Forum: Politik
Treffen mit den Golf-Staaten: Die Scheichs verstehen Obama nicht mehr
DPA

Party ohne Gäste: Auf seinem Landsitz Camp David wollte Barack Obama den Verbündeten vom Golf seine Iran-Politik erklären. Doch vier von sechs Anführern schicken nur ihre Stellvertreter. Symptom einer schweren Verstimmung.

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spibufobi 14.05.2015, 16:04
30. Kampf gegen is!

Der is ist genauso wie al quaida und die oben genannten Golfstaaten sunnitisch. Und die kämpfen angeblich genauso wie die USA gegen den is? Das ich nicht Lache!!!!!

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Safiye 14.05.2015, 16:06
31. Man sollte besser recherchieren ...

... bevor man einen solchen Artikel schreibt. Ja, Sheikh Khalifa bin Zayed Al-Nahyan, der Praesident der VAE, ist tatsaechlich schwerkrank und schon laenger nicht mehr in der Oeffentlichkeit gesehen worden.
Sultan Qaboos bin Said Al-Said, der Herrscher des Sultanat Oman, ist nach neun Monaten in Deutschland, wo er sich seit Juli 2014 zur medinizinischen Behandlung aufhielt, nach Oman zurueckgekehrt. Wie Herr Fischer darauf kommt, dass Oman ein Erzfeind Iran ist, ist mir voellig schleierhaft ?! Ganz im Gegenteil hat Oman in den vergangenen Jahren den USA bei der Annaehrung an Iran geholfen, was dem Sultanat wiederum Kritik bei seinen sunnitischen Nachbarn einbrachte. Oman ist weder sunnitisch noch schiitisch, sondern wird von einer eigenen konservativ und trotzdem recht liberalen Stroemung des Islam, dem Ibaditentum, dominiert. Ca. 85 % der Omaner gehoeren ihr an, daneben gibt es ca. 12 bis 13 % Sunniten und eine ganz kleine Gruppe von Schiiten, deren Vorfahren vor langem aus Irak, Bahrain und z.T. Indien eingewandert sind. Unter den Ministern Oman gibt Anhaenger alle drei "Konfessionen". Dass Koenig Salman bin Abdulaziz Al-Saud, der erzkonservative wahabitische Koenig Saudi-Arabiens, von der Annaeherung der USA an Iran nicht begeistert sind, pfeifen die Spatzen von den Daechern Riads. Hier geht es um Macht und Einfluss, die sich zur Zeit entlang sunnitisch-schiitischen Glaubenszugehoerigkeiten bilden. Waeren die Al-Houthis, ein Stamm aus dem Norden Jemens, Sunniten statt Zaidi-Shiiten, gaebe es dort keinen Krieg. Das Gleiche gilt fuer Syrien, deren "Praesident" der schiitisch zugerechneten Minderheit der Alawiten angehoert. "Praesident" in Anfuehrungszeichen, weil niemand, der soviele Menschen auf dem Gewissen hat, noch ein Land fuehren, weder moralisch noch tatsaechlich. Tja, und Bahrain wird von Sunniten regiert, aber ueberwiegend arabischen Schiiten bewohnt. Auch hier gibt es seit Jahrzehnten Spannungen ohne Ende, weil sich die Al-Khalifas (Herrscherfamilie Bahrains) durch die Naehe Irans in ihrer Existenz bedroht fuehlen. Koennte man man ja mal vorher recherchieren, oder ?!

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bligen 14.05.2015, 16:10
32. verflixte Zwickmühle

jetzt hat man Russland vergrault und sich um so Abhängiger von den Arabern gemacht. Jetzt wollen die nicht mehr mitspielen. Schön dof, die wissen dass sie noch am längeren Hebel sitzen. Merkel hat sicher auch schon mitbekommen, dass sie, wenn es so weiter geht, keine Freundin der Araber mehr sein darf. In Militärfragen ist man sich auch nicht mehr sicher wer jetzt genau wen über den Tisch zieht. Also Ami Gewehre, Ami Transportflugzeuge, Ami.....
Übrigens weil SPON wie es aussieht eines der wenigen Medien ist welche es noch nicht berichtet hat: Dr Südkoreanische Geheimdienst ist sich seiner Behauptung nicht mehr sicher über die Hinrichtung. Kann sein dass er nur entlassen wurde. Ist ja fast das Gleiche. In den Köpfen hat sich aber bereit das Bild vom Mann vor der FLAK eingenistet. Ziel erreicht.

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ofelas 14.05.2015, 16:14
33. Ross und Reiter

Zitat von wannbrach
Warum sollten die USA die Politik von Saudi Arabien unterstützen die einen von Sunniten regierten Mittleren Osten anstreben, was nur zu weitern Unruhen und Kriegen führen kann.
Nicht "Sunniten" sind das Problem sondern Wahabihiten, Salafisten und radikale Sunniten, und die stammen mehrheitlich aus Saudi Arabien oder werden aus dem Ursprungsland dieser Fundamentalisten unterstuetzt.

