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Tory-Kandidaten Johnson und Hunt: Die Raus-Boys
Andrew Yates/ REUTERS (2)

Boris Johnson und Jeremy Hunt wollen britischer Premierminister werden. Das wichtigste Thema im Tory-Wahlkampf, natürlich: Brexit. Beide Männer achten darauf, bloß nicht zu konkret zu werden. Was haben sie vor?

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bs2509 04.07.2019, 15:29
10. Beide

Johnson und Hunt sind Britische "geschniegelte" Nadelstreifen-Anzugträger mit starkem Hang zur Verallgemeinerung und Selbstdarstellung. Hunt hat den "Vorteil", dass er nicht blond ist, wie sein Kontrahent Johnson.
Es scheint das Zeitalter der "Unfähigen in Blond" zu werden. Trump, Johnson und jetzt vielleicht auch von der Leyen !
Aber die Briten sind wirklich nicht zu beneiden . . . ein Empire haben sie schon durchgebracht und hoffen nun auf Alten Glanz, der aber leider nicht mehr kommen wird.
Zu groß ist die wirtschaftliche Schwäche ohne Europa und dessen Absatzmarkt.
Aber wenn zwei "BLONDE" sich treffen, wird nicht mehr herauskommen als bisher. Der eine erpresst den anderen . . .

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s.l.bln 04.07.2019, 15:31
11. Ähh...

Zitat von Anna-Lena19
Ältere weiße Männer haben mit einer überwältigenden Mehrheit für den den Brexit gestimmt. Nun, wo auch den Briten immer klarer wird, dass die Argumentation der Brexit-Campaign auf Lügen aufgebaut war, dass das UK durch den Brexit vor dem Chaos steht und künftige Generationen im UK ihrer Möglichkeiten beraubt werden, denken die Briten, ein neuer PM könnte das Problem lösen. Und das witzigste daran: es soll (egal ob Johnson oder Hunt) ausgerechnet ein älterer weißer Mann sein.
...bis vor Kurzem hat eine ältere weiße Frau die Gelegenheit beim Schopf gepackt, das Ganze zu versauen.

Jenseits meiner Kritik an Geschlechter-und Rassenklischees würde ich noch anmerken wollen, daß nicht "die Briten" denken, ein neuer Premierminister könnte das Problem lösen, sondern lediglich die Tories. Die Briten werden dazu gar nicht gefragt.

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nolle.woida 04.07.2019, 15:32
12. Alles heiße Luft

ich bin immer noch der Meinung, dass es gar keinen Brexit geben wird.
Bedauerlich, nach diesem Theater. Aber die Feigheit und der Opportunismus werden siegen.

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nicksnutz 04.07.2019, 15:35
13.

Zitat von yogtze
Ich kann die Briten nicht verstehen, dass sie die EU verlassen wollen – bei diesem hochkompetenten Personal. Jetzt wird der immer nüchterne Juncker, der aufgrund seines „Ischias“-Leidens nicht nur manchmal schwankt, sondern auch wirr grinsend Frauen im Haar herumwuschelt oder zwei Schuhe verschiedener Farben trägt, von der noch kompetenteren Ursula von der Leyen, die die Bundeswehr in einen Top-Zustand gebracht hat, um den uns die ganze Welt beneidet, abgelöst. Dazu kommt auch noch Frau Langarde als EZB-Präsidenten, die vorher beim IWF die Finanzkrise mit Bravour gemeistert hat und die Spekulanten die Zeche bezahlen ließ, anstatt die Bevölkerungen auszuhungern. Bei dem Personal wäre ich doch als Brite glatt gegen den EU-Austritt, weil man solchen Leuten doch gerne seine Zukunft anvertraut. Die EU tut leider zur Zeit alles, um Verdrossenheit bei seinen Bürgern auszulösen.
Die EU benötigt kein hochkompetentes Personal. Es muss nur besser sein als das britische und das schaffen wir locker, da ist noch viel Luft

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gumbofroehn 04.07.2019, 15:38
14.

