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Tod von Alfonso Cano: Farc-Guerilla verliert ihren letzten politischen Anführer

Zum ersten Mal ist es Kolumbiens Militär gelungen, einen amtierenden Anführer der Guerilla-Gruppe Farc auszuschalten: Soldaten haben Alfonso Cano alias Guillermo León Sánchez*getötet.*Experten werten seinen Tod als Wendepunkt in der Geschichte der Farc.

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donlotis 05.11.2011, 11:04
1. Schon wieder....

Und schon wieder ein Verbrecher weniger auf der Welt!
Aber ein Wendepunkt? Das glaube ich kaum, dazu geht um viel zu viel Geld.

Gruß donlotis

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law1964 05.11.2011, 11:28
2. Ein toter Terrorist weniger auf der Welt

Die Fortschritte der kolumbianischen Regierung im Kampf gegen die Narcoquerilla/Narcoterroristen ist auch ein Verdienst der USA die die Kolumbianer massiv im Kampf unterstützen. Der Rest der Welt auch Europa unterstützt die Kolumbianer leider kaum oder überhaupt nicht im Kampf gegen die Drogenterroristen der FARC. Die FARC (unsere Partei die Linke hat ja Kontakte zu dieser Terrororganisation siehe: http://www.tagesspiegel.de/politik/d...n/1241260.html sowie http://www.focus.de/politik/deutschl...25761.html)Die FARC begeht sehr viele Menschenrechtsverletzungen. Jahreland hält sie entführte Menschen unter unmenschlichen Bedingungen im Dschungel fest. Die FARC finaziert sich über Drogen und Entführungen. Es wird Zeit dass diese Terrororganisation aufhört zu existieren. Mein Lob an die kolumbianischen Sicehrheitskräfte.

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law1964 05.11.2011, 11:31
3. Die FARC eine linke Terrororganisation mit Kontakten zur Partei die Linke siehe Link

Die Fortschritte der kolumbianischen Regierung im Kampf gegen die Narcoquerilla/Narcoterroristen ist auch ein Verdienst der USA die die Kolumbianer massiv im Kampf unterstützen. Der Rest der Welt auch Europa unterstützt die Kolumbianer leider kaum oder überhaupt nicht im Kampf gegen die Drogenterroristen der FARC. Die FARC (unsere Partei die Linke hat ja Kontakte zu dieser Terrororganisation siehe: http://www.tagesspiegel.de/politik/d...n/1241260.html sowie http://www.focus.de/politik/deutschl...25761.html)Die FARC begeht sehr viele Menschenrechtsverletzungen. Jahreland hält sie entführte Menschen unter unmenschlichen Bedingungen im Dschungel fest. Die FARC finaziert sich über Drogen und Entführungen. Es wird Zeit dass diese Terrororganisation aufhört zu existieren. Mein Lob an die kolumbianischen Sicehrheitskräfte.

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jolip 05.11.2011, 11:36
4. Zweierlei Maß?

Zitat von law1964
Die Fortschritte der kolumbianischen Regierung im Kampf gegen die Narcoquerilla/Narcoterroristen ist auch ein Verdienst der USA die die Kolumbianer massiv im Kampf unterstützen. Der Rest der Welt auch Europa unterstützt die Kolumbianer leider kaum oder überhaupt nicht im Kampf gegen die Drogenterroristen der FARC. Die FARC (unsere Partei die Linke hat ja Kontakte zu dieser Terrororganisation siehe: sowie FARC begeht sehr viele Menschenrechtsverletzungen. Jahreland hält sie entführte Menschen unter unmenschlichen Bedingungen im Dschungel fest. Die FARC finaziert sich über Drogen und Entführungen. Es wird Zeit dass diese Terrororganisation aufhört zu existieren. Mein Lob an die kolumbianischen Sicehrheitskräfte.
Ist es denn in Kolumbien nicht eher so, dass die kolumbianische Regierung und die USA die rechtgerichteten Drogenhändler, früher auch als "Todesschwadronen bezeichnet, unterstützen, während sie gleichzeitig die Konkurrenz der linksgerichteten Guerilleros bekämpft.
MFG
jolip

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-argus- 05.11.2011, 11:38
5. Bande Krimineller

Zitat von sysop
Zum ersten Mal ist es Kolumbiens Militär gelungen, einen amtierenden Anführer der Guerilla-Gruppe Farc auszuschalten: Soldaten haben Alfonso Cano alias Guillermo León Sánchez*getötet.*Experten werten seinen Tod als Wendepunkt in der Geschichte der Farc.
Ein Wendepunkt in der Geschichte der Farc ist es tatsächlich. Sie wird sich nun wohl endgültig von ihrem eigentlichen, politischen Zweck abkehren und sich Drogenhandel, Erpressung etc. zuwenden

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RafaelC. 05.11.2011, 11:44
6. warum Information mit Gerüchten verbinden?

