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Tödlicher Eklat um Koranverbrennung: Clash der Verblendeten

Mindestens 20 Menschen haben bereits ihr Leben verloren: Die Koranverbrennung in den USA provoziert immer neue Gewalt in Afghanistan. Der Fall zeigt, welche verheerenden Schäden einige wenige im Namen der Religion anrichten können.

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zx6 06.04.2011, 08:15
50. Äpfel mit Birnen verglichen

Zitat von sysop
Mindestens 20 Menschen haben bereits ihr Leben verloren: Die Koranverbrennung in den USA provoziert immer neue Gewalt in Afghanistan. Der Fall zeigt, welche verheerenden Schäden einige wenige im Namen der Religion anrichten können.
Der Artikel vergleicht Äpfel mit Birnen und konstruiert eine Ebene, auf der dies geschehen kann.

Das ist Augenwischerei.
Das Verbrennen eines Buchs ist wirklich nur eines: das Verbrennen eines Buchs. Sonst nichts.
Das Töten von Menschen, die damit nichts zu tun haben, ist halt etwas mehr.
Wenn wir hier schon Dinge vergleichen wollen, dann doch bitte Gleiches mit Gleichem.

Zum Beispiel werden und wurden im Iran Bibeln verbrannt:

http://kath.net/detail.php?id=30904

Und nun schauen wir doch mal, wo auf der Welt daraufhin verblendete Christen auf die Straße gegangen sind, um Moslems zu töten. Und? Nirgends!

Was die Moslems in Afghanistan erwarten, ist, daß Nicht-Moslems genau so viel Respekt vor ihrem Heiligen Buch haben wie sie selbst. Und diese Erwartung müssen sie sich halt irgendwann abgewöhnen.

Der Rest der Welt darf nicht erpressbar werden, weil irgendwo irgendwelche verquer denkenden Moslems damit drohen "Wenn ihr dies und jenes macht, dann rollen hier wieder Köpfe!"

Zum Abschluß noch ein Wort zu denjenigen, die das Verbrennen des Korans mit der Bücherverbrennung des 3. Reichs "vergleichen" wollen: es ist doch wohl ein Unterschied, ob ein Staat anordnet, daß landesweit Bibliotheken geplündert werden und "unerwünschte" Literatur staatlich organisiert auf großen Feuern mit Tausenden Zuschauern vernichtet wird (und zeitgleich die Autoren eingekerkert werden), als wenn ein Privatmann ein einzelnes Exemplar eines ihm gehörenden Buchs verbrennt.

zx6

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nethopper01 06.04.2011, 08:16
51. heiliges Buch?

Der Autor spricht im Text vom heiligen Buch Koran und versäumt es dabei, das Wort heilig in Anfühungszeichen zu setzen. Für mich als Christ ist das eine Provokation. Das ist kein "heiliges" Buch, sondern die Niederschrift eines Mannes, der Menschen abgeschlachtet, Frauen und Kinder geschändet hat. Ein Mann vom Zuschnitte Gaddafis. Der Koran hat schon viel Unglück über die Menschen gebracht. Zu welchen grässlichen Untaten es die Menschen antreibt, kann man nun in Afghanistan besichtigen.

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endbenutzer 06.04.2011, 08:16
52. Friedlicher Islam?

Eine heilige Schrift zu verbrennen ist eine Sache. Menschen töten eine andere. Diese beiden Dinge kann und darf man einfach nicht vermischen. Ich möchte nicht wissen, wie viele christliche Symbole und Schriften in islamisch geprägten Ländern bereits verbrannt bzw. zerstört wurden, ohne dass Moslems von Christen dafür getötet wurden. Der Islam ist meiner Ansicht nach nicht so friedlich, wie es immer gerne behauptet wird. So steht beispielsweise auch nicht in der Bibel, dass man keine Andersgläubigen zum Freund haben darf. Dies findet man nur im Koran. Wie bitteschön soll auf solch einer Basis ein friedliches Miteinander funktionieren?

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sponsch 06.04.2011, 08:17
53. Relativierung

Der Vergleich zwischen Beleidigung und Morden ist für mich unerträglich. Man stelle sich vor, im deutschen Strafrecht wird beides gleich behandelt. Dann hätten wir pakistanische Zustände. Dort werden Menschen offiziell wegen Gotteslästerung umgebracht.

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hirnbenutzer 06.04.2011, 08:18
54. Keine Verblendung - Der Islam ist das Problem!

Zitat von sysop
Mindestens 20 Menschen haben bereits ihr Leben verloren: Die Koranverbrennung in den USA provoziert immer neue Gewalt in Afghanistan. Der Fall zeigt, welche verheerenden Schäden einige wenige im Namen der Religion anrichten können.
Moslems kann man nicht in einen Staat integrieren…sagt kein böser deutscher Islamkritiker, sondern der langjährige Regierungschef von Singapur und seit 2004 Minister Mentor, Lee Kuan Yew (Foto), in seinem neuen Buch “Hard Truths”. Unter anderem schreibt der 87-Jährige, man könne Menschen aller Hautfarben, Rassen, Sprachen und Religionen in einen Staat integrieren – mit Ausnahme von Moslems. Und fügte hinzu: “Ich würde heute sagen, wir können alle … Religionen und Rassen integrieren, außer dem Islam.”