Zitat von Anna-Lena19
Ältere weiße Männer haben mit einer überwältigenden Mehrheit für den den Brexit gestimmt.
Ja, haben sie ... ältere weiße Frauen aber auch. Kurz: Die Älteren haben Großbritannien richtig in die Sch#### geritten. Die Jüngeren müssen sich allerdings den Vorwurf gefallen lassen, nur zu erschreckend geringen Anteilen zur Abstimmung gegangen zu sein. Wer "Remain" wollte, hätte dies beim Refendum auch kundtun müssen. Wer älter als 3 x 6 Jahre ist, ist sowohl für sein / ihr Tun als auch Lassen verantwortlich.

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testtext 04.07.2019, 15:41
15. Der Realitätsverlust bei Teilen der Brexiteers ist erschreckend

Ich fürchte es wird ein langes und sehr schmerzhaftes Aufwachen in den nächsten Jahren geben. Am Ende wird ein harter Kern mit Farage und Johnson an der Spitze immer weiter den Leuten erklären warum die EU den Niedergang zu verantworten hat - auch wenn lange keiner mehr hinhört. Den Briten die das heute schon verstanden haben, möchte ich zurufen: Haltet durch, das Referendum zum EU-Beitritt kommt bestimmt.

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yogtze 04.07.2019, 15:51
16.

Zitat von nicksnutz
Die EU benötigt kein hochkompetentes Personal. Es muss nur besser sein als das britische und das schaffen wir locker, da ist noch viel Luft
Naja, das ist Ansichtssache. Ich hätte mich da gerne nach oben statt nach unten orientiert.

Die Tatsache, dass andere schlechteres Personal haben, macht die EU-Personalentscheidungen der letzten Tage nicht besser und wird leider EU-Skeptiker in anderen Ländern beflügeln. Dann könnte der Brexit leider Schule machen.

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rloose 04.07.2019, 15:58
17.

Zitat von yogtze
Bei dem Personal wäre ich doch als Brite glatt gegen den EU-Austritt, weil man solchen Leuten doch gerne seine Zukunft anvertraut. Die EU tut leider zur Zeit alles, um Verdrossenheit bei seinen Bürgern auszulösen.
Wer sich von zwei Lügnern ohne Verantwortungsbewusstsein in den Brexit treiben lässt und den einen danach auch noch zum PM wählt, nachdem er als Außenminister nichts auf die Reihe bekommen hat, der ist beim Personal ja nicht so wählerisch.

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droid84 04.07.2019, 15:59
18.

Zitat von testtext
Ich fürchte es wird ein langes und sehr schmerzhaftes Aufwachen in den nächsten Jahren geben. Am Ende wird ein harter Kern mit Farage und Johnson an der Spitze immer weiter den Leuten erklären warum die EU den Niedergang zu verantworten hat - auch wenn lange keiner mehr hinhört. Den Briten die das heute schon verstanden haben, möchte ich zurufen: Haltet durch, das Referendum zum EU-Beitritt kommt bestimmt.
Ich stimme Ihnen zu, aber: den Brexiteers wird mangelnde Bildung vorgeworfen und es wird so getan als würden sie alle das Empire vermissen, dem ist sicherlich nicht so. Blinde EU-Gläubigkeit, die meistens darauf beruht dass es einem eben wirtschaftlich ganz gut geht und man daher Nichts zu beklagen hat auch nichts mit wirklicher Argumentation zu tun. Und welcher Niedergang? Ich will nicht in einer Welt leben wo der Austritt aus einer politischen Untion dem wirtschaftlichen Niedergang gleichkommt, soweit ich weiß tue ich es auch nicht. Der Schweiz und ein paar anderen nicht EU Staaten geht es ja auch ganz gut..

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rloose 04.07.2019, 16:02
19.

Zitat von nolle.woida
ich bin immer noch der Meinung, dass es gar keinen Brexit geben wird. Bedauerlich, nach diesem Theater. Aber die Feigheit und der Opportunismus werden siegen.
Es kann gar keinen Brexit geben. Wem sollten die Tories denn die Schuld geben für das Scheitern ihrer Politik, wenn es Brüssel nicht mehr gibt?

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