Dass sich die FARC wie-auch-immer auflösen, ist überfällig, die Zeit des bewaffneten Kampfes in Lateinamerika vorbei. Ob der Tod Alfonso Canos dazu beiträgt, wird sich zeigen - dann wäre er nicht umsonst gewesen.

Aber was soll der perfide Hinweis auf eine Finanzierung "möglicherweise durch die Regierung Chávez" in diesem Artikel? Seit Gründung der FARC hatten alle venezolanischen Regierungen Kontakte zu den FARC, alle haben sie mehr oder weniger direkt unterstützt. Chávez ist der erste, der diesen Konflikt nicht für eigene Zwecke nutzt, sondern ihn (politisch) zu lösen helfen versucht. Er hat die FARC mehrfach öffentlich und glaubhaft zur Niederlegung der Waffen aufgefordert, zuletzt mehrere auch hochrangige Aktive aus dem Kreis der Guerrillas festnehmen und an Kolumbien ausliefern lassen, was ihm in der venezolanischen Linken viel Feindschaft zugetragen hat. Kolumbiens Präsident Santos nennt ihn "meinen neuen besten Freund". Die Zusammenarbeit zwischen Venezuela und Kolumbien in der Verbrechensbekämpfung hat im letzten Jahr extrem zugenommen.

Zugleich befindet sich mittlerweile ein erheblicher Teil des Umfelds des ehemaligen Präsidenten Uribe wegen Menschenrechtsverletzungen in Untersuchungshaft oder wird strafrechtlich verfolgt. Darüber erscheint nichts im Spiegel: letzte Woche wurde Uribes Sicherheitsapparat DAS aufgelöst, der Geheimdienst und Polizei in einem war. Der DAS hatte u.a. alle Mitglieder des Obersten Gerichtshofs und deren Familien, aber auch viele Parlamentarier geheimdienstlich überwacht. Uribe selbst ist Sohn eines (von den FARC getöteten) Paramilitärs. Über ihn sollte der Spiegel mal etwas mehr recherchieren statt politisch motivierte, ungestützte Gerüchte über Venezuela zu verbreiten.

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ofelas 05.11.2011, 11:56
8. School of Americas

Zitat von jolip
Ist es denn in Kolumbien nicht eher so, dass die kolumbianische Regierung und die USA die rechtgerichteten Drogenhändler, früher auch als "Todesschwadronen bezeichnet, unterstützen, während sie gleichzeitig die Konkurrenz der linksgerichteten Guerilleros bekämpft. MFG jolip
Genau, aber das sind dann "unsere Jungs" und daher macht es dann wiederum nichts.Das waren erst zumeist Kleinbauern, Landlose und andere Habenichtse die fuer eine Umverteilung des Grundbesitzes von Grossbauern (zufaellig USA freundlich) erst friedlich, dann mit Protesten und zuletzt mit Gewalt gekaempft haben.

Zufaellig faellt diese Linie zwischen Besitzenden und Habenichtse da wo sich die Ethnien trennen, die Ureinwohner und Schwarze sind und bleiben in dennen Laendern Landlos und oft rechtlos, die mit und durch die USA regieren.

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homeuser 05.11.2011, 12:10
9. Wo ist der Vorteil?

Zitat von donlotis
Und schon wieder ein Verbrecher weniger auf der Welt! Aber ein Wendepunkt? Das glaube ich kaum, dazu geht um viel zu viel Geld.
Nun, im Artikel steht geschrieben dass der getötete Anführer Alfonso Cano eher an einer politischen Lösung des Konflikts interessiert war, und seine potenziellen Nachfolger rein militärische Lösungen anstreben.

Zudem steht im Artikel, dass die Farc-Guerilla sich nun von einer politischen Bewegung wegbewegen wird und stattdessen sich auf den Drogenhandel konzentrieren wird -> ergo ein gefährliches Kartell mehr.

Wo da nun irgendein Grund zur Freude oder irgendein Vorteil dran sein soll, ist mir nicht ganz klar?!

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