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Tote "Gorch Fock"-Kadettin: Zeugin erhebt schwere Vorwürfe gegen Schiffsarzt
DPA

Warum starb Jenny Böken? Unter bis heute ungeklärten Umständen ging die 18-jährige Kadettin vom Segelschulschiff Gorch Fock über Bord. Jetzt hat sich nach SPIEGEL-Information eine neue Zeugin gemeldet.

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Korken 19.10.2014, 11:23
50.

Zitat von paps
ca.10% der ertrunkenen haben kein wasser in der lunge, sondern haben einen kehlkopfkrampf während der erstickungsphase. hier findet man bei der obduktion kein aktiv eingeatmetes wasser in der lunge.
Aber in dieser Situation denkt man natürlich noch daran, pflichtbeusst die Schuhe auszuziehen??

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AusVersehen 19.10.2014, 11:24
51. Stiefel

Zitat von doc.nemo
Bei einem Sturz aus 20 oder 30 Metern Höhe ist Wasser hart wie Beton. Sie könnte also durchaus schon beim Aufschlag getötet worden sein.
Ja, und nach dem tötlichen Sturz hat sie sich die Stiefel ausgezogen, oder?

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two-wheels 19.10.2014, 11:29
52. ich habe selten

In meinem Leben einen solchen Schwachsinn gelesen wie hier von einigen gepostet. All die harten Jungs die hier schreiben , das ist halt so bei der Marine, beschweren sich doch gleich beim Chef wenn in der Firma mal 2 Tage der Aufzug nicht geht. Am widerlichsten ist diese Gefühlskälte gegenüber den Angehörigen. Sie ist der Ausdruck dafür, daß sich diese satt und vollgefressen in ihrem Leben langweilen.

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Bruder Theodor 19.10.2014, 11:29
53. 2 Fragen

Zitat von Sammi ElPadre
Zu diesem Umstand habe ich mich bewusst nicht geäußert. Allerdings könnte ich mir gut Vorstellen, dass sie gute Frau einfach Erfohren ist. Sie hat Ihre Rettungsweste ordnungsgemäß angelegt und die Persenning über den Kopf gezogen, somit sind die Atemwege vor Wasser geschützt. Auch bei Verlust des Bewusstseins bleibt der Kopf über Wasser. Aber das sind, wie gesagt, nur Vermututngen.
1. Gibt denn eine Obduktion nicht Aufschluß über die Todesursache?
2. Wieso kann sich der Ausguck nicht sichern mit Seil und Karabinerhaken?

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moelln56 19.10.2014, 11:30
54. So tragisch

dieser Tod auch ist, aber für die Sicherheit nach dem " aufentern " ist man selbst verantwortlich indem man sich in die Sicherheitsleine einklinkt.
Außerdem bekommt man eingebläut sich des Schuhwerks zu entledigen falls man in Seenot gerät. Das kleine
Abc des Verhaltens auf See ist hier nicht eingehalten worden. Ein tödlicher Fehler.

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Oberschlaubi8 19.10.2014, 11:30
55. Unfassbar...

...was sich einige hier raus nehmen!!! Als nicht Betroffener!

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Korken 19.10.2014, 11:30
56.

Zitat von foonz
Für Außenstehende sieht die Sache so aus: Stiefel ausgezogen weil logisch, kein Wasser in der Lunge, weil möglicherweise erfroren. Die Eltern vermuten dahinter wohl einen Mord. ABER: Das hätte doch durch die Autopsie festgestellt werden müssen. Wurde es aber nicht. Wenn die Autopsie nichts ergeben hat außer, dass kein Wasser in der Lunge war, dann ist die junge Frau erfroren.
Und die Todesursache war ertrinken... zumindest was man so in offiziellen Dokumenten liest?

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alienata 19.10.2014, 11:31
57. Ein systemisches Problem: Aufklärung von Dienstunfällen bei der Bundeswehr

Men Stiefsohn hatte 2001 am 25.September im Saugarten bei Murnau einen schweren Unfall,
der ihn mit einem Teilquerschnitt und chronischen Schmerzen behaftete. Eindeutige Unfallursache:
ein nicht Sicherheitsüberprüfter Seilgarten mit schweren
Mängeln, der seit Jahren von Bundeswehr und anderen staatlichen Einrichtungen benutzt war und weder TÜV noch Bundeswehr geprüft war. Bis heute nach mehr als dreizehn Jahren gibt es weder Fortschritte mit Ersatz-
und Schmerzensgeldansprüchen gegenüber der Bundeswehr in dieser Angelegenheit noch eine Änderung der "Bearbeitungskultur" innerhalb der Bundeswehr, die
jeden, der Ansprüche stellt, wie einen "Feind" behandelt,
selbst wenn es sich um einen Soldaten oder um seine Angehörigen handelt.

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Korken 19.10.2014, 11:31
58.

Zitat von kritischer-spiegelleser
dass ihre Tochter auf dem Schiff fehl am Platz war! Sie war eben auf keinem Kreuzfahrtschiff sondern einem Ausbildungsschiff. Das besondere Anforderungen an die Kadetten stellt. Dort ist es zu einem Betriebsunfall gekommen. Was soll diese ganze prozessiererei?
Wenn Sie den Artikel gelesen hätten, wüssten Sie es!

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AusVersehen 19.10.2014, 11:32
59. Ja, das kann man

Zitat von diskutant32
Ja aber einschlafen, das kann man dort, an so einem derart ungemütlichen und unsicheren Arbeitsplatz?
Ja, das kann man.
Ich hatte eine Angestellte, die ist während der Arbeitszeit auf halber Höhe einer Treppe stehend eingeschlafen. Ich habe vorher den "Witz" stehend einzuschlafen auch nicht für möglich gehalten.

Die Dame ist immer wieder eingeschlafen. Oft nur für Sekunden oder wenige Minuten.

Auf den Vorschlag sie auf einen anderen Arbeitsplatz mit weniger Kundenverkehr zu setzen und zusammen mit jemand anderem im Raum, der sie wecken könnte, wollte sie nicht eingehen und hatte letztenlich selbst gekündigt.

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