Forum: Politik
Tödliches Trauma bei Navy Seal: Futter für die Bestie
Robin Andersen

Als Elitesoldat der Navy Seals kämpft Robert Guzzo im Irak, im "Dreieck des Todes". Zurück kehrt ein gebrochener Mann. Er vertraut sich seinen Eltern an. Doch die PTSD-Diagnose will er nicht wahrhaben - aus Angst um die Karriere. Im November 2012 verliert "Rob" den Kampf gegen das Trauma.

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utada 25.01.2013, 10:51
20. Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) ist falsch!

PTSD ist nicht die deutsche Abkürzung für die posttraumatische Belastungsstörung, sondern die englische für "posttraumatic stress disorder"! Die korrekte deutsche Abkürzung für die posttraumatische Belastungsstörung ist PTBS! Das hätte man auch gleich durch einen kurzen Blick auf Wikipedia oder ein bisschen googeln herauskriegen können, liebe SPON-Redaktion...

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BurtCocain 25.01.2013, 10:54
21. Was auch vergessen wird

der Irakkrieg wurde völkerrechtswiedrig begonnen aufgrund des bestrebens eines gewissen G.W.Bush.Dieser Krieg war nie von der UNO legitimiert,und die vorgeschobenen Gründe haben sich als haltlos erwiesen.

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gankuhr 25.01.2013, 10:56
22.

Zitat von tobinminnie
Mitleid soll man haben für Leute die eventuell Menschen umgebracht haben?? Warum lernt man nicht aus der Geschichte? Das bekommt man, wenn Eltern ihre Kinder zu Soldaten erziehen...Es ist doch ganz einfach: keine Soldaten = kein Krieg. Oder irre ich mich..?
Ja, da irren Sie sich. Es gab in der Menschheitsgeschichte auch Zeiten ohne eine Berufsarmee - sprich im Kriegsfall sind Bauern mit Heugabeln und eben der Adel, der sonst Städte und Regionen verwaltet hat als Ritter mit Schwert in den Krieg gezogen.
Weniger Kriege gabs da trotzdem nicht, eher sogar mehr, weil jeder Konflikt immer wieder relativ offen war und ein Land auch mal mit ein paar Wochen Krieg komplett "übernommen" werden konnte.

Da ist mir die relativ feste Struktur (zumindest wenn man mal vom nahen Osten und einigen Teilen Afrikas absieht) der heutigen Welt mit ihren abschreckenden Berufsarmeen deutlich lieber.
Zudem noch ein Aspekt: solange nicht die ganze Welt von einer einzigen Regierung verwaltet wird, wird es niemals gelingen, alle Soldaten und Waffen gleichzeitig abzuschaffen. Und der erste, der das dann trotzdem tut, ist leider der dumme.

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bergeron 25.01.2013, 10:57
23.

Zitat von ez2517
warum haben so viele Veteranen heutzutage diese Probleme ? Der zweite Weltkrieg zB war doch mit Sicherheit viel schlimmer, hat die Soldaten zweifellos schwer geprägt, aber ich habe dort noch nie etwas von dramatischen Selbstmordzahlen gehört oder gelesen. Und Betreuung gab es für die sicher noch viel weniger als für moderne Veteranen.
Dass es dazu keine Zahlen gibt, bedeutet nicht, dass der 2. WK nicht massive psychische Spuren bei den Soldaten hinterlassen hat. Dass der 2. WK massive psychische Folgen hatte (und bis heute hat), ist unumstritten.

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Kometenhafte_Knalltüte 25.01.2013, 10:58
24. differenzierte Meinung

Zitat von der Krieger
...bla bla bla...
Sie armer Ex-Soldat, keiner bedauert sie, keiner ehrt sie, das sie "gedient" haben, keiner würdigt ihre "Leistung".
Nur, mein Beileid haben Sie mit Ihren Ansichten nicht.
Und zu Rob Guzzo, sorry, aber kein Mitleid! Armes Würstchen, das sich NUR über seine Zeit als Navy Seal identifiziert hat. Ansonsten ganz schwach ausgeprägtes Ego in der zivilen Welt. Klar, wenn man nur von "Kameraden" umgeben ist die einem von ihren aktuellen Erlebnissen berichten und man selbst nie mehr an diesem "Spaß" teilhaben kann (wegen diagnostizierter PTBS). Weil man in der zivilen Welt "feststeckt" und "nur" Bücherregale ordnen "muss" während andauernd die "richtigen" Soldaten mit aktuellen Kampfeinsätzen an einem vorbeisalutieren in der Kaserne. Wie armselig.

