Forum: Politik
Trauer in Paris: Wo war Obama?
AFP

Staatschefs aus vielen Ländern haben mit Millionen Franzosen um die Terrortoten getrauert. Einer fehlte jedoch: US-Präsident Obama. Dafür muss er sich in seiner Heimat Kritik gefallen lassen.

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weltfrieden 12.01.2015, 11:01
180. Hier jetzt auf Obama rumhacken

ist meiner Meinung nach nicht angebracht. Unter den gegebenen Umständen und insbesondere bei einer solch großen Veranstaltung, ist eine adäquate Sicherung gar nicht möglich.

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ephlang 12.01.2015, 11:02
181. da sind sie wieder ....

Zitat von hansguertler1
Zumindest war Obama ehrlicher als die heuchlerischen Politiker die 15 Minuten mitmarschierten, (so lange die Kameras auf sie gerichtet waren) und sich dann verdrückten.
der Obama bashing,meine Güte lasst den Mann doch zufrieden er ist doch auch nur eine Marionette von amerikanischen Wirtschaftsbossen.Und der kann die Missgriffe des Bush Clans(der war auch nur eine marionette mit Alkoholfüllung) auch nicht in acht Jahren wieder vergessen machen und gleichzeitig auch an eigener Front kämpfen.
So traurig die ereignisse aus der letzten Woche auch sind, einige franz. Stellvetreter waren froh sich nicht aktuellen Problemen stellen müssen, deren Folgen wir schon erahnen können.

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mundi 12.01.2015, 11:02
182. Wer besonders gefehlt hat

Zitat von donrealo
es reicht doch vollkommen wenn die Staatsoberhäupter der geschädigten Länder mitmarschieren. Der Verursacher, dem wir die Bildung oder Unterstützung eigentlich aller derzeit operierender radikalisierten islamistischen Gruppen zu verdanken haben, passt da irgendwie nicht ins Bild.
Es wäre hilfreich, wenn Vertreter der Hochburgen beider islamischen Konfessionen, also Saudi Arabien und Iran ihre Staatsoberhäupter nach Paris entsandt hätten.

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isolde.duschen 12.01.2015, 11:03
183.

Zitat von tueftler
... Zeit für Europa auch politisch zusammen zu finden.
Das wird die sog. Mutti zu verhindern wissen, weil das die Durchsetzung der Interessen der USA in Europa beeinträchtigen könnte.

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GinaBe 12.01.2015, 11:03
184.

Amerika ist weit weg.
Wo aber blieb ein Ausschuß des Nachbarstaates Österreich?

http://derstandard.at/2000010250077/Oesterreichs-Praesenz-in-Paris-Kreative-Solidaritaet

Solidarität ist auch nur ein Begriff und hat mit gelebter Wirklichkeit wenig zutun.

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huggiii 12.01.2015, 11:04
185. Titel

Zitat von fredadrett
Immerhin hat die USA mit ihren Kreuzzug gegen die muslimischen Völker, die Missachtung jeglicher Menschenrechte im Irak und in Afghanistan wesentlich zur Radikalisierung der Terroristen beigetragen. Man erinnere sich nur, den einen haben die Bilder aus dem Gefängnis radikalisiert.
... man hält es ja kaum für möglich mit welchen seltsamen Erklärungen hier so mancher Forist daher kommt.

Überlegen Sie einmal ob an den Aussagen welche die Brüder Kouachi bei ihrem Verbrechen gerufen haben irgendetwas mit deren Taten zu tun haben könnten - die vermeintliche Beleidigung ihres Propheten.
Sehr schlüssig, hat doch die gleiche Begründung auch andere Menschen das Leben gekostet, oder wurden sie von islamischen Geistlichen mit einer Fatwa belegt.

Warum müssen Menschen wie Westergaard mit riesigem Aufwand geschützt werden, warum Salman Rushdie, warum muss sich Hamed Abdel Samad verstecken?
Dieses sind nur einige wenige Beispiele, denken Sie doch einmal nach, womöglich erkennen Sie die wirklichen Ursachen.

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denkdochmal 12.01.2015, 11:05
186. Trauer in Paris: Wo war Obama?

Die Frage ist berechtigt.
Ich hätte da noch eine Frage: Wo war Herr Putin, wo war Herr Xi Jinping? Haben diese Leute keine Schwierigkeiten mit Extremisten oder es es "nur" ein Mangel an Solidarität?

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fatherted98 12.01.2015, 11:06
187. Dann...

Zitat von kuac
Woher wissen Sie das? Davon habe ich nichts gelesen oder gehört.
...lernen Sie Englisch und lesen Sie mal die Bangkok Post...da steht sowas drin. Wenn Sie aber darauf warten das es in der Bild auf der bunten Seite stehen wird, warten Sie vergebens.

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freespeech1 12.01.2015, 11:08
188.

Zitat von Nonvaio01
man muss sich nur einmal die leute in der ersten reihe anschauen, da laufen Staatsoberhaeupter mit und demonstrieren fuer Sprachfreiheit und pressefreihet, obwohl die es in Ihren eigenen laendern nicht so genau nehmen. Ist aber gut publicity.
"Leipzig verbietet Legida Mohammed-Karikaturen
Satirische Bilder des Propheten könnten als Provokation aufgefasst werden, fürchtet die Versammlungsbehörde in Leipzig."
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-01/pegida-charlie-hebdo-demonstrationen-mohammed-karikaturen

Da müssen wir nicht ins Ausland schauen. Unsere Politiker verkaufen sich als Vertreter der Meinungsfreiheit "Je suis Charlie", verbieten aber gleichzeitig das öffentliche Zeigen der Karikaturen, die als Symbol der Meinungsfreiheit gelten.
Heuchelei, wohin man schaut

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MutzurLücke 12.01.2015, 11:10
189. Thema verfehlt

[QUOTE=freespeech1;23077195]In der Diskussion wird nur der islamistische Hintergrund beleuchtet.
In der Berichterstattung war aber auch am Rande zu lesen, dass die Täter antiimperialistische Motive hatten und darauf verwiesen, dass Frankreich mit ....... [/Ironie]

Manche Pferde passen so gar nicht zu dem Karren, vor den man sie gerne spannen würde. Vielleicht sollte man es dann auch einfach mal lassen. Das Ziel dieses Anschlags zeigt ganz klar, dass treibende Kraft religiös bedingte Ressentiments waren. Selbst wenn man sich die Mühe macht, in die verquere Logik dieser Verbrecher einzusteigen, sollte doch klar sein, dass eine etwaige antiimperialistsche Motivation jedenfalls keine maßgebliche Rolle spielte.

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