Forum: Politik
Treffen der Außen- und Verteidigungsminister: Wie Europa sich auch ohne USA schützen
REUTERS

Was passiert, wenn Trump sich von der EU abwendet? Bei den Außen- und Verteidigungsministern herrscht Ratlosigkeit. Das Treffen gibt einen ersten Vorgeschmack auf das Vakuum, das die USA hinterlassen könnten.

Seite 7 von 17
sbv-wml 14.11.2016, 22:21
60. Stimmt nicht ganz

Zitat von bartsuisse
wirtschaftlich Nummer eins und militärisch immerhin mit noch zwei Vetomächten. Vier G7 Länder. Wer das nicht sieht....
Denn die Briten können Sie schon mal abhaken.
Also nur noch eine Vetomacht, die so oder so nur nach eigenem Vorteil handelt.
Und bei G7 halte ich mich mal bedeckt.

Beitrag melden
dunnhaupt 14.11.2016, 22:21
61. Trump wird die NATO unterstützen

Wie Präsident Obama heute mitteilte, sei Trump "fully committed to NATO". Die deutsche Panikmache war also wieder mal völlig überflüssig.

Beitrag melden
KarlT 14.11.2016, 22:22
62. Ich bin ja 2 mal im Jahr in Russland,

Zitat von decathlone
Naja, da Trump das Thema aufbringt: Wir Europäer sollten ganz nüchtern abwägen, welcher Anteil der immensen us-amerikanischen Rüstungsausgaben denn für die europäische Sicherheit aufgewendet wird und was anderen rein us-amerikanischen Interessen dient. Wir sollten auch analysieren, ob das Wirken der USA vor der Haustür Russlands oder im Nahen Osten wirklich im Interesse der Europäer ist, oder ob wir am Ende nur mit den Folgen allein gelassen werden. Viel schwerer als die Rüstungsausgaben (die nebenher die amerikanische Industrie füttern...) wiegen die Folgekosten und die haben in letzter Zeit hauptsächlich andere tragen müssen. Russland ist gefährlich, weil die russischen Bürger trotz der ganzen dümmlichen Verblödung in den russischen Medien und des Nationalismus eines Tages zu dem Schluss kommen könnten, dass das westlich-demokratische Modell doch nicht Teufelszeug ist. Davor haben Putin und Konsorten Angst und deshalb tun sie alles, um Europa zu schwächen. Aber gegen ein einiges Westeuropa, kann Russland nicht wirklich etwas ausrichten. Und vielleicht ist es hilfreich, wenn die Amerikaner eine Zeitlang nicht da rumfuschen.
ich kann ihnen Versichern das der Grossteil meit dem russichen System zufrieden ist, und das sie das unsere eher abstösst.
Wie kommen sie darauf, das das westlich-demokratische Modell
dort erstrebenswert sei? Überheblichkeit?
Man sieht den Zerfall der EU, sieht Merkels Flüchtlingspolitik in
Deutschland und die Wahlen in den USA. Muss man nicht wirklich haben.

Beitrag melden
studibaas 14.11.2016, 22:24
63. Mal abgesehen davon...

Zitat von Darwins Affe
1) Tieren, die man aus dem Zoo in die freie Wildbahn setzt, haben Angst vor der Freiheit und gehen meist zugrunde. 2) Daher wohl auch die deutsche Sehnsucht nach der Knute, auch wenn`s eine russische ist. 3) Mit "angeblich demokratisch" könnt ihr Deutschen euch wahrlich nicht schmücken, wenn man die Geschichte eurer zwei Diktaturen im 20. Jahrhundert betrachtet. 4) Die USA hatten schon eine Demokratie, als ihr noch euren Fürsten den Allerwertesten lecken musstet.
Das ihr Beitrag die Grenze des guten Geschmacks überschritten hat möchte ich mich dazu auf dennoch auf vernünftigen Niveau äußern:
1. Wir haben mehr Freiheiten als die meisten US Amerikaner.
2. Der Russe bedroht unsere Landesgrenzen nicht, und die Annektierung der Krim war genau so gegen Völkerrecht wie der EU und US finanzierte Putsch in der Krim.
3. Wir haben aus unseren zwei Diktaturen zumindest gelernt. Und uns daher nicht ein Terrornetz (Pardon: Militärische Stützpunkte) von über 120 Stück weltweit aufgebaut. (https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Militärbasen_der_Vereinigten_Staaten_im_ Ausland)
Ebenso haben wir zumindest in den letzen 50 Jahre, unter anderem auch nicht im 21 Jahrhundert, über 40 Kriege geführt oder unterstützt, statistisch also mehr als einen alle zwei Jahre.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Militäroperationen_der_Vereinigten_Staat en).
Wir haben auch keine Beweise gefälscht, um andere Staaten in einen völkerrechtswidrigen Krieg zu ziehen.
Insbesondere haben wir auch keine ganzen Zeitungen in fremden Ländern massiv unterwandert um Medien wenn schon nicht zu kontrollieren zumindeset beeinflussen zu können. (https://www.youtube.com/watch?v=hnH10TfhkOQ).
Und diese Liste könnte ich endlos weiter führen.
Aber in einem haben sie Recht: Die USA hat eine Demokratie. Also ist deren Bevölkerung entweder strunzdumm oder ihnen geht das Wohl und das Leid anderer Völker am, mit ihren Worten "Allerwertesten" vorbei.
Ich tendiere zu einer Mischung aus beiden.