Es wird Zeit Ross und Reiter zu benennen, die gemaessigten Sunniten in aller Welt (Indonesien etc) zu unterstuetzen und den Saudis die Freundschaft aufzukuendigen

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stefan.martens.75 14.05.2015, 16:15
34. Amerikanische Garantie?

Wieso sollte Amerika daran bitte Interesse haben?
Wer soll den bitte dann die veralteten Militärproduktionen der USA aufkaufen?
Die USA machen seit mindestens 60 Jahren glänzende Geschäfte mit der Destabilisierung und Aufrüstung dieser Region.......
Völlig egal ob das nun Persien, Israel, Irak, Kuwait oder Saudi Arabien waren......
Ohne die militärische Aufrüstung und Interessenpolitik der USA hätte es den ersten Golfkrieg nicht gegeben den 1. amerikanischen sowieso nicht und den IS erst recht nicht.....

Im Grunde rennen die USA in dieser Region immer im Kreis und jagen ihren eigenen Schwanz......
Mit dem Unterschied, dass sie im Gegensatz zu jedem Hund glänzend dabei verdienen......

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2wwk 14.05.2015, 16:17
35. Na Ja, ich dachte die Scheichs verstehen Obama gut

Obama hat sie fallen gelassen und will jetzt ME an Iran verkaufen! So Assad kann bald auf mehr Hilfe aus Iran hoffen

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atherom 14.05.2015, 16:17
36. @Kuschl Welche Schäden? Man kann das in Kurzfassung

Zitat von kuschl
Welche Schäden meinen Sie denn? Vielleicht das Aufarbeiten der Verbrannte Erde Politik des Bush Clans oder daß er sich nicht vor den Anti Iran Kurs des Herrn Nethanjahu spannen lässt und den Nahen Osten auf Wunsch der "Einzigen Demokratie" wieder mit Krieg überzieht? Obama war in meinen Augen wesentlich umsichtiger als sein Vorgänger, der auf dieser Welt im Auftrag bestimmter Interessengruppen wie ein Elefant im Porzellanladen herumgetrampelt ist! Aber dem stehen Sie ja bestimmt näher!
so erklären: dank Obama haben die Feinde keine Angst und die Gegner keinen Respekt. Ohne Zweifel stellt sich die Politik seines Vorgängers desaströs dar, aber erst der Rückzug aus der Region hat erst IS ermöglicht (es gab US-Politiker, die dieses Szenario vorhersagten). Der Iran droht zwar Israel mit Vernichtung, aber gerade die Golfstaaten haben, Angst und werden sich atomar (Geld haben sie ja) bewaffnen. Wird das die Region, die Welt sicherer machen? Iran bekommt einen atomaren Freischein, jegliche Behauptung aus Washington, was Kontrollen und Einschränkungen anbetrifft, wird in Teheran umgehend bestritten. Der Iran, der nach Ansicht seiner ihm wohl gesonnen Foristen "noch nie ein anderes Land angegriffen hatte" (ist Standardargument) zündelt in Libanon, Syrien, Jemen und ist vor allem an der Lage in Irak schuld. Weiß das Obama-Gruppe nicht?

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KingTut 14.05.2015, 16:22
37. Es wird Zeit ....

.... dass im Weißen Haus wieder ein Republikaner das Regiment führt. Wie der Iran die Weltöffentlichkeit seit über zehn Jahren an der Nase herumführt, geht auf keine Kuhhaut. Am Ende werden wir einem mit Atomwaffen ausgerüsteten Iran gegenüberstehen - die Daladiers und Chamberlains lassen grüßen.
Nach Obama braucht die Welt einen starken und entschlossenen US-Präsidenten.

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du-bye 14.05.2015, 16:24
38. Reality Check?

Oman, ein Erzfeid Irans (http://www.bloomberg.com/news/articles/2014-04-21/oman-fights-saudi-bid-for-gulf-hegemony-with-iran-pipeline-plan)? Der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate und der Sultan haben sich "krank gemeldet" (http://www.newyorker.com/news/news-desk/will-oman-survive-sultan und http://www.thenational.ae/uae/government/sheikh-khalifa-undergoes-surgery-after-suffering-stroke)...

Sorry, aber die politische Landschaft am Arabischen (Persischen) Golf is nicht wie 'Malen nach Zahlen'.

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anonymous iranian coward 14.05.2015, 16:30
39. Iran - Oman

Welche Fakten liegen der Einordnung Omans in die Liste der Erzfeinde des Iran zugrunde?
An sich gilt der Oman nämlich als ein Staat mit halbwegs intakten politischen Kontakten zum Iran:
http://en.wikipedia.org/wiki/Arab_League–Iran_relations#Oman

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