Er sagte außerdem in Bezug auf Moslems: „Aber jetzt, wissen Sie, wenn Malaien und Chinesen miteinander zur Schule gehen, dann gibt es eine halal und eine nicht-halal Abteilung und so geht das auch an den Universitäten. Sie haben die Tendenz, getrennt zu sitzen, damit sie nicht verseucht werden. All das fuhrt zur gesellschaftlichen Spaltung.”

Noch zur Info: Laut Wiki sind 74.2% der Einwohner von Singapore chinesischer Abstammung, darunter auch Mr. Lee selbst, 13.4% sind malaischer Abstammung, 9.2% sind indischer Abstammung und 3.2% sind kaukasischer d.h. europäischer oder eurasischer Abstammung. Nach Monaco ist Singapore das zweitdichtest besiedelte Land der Welt. 42% der Bevölkerung sind Ausländer, die dort arbeiten oder studieren. Man kann Singapore also mit Fug und Recht als einen Vielvölkerstaat bezeichnen und als Beispiel für gelungene Integration, nur die Mohammedaner machen wieder die unrühmliche Ausnahme.

Genau wie Thailand hat auch Singapore mit der malaiisch-mohammedanischen Minderheit die größten Probleme. Hier sehen wir wieder, dass das Integrationsproblem kein westliches ist, sondern ein Problem, das alle Zivilisationen mit dem Islam haben.

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ruplanb 06.04.2011, 08:18
55. Hier könnte Ihre Werbung stehen

Zitat von sysop
Mindestens 20 Menschen haben bereits ihr Leben verloren: Die Koranverbrennung in den USA provoziert immer neue Gewalt in Afghanistan. Der Fall zeigt, welche verheerenden Schäden einige wenige im Namen der Religion anrichten können.
Die iranischen Revolutionsgarden haben am 8. Februar 2011 etwa 300 Bibeln in persischer Sprache öffentlich verbrannt.
Wenn ich jetzt mit einem Gewehr die iranische Botschaft in Berlin stürme und 20 Leute erschieße, wer hat dann Schuld ?

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Crunchilla 06.04.2011, 08:18
56. Dumm ist der, der dummes tut

Zitat von sysop
Der Fall zeigt, welche verheerenden Schäden einige wenige im Namen der Religion anrichten können.
Ich frage mich, ob das jemals anders war? Und wir sollen etwas besseres als Tiere sein? Mich fasziniert einfach nur diese unvorstellbare Dummheit.

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Tubus 06.04.2011, 08:19
57. Meinungsfreiheit

Zitat von sysop
Mindestens 20 Menschen haben bereits ihr Leben verloren: Die Koranverbrennung in den USA provoziert immer neue Gewalt in Afghanistan. Der Fall zeigt, welche verheerenden Schäden einige wenige im Namen der Religion anrichten können.
Irrationalismus ist ein politischer Faktor in der Welt und ist es immer gewesen. Man sollte auch nicht glauben,dass der islamische Furor vor allem religiös motiviert ist. Er ist im Wesentlichen politisch motiviert und resultiert aus einer Mischung erlebter Ungerechtigkeiten und Heuchelei des Westens und Minderwertigkeitskomplexen aus eigener Unfähigkeit. Die Verletzung religiöser Empfindungen lässt sich am einfachsten kommunizieren, weil dies ohne aufwendige Argumentation möglich ist. Viele im Westen begreifen nicht, dass die Verbrennung des Korans aus islamischer Sicht nicht nur die Verbrennung eines heiligen Buches ist und qualitativ nicht das Gleiche, wie die Verbrennung der Bibel für Christen. Für Moslems ist der Koran unmittelbar Gottes Wort. Seine Verbrennung kommt einer Ermordung von Jesus aus christlicher Sicht nahe. Weil aber Sichtweisen so differieren können und sich religiöse Fragen einer rationalen Argumentation weitgehend entziehen, ist es notwendig die Verletzung religöser Anschauungen aus der politischen Auseinandersetzung zu verbannen. Dies wurde schon im Karrikaturenstreit deutlich. Spott hat auch im alltäglichen Leben seine juristischen Grenzen. Dabei mag man darüber streiten, wann er beleidigend wird. Spätestens, wenn symbolische Handlungen, wie Koranverbrennungen Anlass für Mord und Totschlag sind, spricht nichts dagegen, solchen Quatsch auch bei uns unter Strafe zu stellen. Mit Meinungsfreiheit hat das gar nichts zu tun

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Knippi2006 06.04.2011, 08:24
58. gaga

Zitat von Josef Ritter
Wer würde sich hier aufregen, wenn in Kabul jemand eine Bibel verbrennt. Niemand. Der Fall zeigt, wie fanatisch Islamisten sind. Wir sollten hier schleunigst die Konsequenzen ziehen.
Hier mag das stimmen. Was der White-Power-Bewegung in den USA einfallen würde, wenn ein islamischer Imam öffentlich eine Bibel verbrennt, wage ich jedoch nicht vorherzusagen.

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hans civis 06.04.2011, 08:24
59. Verschobene Optik

Am 8.Februar haben die iranischen Behörden 300 Bibeln öffentlich verbrannt.
Wo stand das noch mal im Spiegel?

"wir lesen jetzt in einem trüben Spiegel, dann aber von Angesicht zu Angesicht..." (frei nach 1.Korinther 13)

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