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Tod eines KSK-Soldaten: Bundeswehr fürchtet Verrat durch afghanische Partner
DPA

Wie kam es zum Tod des Elitesoldaten Daniel W. Anfang Mai in Afghanistan? Eine Analyse der Bundeswehr offenbart nun die dramatischen Details des Einsatzes. Die ungeklärte Rolle, die afghanische Partner bei der Operation spielten, gefährdet die gesamte Zusammenarbeit.

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Moewi 28.05.2013, 15:04
60.

Zitat von fuchs008
Die Schweiz ist in keinem Militärbündnis und kommt trotzdem gut zurecht.
Die Schweiz pickt sich immer die Rosinen raus.

So lebt man z.B prächtig vom Export, aber wenn die Handelswege bedroht sind, lässt man die NATO am Horn von Afrika gegen die Piraten kämpfen (bitte keine Diskussion um diesen Einsatz, es geht ums Prinzip). Und wenn der kalte Krieg ein heisser geworden wäre, hätte sich die Schweiz immer noch darauf verlassen, dass die NATO die Handelwege offenhält.
Ich glaube nicht, dass es sinnvoll wäre, wenn alle "auf Schweiz machten".

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viperhyper 28.05.2013, 15:04
61. trauig aber logisch

Warum sollte ein Afganischer Soldat sein Leben riskieren für die Fremden, denn die haben den Krieg ja erst so explodieren lassen. Warum sollte er nur weil es Amerkas Politik ist auf die eigenen Landleute schießen, vor allem da die Ausländer ja in einer Abzugphase sind. Nö nö richtig gemacht Sold abfassen und in Deckung bleiben.

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zaphod_beeblebroxiii 28.05.2013, 15:06
62. So fies das klingt

Zitat von dissidenz
.... ganz so einfach ist es leider auch nicht. Alle Staaten können nun einmal nicht auf Schweiz machen. Die ducken sich auch nur hinter dem Schild der nützlichen Idioten. Raus aus Afghanistan ja, dann aber komplett. Bitte auch keine humanitären Hilfsleistungen oder von Steuergeldern geförderten Sozialprojekte mehr. Keine Aufnahme irgendwelcher Flüchtlinge und bitte auch keine gefühlsduseligen Presseberichte mehr wie schlecht es doch den armen Frauen da gehen mag. Dann können Sie alle gern stramm ins Mittelalter marschieren.
aber ich stimme völlig zu.
Sollte das wirklich der Fall sein, dass sich die Soldaten nicht mehr auf die Partner verlassen können... ich möchte nicht in deren Haut stecken.
Zusätzlich zum normalen Einsatz noch die Angst in eine geplante Falle zu geraten.
Verrat ist hier echt das Widerlichste weil es Menschenleben kostet.

Und wenn die Soldaten (nicht nur die eigenen) mal abgezogen sind, geht das Jaulen da unten wieder los. Hilfe nur, wenn man auch WILL. Diesen Willen mit allen Konsequenzen spreche ich den Afghanen, auch ohne fundierte Kenntnis, völlig ab, zumindest aus den Informationen die man aus Presse Funk und Fernsehen hat.

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papayu 28.05.2013, 15:09
63. Mittelalter!!

Die Afghanen wurden nie gefragt, ob sie aus ihren Traditionen herauswollen oder lieber so weiterleben moechten wie seit Jahrhunderten.
Opium brachten die Englaender nach Asien.
Was wuerden denn die Europaeer sagen, wenn Ihnen der Alkohol verboten wird und die Weinreben rausgerissen , da ja die Muslime keinen Alkohol trinken.
Ach so, die deutsche Industrie muss ja leben und dann muss eben um Absatzmaerkte "gekaempft" werden.
Jedem Afghanen sein VW oder Daimler.
Seltsamerweise funktioniert die Stammenpolitik besser als in Deutschland.
Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um!!
Wie sich manche Foristen das vorstellen, einfach unglaublich.
Wissen Sie eigentlich, warum in Afrika und Asien die
Maenner so viel Frauen haben koennen,? Nein, das wissen sie nicht?
Auf einen Mann kommen mindestens 3 Frauen- geboren-.
Was geschieht mit denen, die keinen Mann bekommen?
Sie verhungern! Auch heute noch!!

