nur einen sofortigen,allumfassenden Abzug geben. Sofort. Dann kann das Land und seine Nomenklatura zeigen, ob sie die bisherigen Opfer wert waren. Das gilt für die Konfliktherde Syrien, Libanon genauso.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 21