Forum: Politik
Treffen in Minsk: Selenskyj will mit Putin über die Krim reden
Serg Glovny/ZUMA Wire/ DPA

In einer Videobotschaft hat sich der ukrainische Präsident Selenskyj an den russischen Präsidenten Putin gewandt: Man müsse darüber sprechen, zu wem die Krim gehöre. Kanzlerin Merkel soll auch dazu kommen.

Seite 1 von 16
vogeld 08.07.2019, 13:16
1. Einigung wie für Honkong?

Die Russen werden die Krim nicht hergeben, die notorisch klamme Ukraine braucht das russische Gas. Wenn man sich einig werden würde, dass Krim zur Ukraine gehört und im Gegenzug die Ukraine die Krim für 2 x 99 Jahre an Russland verpachtet und Russland mit Gaslieferungen bezahlt, könnten alle Beteiligten erhobenen Hauptes auseinander gehen und Europa könnte auch endlich sein Verhältnis zu Russland normalisieren. Das wäre doch mal ein Deal.

Beitrag melden
Emderfriese 08.07.2019, 13:17
2. Gut

Ein erster, allererster Schritt in die richtige Richtung! Gegenseitige Blockaden und Sanktionen nützen keinem etwas. Weder den Ukrainern um Kiew, noch den Ukrainern im Osten, auch nicht den Menschen auf der Krim. Übrigens genauso wenig uns in Deutschland und Europa! Den Russen überhaupt nicht.
Eine Lösung zu finden, die allen Interessen gerecht wird, ist jedoch schwierig. Hoffen wir, dass alle bereit für Kompromisse sind.

Beitrag melden
soldev 08.07.2019, 13:18
3. Die Krim ist russisch

...das war sie vorher (war ja schon autonom in der Ukraine) und das ist sie jetzt erst recht. Das glaubt doch wirklich keiner, dass die Russen sie jetzt wieder zurückgeben. Das einzige Problem ist der Donbass, da müssen sich beide Parteien an Abmachungen halten. Ich traue mir da keine Schuldzuweisung zu, Dreck haben die Russen UND Ukrainer genug am Stecken...

Beitrag melden
Crom 08.07.2019, 13:21
4.

Soll er die Krim verkaufen, mit entsprechenden Zugangsrechten ins Asowsche Meer und der Zusicherung Putins die Ostukraine fallen zu lassen, sprich, die dortigen "Urlaubsgäste" nach Russland zurückzuholen. Danach sollte es der Ukraine frei stehen der NATO beizutreten, da auf russische Garantien (Stichwort "Budapester Memorandum") ja kein Verlass ist.

Beitrag melden
Anklaw1965 08.07.2019, 13:27
5. Selenskyj will mit Putin über die Krim reden

aber nicht "Separatisten" obwohl vor dem Wahl versprochen hatte
Jetzt 2 Wochen vor dem Wall in Parlament wird vile gesagt, wird es auch nach dem Wählen auch so?

Beitrag melden
thequickeningishappening 08.07.2019, 13:28
6. Sehr kluge Formulierung

Herr Putin wird Eine entsprechende Antwort bei Einem Treffen geben.

Beitrag melden
haarer.15 08.07.2019, 13:39
7. Je mehr Akteure - desto komplizierter

Die Probleme sollte die Ukraine selbst mit Russland lösen. Der auf Eis gelegte Minsker Friedensplan für die Ostukraine wird ja von beiden Seiten eins ums andere Mal verletzt. Da gehören immer Zwei dazu, nur wird das medial ständig unter den Teppich gekehrt. Was die Krim angeht, für mich gehört sie zu Russland - schon aus historischen Gründen. Und das Referendum hat auch Eindeutiges dazu ausgesagt.

Beitrag melden
GoaSkin 08.07.2019, 13:41
8.

Vermutlich kann es die Ukraine selbst eher akzeptieren, die Krim verloren zu haben, als die NATO-Staaten und versucht nun, einen guten Preis herauszuhandeln, um im Gegenzug die Krim als russisches Staatsgebiet zu akzeptieren.

Beitrag melden
robert.hammer 08.07.2019, 13:44
9.

Da kann er mit Putin reden was er will. Die Russen werden unter dem Hintergrund das die Ukraine möglichst schnell in Eu und NATO wollen, nicht ihren einzigen relevanten Zugang zum Schwarzen Meer herschenken.
Soweit ich weiß war die Krim russisch, erst Chrustchov hat das als Ukrainer den Ukrainern geschenkt, was damals ja auch risikolos war.

Beitrag melden
Seite 1 von 16
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!