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Toter Staatsanwalt in Argentinien: DNA-Spuren deuten im Fall Nisman auf Suizid hin
REUTERS

War es Suizid oder Mord? Ein neues Detail im Fall Nisman spricht dafür, dass der argentinische Staatsanwalt den Abzug selbst betätigt hat: An der Tatwaffe fanden sich laut Ermittlungsbehörden ausschließlich DNA-Spuren des Toten.

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jakam 31.01.2015, 11:42
40.

Was eine blödsinnige Schlußfolgerung, wo haben denn die Ermittler ihren Abschluß bekommen - aus einem Yps-Heftchen? Als ob Profimörder ohne Schutz arbeiten würden und es total unmöglich ist, die DNA des Opfers an der Waffe zu platzieren. Setzen 6.

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Stefan_G 31.01.2015, 12:12
41. zu #24

Zitat von Lankoron
Und wo sind die DNA-Spuren des eigentlichen Besitzers, der die Waffe ja nicht einmal 24h vor dem "Suizid" übergebn hat?
Vor dem Mord entfernt - was sonst?

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Stefan_G 31.01.2015, 12:19
42. zu #34

Zitat von thewild
Dns nicht DNA!!! Wir sind nicht Amiland.
Die Abkürzung "DNS" wurde in den 1970er und 80er Jahren im deutschsprachigen Raum verwendet, heute nicht mehr.
Inzwischen gibt es auch mehrere andere gebräuchliche Bedeutungen für "DNS", daher ist "DNA" eindeutig weniger mißverständlich.

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carranza 31.01.2015, 12:19
43.

Zitat von yunee
ja, das stimmt. war eh ein komischer typ. hat sich nämlich mittig in die stirn! geballert. ist ja auch einfacher als in die schläfe.
Ich glaube auch nicht an die Theorie mit dem Suizid.
Der Täter war vielleicht so schlau, keine eigenen DNA-Spuren zu hinterlassen, aber er hat vergessen, seinem Opfer Schmauchspuren an wenigstens einer Hand zu verpassen.
Hätte er sich selber umgebracht, wäre es aber gut zu verstehen, dass er sich nicht in die Schläfe geschossen hat, denn in vielen Fällen durchtrennt man dabei nur den Sehnerv.

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Stefan_G 31.01.2015, 12:24
44. zu #38

Zitat von Redigel
Kirchner is schon gewieft... Geheimdienst wird jetzt umgekrempelt und die Justiz hat einen "Warnschuss" bekommen. Anscheinend soll in relativ kurzer Zeit der gesamte Staatsapparat wieder auf Spur gebracht werden.
Was heißt "gewieft"? Das ist das kleine 1x1 der Diktatur weltweit und seit Anbeginn von Staatswesen.

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carranza 31.01.2015, 12:24
45. Zufällle gibt's

Zitat von Lankoron
die DNA-Spuren des eigentlichen Besitzers, der die Waffe ja nicht einmal 24h vor dem "Suizid" übergebn hat?
Nun, der wollte wohl mit allem, was mit der Waffe anschließend passiert nichts zu tun haben und hat sie vorsorglich akribisch gereinigt.

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Hyperboraeer 31.01.2015, 12:27
46. Ja und? Das ist doch kein Beweis?

Lernt man in jedem Hollywood-Film, wie das gemacht wird / werden kann, z.B. "Michael Clayton" mit George Clooney:

Opfer betäuben/ willenlos machen, Pistole in die Hand drücken einen scheinbaren Selbstmord inszenieren.

Bei Geheimdiensten gehören solche Methoden zur Grundausbildung!

Für die anderen eine Warnung, die diese sehr wohl verstehen werden.
Manchmal betreibt man für solche Warnungen ja erheblichen Aufwand, siehe Polonium-Attentat auf Alexander Walterowitsch Litwinenko.

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carranza 31.01.2015, 12:29
47.

Zitat von curiosus_
"An der neben der Leiche gefundenen Waffe seien einzig DNA-Spuren des Toten selbst festgestellt worden" Jeder halbwegs intelligente Profi wird ja wohl Handschuhe tragen um keine eigene Spuren zu hinterlassen. Also - Waffe ohne fremde Spuren (Fingerabdrücke, DNA-Material etc.) mit Handschuhen verwenden, falls nötig nach der Tat in die Hand des Opfers drücken - fertig. Was soll das beweisen?
Genau da liegt ja der Fehler, der Täter hat es versäumt, seinem Opfer die Waffe in die Hand zu drücken. Da keine Fingerabdrücke des Opfers am Abzug sind, kann man Eigenverschulden ausschließen. Denn wie soll Nisman sonst die Waffe abgefeuert haben?

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niska 31.01.2015, 12:34
48.

Zitat von aSimpleMind
... denn wenn es nicht so wäre, hätte ein Attentäter dort sicher seinen Personalausweis verloren...
Der labile Einzeltäter, dem zufällig die Busfahrkarte aus der Tasche gefallen ist, die bei der ersten Begutachtung der Beweise vom Tatort - durch einen natürlich sofort zu entlassenden Polizisten -in der Aservatenkammer verschwunden ist, wird erst hervorgeholt, wenn die Nummer mit dem Vertuschen durch angeblichen Suizid medial und in der Bevölkerung zu hohe Wellen schlägt, sprich nicht geglaubt wird.

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akmsu74 31.01.2015, 12:37
49. cui bono

War der Mann unheilbar krank?
Hatte er Schulden?
Haben Frau und Kinder ihn verlassen oder sind gestorben?

Gibt es irgendeinen anderen Grund, warum er sich umbringen wollte?

...kaum.

Auf der anderen Seite sind nun Ermittlungen gestoppt, die a) den Staat viel Ansehen gekostet hätten, b) viel Geld gekostet hätten und c) (nicht zu vergessen) einen der zivilisiertesten und freundlichsten Staaten dieser Welt "angepisst" hätten...
(Muss ich zu Punkt c noch *Ironie* dazu schreiben?)

Hmmm, da wird die Wahl irgendwie eng, oder?

MIR fällt in diesem Zusammenhang ganz spontan der Name BARSCHEL ein - der hatte ja auch ganz spontan "keine Lust" mehr...

Egal, wie man "Stoffwechselendprodukte" (oder darf man hier Scheiße sagen?) anmalt - sie stinkt trotzdem.

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