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Treffen im Auswärtigen Amt: Steinmeier versammelt Libyens Kriegsparteien in Berlin
REUTERS

Libyen versinkt im Chaos, zwei Regierungen und hochgerüstete Milizen kämpfen um die Macht. Mit einer Art Friedensgipfel in Berlin drängt Außenminister Steinmeier die Parteien nun zu einer Einigung.

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andreika123 10.06.2015, 06:37
1. Wir unterstützen Terroristen

Kein einziges Wort über demokratischen Wahlen. Die Melizen und Möchte gern Regierung kämpfen um die Macht. Wer hat das Volk gefragt was es will, mit Unterstützung des Westen wird ein Regierung abgesetzt und das Land in Krieg versunken. Der arabische Frühling hat nichts gebracht nur Tote und leid. Die Länder werden weiter 50 Jahre brauchen um auf das wirtschaftliche Level zu kommen wo sie mal wahren. Und Öl auspumpen wird natürlich geholfen.

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nightwarrior 10.06.2015, 06:37
2. Ketzerische Frage

Wieso glaubt der völlig unfähige deutsche Außenminister, er müsse sich in die inneren Angelegenheiten Lybiens einmischen?
Hat er in der Ukraine nicht schon genug Unheil angereichtet?
Und wieso muß diese Konferenz in Deutschland, zu Lasten des deutschen Steuerzahlers, stattfinden?
Angebracht wäre wohl eher Paris oder London, dort wo die Hauptkriegstreiber und Profituere des Sturzes von Gaddafi sitzen.

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peace-and-freedom 10.06.2015, 07:05
3. Chaos??

Neeeiiiin. Man hat Libyen in die Freiheit gebombt *Sarkasmus aus *
Die Regierungen diverser Länder sollten sich mehr um die diversen Herausforderungen in den eigenen Ländern kümmern, statt woanders Krieg zu spielen.

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butzibart13 10.06.2015, 07:28
4. lange Kämpfe sind zu erwarten

Wie in Irak/Syrien: Ins Machtvakuum stößt der IS mit seiner kruden Ideologie vor und der "Vorteil" für die verschiedenen sich bekämpfenden Gruppierungen sind die aus Vorgängerzeiten unermesslichen Anhäufungen von Waffen jeder Art.

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japhet 10.06.2015, 07:40
5. Nun will ausgerechnet Deutschland in dem Konflikt vermitteln ...

"Nun will AUSGERECHNET Deutschland in dem Konflikt vermitteln" steht im Artikel zu lesen - als wäre Deutschland der letzte Staat, der hier etwas bewirken könne. Nun - ich sehe bei Deutschland zwar auch keine explizite Verpflichtung hier mit Frieden zu stiften. Aber gerade der Umstand, dass Deutschland sich nicht an den Kämpfen gegen Gaddafi beteiligt hatte und auch keine koloniale Vergangenheit in Nordafrika hat, dürfte "den Deutschen" den Ruf der Unparteilichkeit geben. Und - selbst wenn dies einigen nicht gefallen wird - durch die Aktivitäten Rommels hat Deutschland selbst wohl in Nordafrika immer noch einen guten Ruf.
Ganz Europa hat ein gesundes Eigeninteresse, dass sich die politischen Verhältnisse in Nordafrika stabilisieren. Wenn Deutschland hier mithelfen kann, so sollte alles Mögliche dazu getan werden!

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fatherted98 10.06.2015, 08:11
6. Schöne Initiative...

...von Steinmeier...nur wird sie nichts nützen. Steinmeier als Mediator?...leider hat der doch gar keine Ahnung von dem Konflikt und den Konfliktparteien. Trotzdem eine nette Geste die sicher auch dem Interesse geschuldet ist, dass eine funktionierende Macht in Lybien der EU die Flüchtlinge vom Hals hält.

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rolf.scheid.bonn 10.06.2015, 08:14
7. Wieso

Natürlich Deutschland, wer sonst! Die naiven Nato-Westmächte haben das Chaos in Libyen durch den unüberlegten militärischen Angriff auf Gaddafi angerichtet und sind in Libyen heute völlig diskreditiert. Die weise Zurückhaltung der damaligen Regierung Merkel-Westerwelle wird in Libyen dagegen sehr honoriert. Genau deswegen trifft man sich heute in Berlin. Das ist also nicht Steinmeiers Verdienst, sondern das von Merkel und Westerwelle, die damals klug genug waren, bei dem fatalen Nato-Militäreinsatz gegen Gaddafi nicht mitzumachen. Das hat das Ansehen Deutschlands nicht nur in Libyen, sondern in der ganzen arabischen Welt sehr gefördert. Man erinnere sich, wie sehr unsere schwarz-gelbe Regierung damals geschmäht wurde, von den Westmächten bis zu den kriegsbegeisterten Grünen um Daniel Cohn-Bendit. Die Geschichte zeigt, dass die damalige schwarz-gelbe Regierung richtig gehandelt hat, sich an den verhängnisvollen Angriff auf Gaddafi nicht zu beteiligen! Heute wäre Gaddafi das kleinere Übel. Dank Nato-Intervention haben wir stattdessen einen zerfallenen Staat, Bürgerkrieg und Chaos.

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klaus591 10.06.2015, 08:20
8. Hier sagt er mal die Wahrheit

Rumsfeld hier in einem anderen Artikel von SPON:
"Der Plan, das Saddam-Regime im Irak mit einer Demokratie zu ersetzen, sei ihm doch von Beginn an unrealistisch erschienen. "Ich glaube nicht, dass unsere Demokratie-Vorlage passend ist für jedes andere Land zu jedem Zeitpunkt in der Geschichte."

Gibt es da noch Fragen?

Der Terror auf der Welt ist Ausfluss verfehlter amerikanischer Politik mit dem Anspruch einen Weltpolizisten spielen zu wollen und über andere Länder mit anderen Kulturen nach ihrem Gutdünken verfügen zu können.
Ich hoffe das das auch bald jeder deutsche Bürger erkennt.

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ulli7 10.06.2015, 08:31
9. Warum jetzt erst, Herr Steinmeier ?

Das wurde aber auch Zeit, dass sich unser Außenminister und Chef des Auswärtigen Amtes (mit 11.000 Beamten und Angestellten) nun endlich um die problematische Situation in Libyen kümmert. Denn von dort kommen die meisten Flüchtlinge nach Deutschland. Aufgrund der Uneinigkeit der EU- Länder in der Asyl-und Migrationspolitik ist von der EU kaum Hilfe zu erwarten.
Es ist auch rätselhaft, warum die Schiffbrüchigen im Mittelmeer auf direktem Weg nach Europa transportiert werden. Nach dem Vorbild Australiens könnte man sämtliche Bootsflüchtlinge zunächst in gut eingerichtete Lager in Tunesien (ggf. auch in Ägypten) unterbringen und dort prüfen, welche Asylbewerber aus Gebieten mit desolater Menschenrechtslage kommen. Denen muss wirksam geholfen werden. Die übrigen (Wirtschafts)flüchtlinge sollten im eigenen und in unserem Interesse von Europa ferngehalten werden.

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