Beitrag melden
hansriedl 14.11.2016, 22:27
64.

Zitat von Skyscanner
Vor wenn soll sich Europa selbst schützen, China kauft gerade alles was von Wert auf bzw. an Wert hat, die brauchen nicht ein zumarschieren. USA besitzt größtenteils die Aktienmehrheit von den großen Firmen in Europa. Warum sollen den die Europäer fremdes Eigentum schützen. Das sollen doch gefällig China und USA selbst machen. Ach ja Russland, Russland hat nicht die Möglichkeit Europa zu besetzen.....
Die EU ist doch schon lange klinisch tot.
aber so lange Draghis noch Vorrat an Papier u. Farbe hat wird er
die EU künstlich ernähren.

Beitrag melden
Benjowi 14.11.2016, 22:29
65. Auf dem Weg zum Spielball.......

Dass ein US-Präsident irgendwann "USA first" sagen würde, war eigentlich nur eine Frage der Zeit und im Grunde ist das Getue der Europäer dazu albern und überholt. Da gibt es genau zwei Möglichkeiten: Entweder die EU wird erwachsen und legt sich so etwas wie eine glaubwürdige Abschreckung zu, was nur gemeinsam funktionieren würde, oder die Einzelstaaten mit ihren nationalistischen Träumern wie Farage, LePen, Orban, Wilders, Kacinsky oder wie sie alle heißen mögen, verkommen zu Spielbällen der wirklich Großen. Und dann werden sie sich wundern, wie weit man durch die Gegend gekickt werden kann.........

Beitrag melden
KarlT 14.11.2016, 22:30
66. Apropos Demokratie,

Zitat von rus.-ukrain.-deutscher
"""Die USA hatten schon eine Demokratie, als ihr noch euren Fürsten den Allerwertesten lecken musstet""" Sie haben vollkommen Recht! Die USA war vorbildlich! Hatte auch keine Sklaven die auf den Plantagen arbeiten mussten und die Ureinwohner wurden auch nicht fast ausgerottet. Ich weiß nicht wo Sie da eine Demokratie erkennen können. Über die Rechte von schwarzen und anderen Minderheiten heutzutage fange ich jetzt nicht an.... Nur weil es sich Demokratie schimpft so ist es noch lange keine.
eigentlich haben nur die Schweizer eine echte Demokratie, die
anderen sind lediglich Annäherungsformen davon.
Nur dort gibt es auch auf gemeinde, kantonaler - und bundesebene Referenden. Das gibt es so auch nicht in den USA @Darwins Affe
Dagegen sind auch die USA nur Kreisklasse.

Beitrag melden
go-west 14.11.2016, 22:30
67. Wer immer noch nicht verstanden hat,

welche Gefahr Putin darstellt und dass man ihn einzig und allein mit militärischen Optionen beeindrucken kann, dem ist wirklich nicht zu helfen. Wir haben die Technologien und das Know-how, und wir müssen diese nutzen.

Beitrag melden
dherr 14.11.2016, 22:31
68.

Zitat von jewiberg
Die Nato zerbricht und genau das war das Ziel von Putin. Er wollte das westliche Militärbündniss zerschlagen und Europa isolieren. Als nächsts erfolgt die Spaltung der EU und dann ist der Weg für die russischen Panzerkolonnen ins Baltikum und Polen frei. Das ist das Endziel und durch den Sieg von Trump kst der halbe Weg gemeistert.
Ich bitte Sie, machen Sie sich doch nicht in die Hosen! Das soll sehr unangenehm sein.

Beitrag melden
dherr 14.11.2016, 22:33
69.

Die Deutschen haben keine Angst vor dem nächsten Machetenangriff in einem Zug, oder vor dem nächsten Bombenattentat mit möglicherweise mehreren Toten. Die interessiert nicht, wie viele Milliarden die Flüchtlinge kosten werden. Die machen sich auch keine Gedanken wie viele deutsche Generationen die “Rettung Griechenlands” abzahlen werden. Aber sie haben Angst vor einem demokratisch von ca. 100 Millionen Amerikanern gewählten US- Präsidenten. Amüsantes Volk.

Beitrag melden
Seite 7 von 17
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!