Salamat po.

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udolein 28.05.2013, 15:10
64. Afghanistan, ein Land, in dem man nicht erwünscht ist

Afghanistan ist ein muslimisches Land, in Christen nicht erwünscht sind. Nach dem Abzug wird wieder so sein wie zuvor. Man hätte es wissen müssen!
Gefährlich wird es für die verbliebenen Truppen, wenn das Hauptkontingent
abgezogen sind. Wahrscheinlich wird ein Blutbad geben.

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gollum 28.05.2013, 15:10
65. Sinnentleertes Geschwurbel...

Zitat von Humboldt
Ja, ich finde Drohnen sind genau dafür geeignet. Und da der Euro-Hawk ja nicht fliegen darf, sollte man sich an die Deutsche Bahn wenden. Deren wendige und fast lautlose neuen Drohnen können nachts gestochen scharfe Bilder von Graffiti-Tätern machen, zudem kann ihre Wärmebildkamera noch auf dem unübersichtlichsten ......
dann lesen Sie sich doch mal diesen Bericht durch, dann können Sie babbeln:US-Kampfdrohnen unterstützten angeblich Bundeswehr - Politik - Süddeutsche.de

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sfb 28.05.2013, 15:11
66.

Zitat von Moewi
Die Schweiz pickt sich immer die Rosinen raus.
Die Schweiz hat vor allem Direkte Demokratie.
Damit hätten wir jetzt weder dieses, noch das Euro-Schlamassel.

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chico 76 28.05.2013, 15:12
67. Bis dahin

Zitat von khezal
Spitzel gibt es überall. Wer sagt, dass nicht einer von Ihnen unter den Truppen inkognito steckt? Mal wieder alle eine Schublade stecken.
haben Sie meine Zustimmung.
Ab .....[/QUOTE]

ist es unerträglich.Ausser Opium ist mir kein wesentlicher "Rohstoff" bekannt.
Wir haben uns solidarisiert mit einer Staatengemeinschaft, weil wir es für richtig hielten, das logistisch/ideologische Zentrum der Mörder von 9/11 und folgende, zu beseitigen.
Religion spielt natürlich auch eine grosse Rolle.
Oder glauben Sie, dass junge Menschen zu Selbstmordattentätern werden, wenn sie nicht an ein besseres Jenseits glauben, das ihnen von Religionsführern versprochen wird?

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ekkehart-martin 28.05.2013, 15:13
68. Wer solche Freunde hat

der braucht keine Feinde mehr. Oder ebenso passend: Allah beschütze mich vor meinen Freunden, meiner Feinde kann ich mich selbst erwehren. Man sollte die Liegenschaften und die überflüssige Hardware sprengen und zügist auch ohne klingendes Spiel das Land verlassen. Ab und an kann man dann ja noch einen Aufklärer drüberfliegen lassen der dann berichtet ob schwarzer oder weißer Rauch aufsteigt. Diese Land ist nicht den kleinen Finger eines deutschen Grenadiers wert.

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zaphod_beeblebroxiii 28.05.2013, 15:13
69. Eben...

Zitat von mmk749
...Die Menschen stehen durch Familie und Glauben in ganz anderen Loyalitätsverhältnissen. Und außerdem können sich diese Leute genau ausrechnen, wann die westlichen Truppen weg sind und was ihnen dann bevorsteht...
Und darum wird das Ganze nicht funktionieren. Die Bevölkerung muss sich komplett gegen die Taliban stellen. Nur dann und innerhalb dieser Kultur wird das gehen. Das wird viele Opfer kosten, aber warum sollen das ausländische Soldaten sein?
Ohne einen solchen Schritt werden sie sich nie ins aktuelle Jahrhundert bewegen.

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