Forum: Politik
Treffen an der innerkoreanischen Grenze: Geschenkt
Korean Central News Agency/ AP

Es war eine dramatische Inszenierung fürs Fernsehen - und offenbarte erneut Donald Trumps Affinität zu Diktatoren. Doch was brachte sein Treffen mit Kim Jong Un wirklich, außer Einschaltquoten und Wahlwerbung?

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claus7447 01.07.2019, 07:34
1. Eine gigantische PR Show!

Ausser netten Bildern und einer weiteren Anerkennung und Lob für einen Diktator nichts.

Man kann sich aber leicht ausrechnen, welcher Millionen Betrag dadurch dem USA Steuerzahler entstanden ist. Nicht nur sein "Beast" musste nach Seoul, auch der Marinehelikopter, vermutlich sogar mit Backup.

Wem nutzte es: Kim, seine Untergebenen wissen, Donny ist sein "Freund"!


Ich suche mir bessere Freunde...

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sven2016 01.07.2019, 07:45
2. Trump weiß, dass US-Medien Symbole

und „Breaking News“ mit Videos und Fotos brauchen, Inhalte sind vergleichsweise unwichtig.

Die großen Ketten spielen immer brav mit.

Brot und Spiele?

Jedenfalls wird die Aufmerksamkeit fast täglich auf ein neues Thema abgelenkt. Im Hintergrund zerstört die Mannschaft still die soziale Struktur der amerikanischen Gesellschaft.

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ace4271 01.07.2019, 07:48
3. Onkel Donald.....

.... scheint nicht zu verstehen, das dieses Verhalten einfach kontraproduktiv ist. Er macht den kleinen Mann stärker als er ist.

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noworriesmate 01.07.2019, 08:08
4. Prime Time Diplomatie

Auch wenn es zu spät war, es war für die US Medien inszeniert und bringt Nullkommanull inhaltlichen Beitrag. Vergessen scheint der letzte Gipfel als Kim einfach abreiste. Sehr treffend beschrieben, wie durch solche Effekthascherei Kim weiter wächst. Trump macht Spontan-Politik wie ein Dorfpolitiker der mal kurz beim Gartenbauverein auf denn Sommerfest vorbeikommt für ein Foto in Lokalteil.

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iasi 01.07.2019, 08:09
5. US-Sicherheitsexpertin Mieke Eoyang

Diese Experten und Expertinnen. Mieke Eoyang will also aufzeigen, was Trumps Vorgänger erreicht hatten. Faktisch haben diese erreicht, dass Nordkorea Atomwaffen und Trägerrakten besitzt. Es ist doch auch bezeichnend, dass Trump der erste US-Präsident auf nordkoreanischem Boden ist. Was sagt dies über Erfolge seiner Vorgänger bzgl. politischer Gespräche und Diplomatie aus? Vor Trump war Stillstand - ein gefährlicher Stillstand. Man muss mit Trumps Vorgehen nicht einverstanden sein, aber er geht wenigstens voran und verwaltet nicht nur den sich zuspitzenden Status Quo. Probleme kann man aussitzen, wie es unsere Kanzlerin so wunderbar versteht, bis sis sich dann aber derart zuspitzen, dass man nur noch reagieren kann. Regieren oder reagieren? Das ist hier die Frage. Das Beispiel China zeigt, dass Trump regiert und alle Mittel einsetzt, um einen bestmöglichen "Deal" zu erreichen. Er braucht dafür Kim, also stärkt er ihn, und er braucht selbst Rückhalt im eigenen Land, also sucht er solche Bilder. Aber diese senden eben auch Botschaften an andere aus, u.a. Südkorea, China.

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s.l.bln 01.07.2019, 08:11
6. Billiger Medienstunt

Angesichts katastrophaler Umfragewerte zuhause gabs ein paar nette Bilder mit dem Brieffreund.
Eine nette Viererclicke hat sich da zusammengefunden: Der arabische Prinz mit dem zersägten Journalisten, KGB Putin, der Geschwister meuchelnde Diktator mit der schrägen Frisur und natürlich Trump.
Ob die Amis sich so inzwischen die Achse des Guten vorstellen?

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rausch01 01.07.2019, 08:14
7. Ja, symbolisch...

Ihre Überschrift "Geschenkt" ist meiner Meinung nach trotzdem etwas fehl am Platz.

Was wäre mit einer Präsidentin H. Clinton in der jetzigen Situation - hätte sie Zeit für so ein Treffen? Oder hätte sie es mit dem Iran eskalieren lassen und eine andere Tages Agenda?

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c.PAF 01.07.2019, 08:25
8.

Zitat von ace4271
Onkel Donald..... scheint nicht zu verstehen, das dieses Verhalten einfach kontraproduktiv ist. Er macht den kleinen Mann stärker als er ist.
Onkel Donald weiß, was ihm persönlich gerade in den USA nützt. Dafür ist ihm jeder Kollateralschaden egal.

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ofelas 01.07.2019, 08:31
9.

Zitat von ace4271
.... scheint nicht zu verstehen, das dieses Verhalten einfach kontraproduktiv ist. Er macht den kleinen Mann stärker als er ist.
Egal was er macht, es ist dann falsch?

Zumindest hat er ein Geste des Gute Willens gezeigt. Ohne Dialog, und ohne persönliches Treffen geht sowas nicht.

Ich weiss es ist halt the Donald, und ihm gibt man nicht gleich den Friedensnobelpreis ohne das er irgendwas befriedet hat (ausser durch Drohnen)

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