Forum: Politik
Trauer in Paris: Wo war Obama?
AFP

Staatschefs aus vielen Ländern haben mit Millionen Franzosen um die Terrortoten getrauert. Einer fehlte jedoch: US-Präsident Obama. Dafür muss er sich in seiner Heimat Kritik gefallen lassen.

Seite 30 von 30
Inselbewohner 12.01.2015, 14:21
290. Traurig!

Die Menschen werden heute schon nach Wichtigkeit behandelt. Als erstes kommt der US Amerikaner( die Orchidee unter uns Menschen. Volker Pispers) Dann kommen die Europäer dann eine ganze Weile gar nichts. Dann die Osteuropäer, danach die Asiaten wahlweise auch Südamerikaner zum Schluß die Afrikaner. ( Die von down under lasse ich jetzt aussen vor) Der Wert eines Menschenlebens wird nach Geburtsort betimmt. Ein US-Amerikaner ist mehr Wert als tausend Afrikaner. Hutu/Tutsi habrn sich zu Tausenden abgeschlachtet hat das die USA interessiert? Nein, wären aber nur ein paar Amerikaner in Gefahr gewesen hätte das Militär sofort eingegriffen.
Was ich sagen will ist: Diese ganze Trauershow ist verlogen. Um die Toten und deren Angehörigen tut es mir Leid. Was die Farce der Trauer betrifft bin ich ehrlich betroffen.
HP

Beitrag melden
dirgiz 12.01.2015, 14:27
291.

Zitat von sha-de
waren die ganzen islamischen Leaders . Keiner von denen hat auch nur einen Funken Solidaritaet gezeigt. Schlimmer noch - Marokko blieb fern wegen moeglicher Karikaturen . Und geben damit den Terroristen Recht und macht sie zu Symphatisanten. Kein Wort der Kritik darueber in den Medien. Kein Wort des Vorwurfs.
Na ja, der König von Jordanien ist ja schon Staatsoberhaupt eines islamischen Landes. Er war mit seiner Königin da, ebenso der Präsident Malis oder
Palästinenserpräsident Abbas. Außerdem waren da: der Kronprinz von Bahrain, der Bruder des Emirs von Qatar, der Außenminister der VAE (Bruder des Emirs von Abu Dhabi), die Premierminister Tunesiens und der Türkei sowie diverse Außenminister wie der ägyptische.

Beitrag melden
spon-facebook-10000523851 12.01.2015, 14:35
292. Kommt Obama

ist's recht, kommt er nicht, dann ist's auch recht. "Die boesen Amerikaner" und dann wieder "wo bleiben die Amerikaner".

Beitrag melden
Vonderdroone 12.01.2015, 14:36
293. Achtung - Geschichte wiederholt sich

Vielleicht nicht schlecht so. Denn das letzte Mal -wir erinnern uns doch noch alle- als ein US-Präsident Krokodilstränen vergossen und gemeinsam mit Heerscharen anderer Präsidenten den heiligen Schwur in die Kameras posaunt hatte: "wir werden uns unsere westliche Freiheit nicht nehmen lassen", erfolgte umgehend eine der zynischsten Verschwörungen sämtlicher US-Staatsorgane unter ergebener Mithilfe zahlreicher weiterer westlicher Staatsorgane gegen die gerade beschworene Freiheit, die die Welt je gesehen hat.
Glaubt ernsthaft jemand, dass es diesmal anders läuft?
Während ein wirklicher Kämpfer gegen die US-Geheimdienst-Krake und damit für die Freiheit bei Putin Unterschlupf suchen musste, erklären sich die Gaucks und Gacks und Kikerikis dieser Welt mit penetranter Lautstärke solidarisch mit -na ja hier werde ich mal die innere Schere ansetzten- mit Leuten, die noch nicht mal 5% von dem zum Erhalt der Freiheit beigetragen haben, was Edward Snowden beigetragen hat. Der hat sein Leben nämlich tatsächlich riskiert für die Freiheit wo immer es sie gibt auf der Welt, und das ist vielleicht doch noch etwas mehr als die Freiheit, Gläubige zu beleidigen und arrogant abzuwerten. Kein Gramm von Solidarität mit ihm, weil die Angst vor dem grossen Verbündeten in Sachen Freiheit 100 mal grösser ist -und das völlig zurecht- als vor ein paar durchgedrehten Dschihadisten.

Beitrag melden
freigeist56 12.01.2015, 14:59
294. Bauchschmerzen

Zur Frage wo waren die Amis? Der Secret Service konnte sich doch nicht so schnell vorbereiten.. und einfach so auf die Strasse? Getrauen sie sich nicht. Bei den wonderfulen Dingen die die amerikanische Politik in den letzten Jahren den Moslems angetan hat - würde ich auch nicht.
Sie waren aber da... der CIA, die NSA.. und wenn es um die Einschränkung der Demokratie und permanente Überwachung geht stehen sie sicherlich wieder an vorderster Front.
Ich persöhnlich habe ein wenig Bauchschmerzen wenn 50 Regierungschefs demonstrieren.
Haben sie es nicht in der Hand die Welt friedlicher zu gestalten?
Der Anschlag von Paris ist ein Versagen der französischen Innenpolitik und Gesellschaft. Erinnert sich niemand mehr an die brennenden Vororte? Jetzt demonstrieren die Versager für Meinungsfreiheit und im Hintergrund überlegen sie, wie man Grundrechte weiter einschränken kann.
Ich hätte eigentlich bei den Anschlag der westlichen Firmen auf die Näherinnen in Bagladesh wo es 1200 Opfer gab auch einen Aufschrei erwartet. Aber die Ausgebeuteten der Welt sind halt Opfer zweiter Klasse und Ausländer. Der Gipfel der Unverschämtheit ist die Frage Warum?
Ausbeutung, Folter, Sklaverei, Waffenhandel, Rohstoffe klauen, Länder überfallen, Bestechung und Korruption...ja warum wehren sich die Armen dieser Welt und sehen nicht ein, dass Gott nur für 10% der Welbevölkerung genug Resourcen schuf. Der Rest wurde von Gott als Verfüngungs Masse zur Gewinnmaximieren geplant..

Beitrag melden
l-39guru 12.01.2015, 15:00
295. Ein Obama Besuch

hätte die ganze Veranstaltung geschmissen. Erinnern wir uns an seinen Halbtagsbesuch in Dresden, der hat schlappe 13 Mio EUR gekostet und wurde dann dem Steuerbürger als kostenlose Werbung für Dresden verlauft.
Erhebt sich die Frage: Was ist der Unterschied zwischen Gott und Obama? Gott denkt nicht das er Obama ist.

Beitrag melden
kuac 12.01.2015, 16:00
296.

Zitat von olli118
Schöner Beitrag, ich musste herzlich lachen über Ihre Randnotiz!
Nein, kein schöner Beitrag. Merkel hatte davon gesprochen, dass Hetze gegen Menschen mit Meinungsfreiheit nichts zu tun hat.

Beitrag melden
Seite 30 von 30
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!