Ganz klar, hier geht die Ursache auf die Eltern zurück. Beide selbst Jahrzehnte gedient, dann wird sicherlich die Erziehung nach dem Motto verlaufen sein: "Du MUSST das auch, sonst bist du ein NICHTS!". Dem Junge fehlte ganz offensichtlich von seinen Eltern vermitteltes Selbstvertrauen.

Wer das nicht sehen will und nur die "schrecklichen" Bilder eines Krieges dafür verantwortlich macht, erklärt sich selbst die Realität zu einfach und verhöhnt die wahren Opfer des Krieges.

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chrissie 25.01.2013, 10:58
25. eine typische Geschichte aus einer Gesellschaft

die Gewalt nicht nur billigt und gestattet sondern verherrlicht, die ohne Mitgefühl gegen andere ist und nur bei sich selbst.

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mukkesucker 25.01.2013, 10:59
26. endlich Frauen an der Front!

Wir dürfen gespannt sein, wie die Damen mit PTSD umgehen werden...

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Zaunsfeld 25.01.2013, 10:59
27.

Zitat von ez2517
warum haben so viele Veteranen heutzutage diese Probleme ? Der zweite Weltkrieg zB war doch mit Sicherheit viel schlimmer, hat die Soldaten zweifellos schwer geprägt, aber ich habe dort noch nie etwas von dramatischen Selbstmordzahlen gehört oder gelesen. Und Betreuung gab es für die sicher noch viel weniger als für moderne Veteranen.
Doch. Die Selbstmordrate war auch damals hoch. Bei den meisten hat das aber noch in der jahrelangen Kriegsgefangenschaft stattgefunden oder sie haben während der Kriegsgefangenschaft (vor allem in der russischen, wo die meisten Deutschen sich befanden) einfach irgendwann aufgegeben, wenn kein Ende in Sicht war. Aber da ist es dann schwierig zu unterscheiden, welchen Anteil daran die Kriegsgefangenschaft hatte und welchen die Kriegserlebnisse. Aber auch unter de heimgekehrten Veteranen war die Selbstmordrate hoch, vor allen bei denen die dauerhaft verletzt waren (amputierte Gliedmaßen, Augenlicht usw.) und die deswegen arbeitsunfähig waren, oft alleinstehend usw.

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ludwigmvdr 25.01.2013, 11:00
28. armes spätdekadentes Abendland

Es ist erschreckend, wie undifferenziert hier über diesen Menschen geschrieben wird. Danke an "Krieger" für seinen lesenswerten Beitrag. "Ohne Soldaten gäbe es keine Kriege...", klar genausowenig wie es Morde ohne Polizisten gäbe. Herr schmeiß Hirn vom Himmel und erlöse uns von verlogener political correctness.

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kf_mailer 25.01.2013, 11:00
29. Ptsd

was für ein Quatsch, braucht die Pharmaindustrie wieder neue Krankheiten für sinnlose und überteuerte Medikamente oder Psychologen wieder eine neues Trauma, an dem sie es sich gütlich machen können? Krieg ist Krieg und wer da mittendrin ist kommt nicht ungeschoren davon. Auffällig ist, das hauptsächlich die Aggressoren unter solchen Psychohumbug leiden. Wer seine Heimat verteidigt und Besatzungstruppen bekämpft, ist anscheinend weniger anfällig dafür oder sind die hunderttausenden von Zivilisten, die von US und westlichen Bomben ermordet, verwundet und vertrieben worden sind nur keine zahlungskräftige Klientel?

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