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Treffen von Kim und Trump: "Good to see you"
AP

Ein Tweet, dann angespanntes Warten - und schließlich ein Handshake: Das Treffen von Donald Trump und Kim Jong Un war spektakulär. Aber wie verlässlich ist der nordkoreanische Diktator?

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kuac 30.06.2019, 23:00
50.

Zitat von Normaler Wutbürger
...Vielleicht gibt es ja noch eine andere Strategie. Und zwar könnte Trump ja mal in den Raum werfen, ab sofort weitere Staaten dabei zu unterstützen Atommächte zu werden, wie z.B. Südkorea, Japan, Polen, Ukraine, Saudi-Arabien, Katar, Philipinen, Thailand usw...
Der Atomwaffenwettlauf hat die USA in die Welt gesetzt. Die anderen wollen ja nur nachmachen.
Wie auch immer, diese Länder müssen zuerst aus dem NPT austreten, bevor sie Atomwaffen bauen dürfen.
Oder, Trump geht selbst mit gutem Beispiel voran und baut sein Atomarsenal massiv ab. Das wäre glaubwürdiger.

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hpcaesar 30.06.2019, 23:05
51. das ist in mehrfacher Hinsicht ein historisches Treffen

Im Mai diesen Jahres wurde bekannt, Kim Hyok Chol, der nordkoreanische Diplomat, der die gescheiterten Verhandlungen mit den USA vorbereitet hatte, sei bei der Einreise am Flughafen erschossen worden. Im Juni diesen Jahres wurde bekannt, ein General sei in ein Piranha-Becken geworfen worden. Und mit dem dafür verantwortlichen Herrn trifft sich Donald Trump nun auf Augenhöhe. Als Amerikaner wäre mir das peinlich.

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draco2007 30.06.2019, 23:24
52.

Zitat von kuac
Der Atomwaffenwettlauf hat die USA in die Welt gesetzt. Die anderen wollen ja nur nachmachen. Wie auch immer, diese Länder müssen zuerst aus dem NPT austreten, bevor sie Atomwaffen bauen dürfen. Oder, Trump geht selbst mit gutem Beispiel voran und baut sein Atomarsenal massiv ab. Das wäre glaubwürdiger.
Das Gegenteil ist doch der Fall.

Trump will das alte müde Atomwaffenarsenal wieder tippi toppi machen. (So in etwa hat er es wirklich formuliert)

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Mondmann 01.07.2019, 00:29
53.

Zitat von draco2007
Aussöhnungspolitik? Sie meinen Vernichtungsdrohungen vor der UN Vollversammlung? (Bruch der UN Charta) Auslöschungsdrohnungen gegenüber dem Iran? Flottenverschiebungen zum Iran? Sanktionen gegen Iran? Aufstockung der Truppen in Afghanistan? VOLL die Aussöhnung... Und mit Kim macht er nichts anderes als der ganzen Welt zu zeigen, was der Besitz einer Atombombe bewirken kann. Super Signal für den Iran. Ja er hat UNFASSBAR viel erreicht...im Zerstören von Dingen...
Schwatzen und handeln sind zwei unterschiedliche Dinge. Trumps Methode ist, drastische Aussagen zu machen und die Gegenpartei zu verunsichern. Seine Taten sind rational und im Ergebnis gut.

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Otto Müller 01.07.2019, 01:11
54. Aha!

Zitat von hpcaesar
Im Mai diesen Jahres wurde bekannt, Kim Hyok Chol, der nordkoreanische Diplomat, der die gescheiterten Verhandlungen mit den USA vorbereitet hatte, sei bei der Einreise am Flughafen erschossen worden. Im Juni diesen Jahres wurde bekannt, ein General sei in ein Piranha-Becken geworfen worden. Und mit dem dafür verantwortlichen Herrn trifft sich Donald Trump nun auf Augenhöhe. Als Amerikaner wäre mir das peinlich.
Die Meldung über die Erschießung am Flughafen wurde von dem Fernsehsender, der zuerst darüber berichtete (CNN) zurückgezogen und bei der "Daily Mail" wg. "Piranhas" handelt es sich um eine zutiefst unseriöse britische Boulevardzeitung, deren Käufer das Gelesene selbst nicht glauben. Wie heißt der nordkoreanische Diktator? Blofeld, Scaramanga, Drax, Goldfinger? Unglaublich, welch ein Unsinn hier kolportiert wird. Mit Spinnereien wird man dem ernsten Thema nicht gerecht.

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kochra8 01.07.2019, 06:22
55. Gods erste Hand

Trump macht auf systematische Täuschung, TV-Konservengerecht.

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ezet 01.07.2019, 07:26
56. Gezielte Wahlkampfhilfe für Trump

Meines Erachtens bilden China und Nordkorea eine strategische Einheit unter der Führung Chinas. Xis grosses, langfristiges strategisches Ziel ist das Heimholen von Taiwan. Der erste zur Zeit mögliche Schritt wäre die Unterschrift von Trump unter einen Satz "Taiwan gehört zu China". Nicht heute, aber einfach grundsätzlich mit Zeithorizont 50 oder mehr Jahre. Dafür bekommen die USA ein atomwaffen- und raketenfreies Nordkorea. Ich weiss, das tönt verwegen. Aber warum soll es China mit Trump nicht probieren? Denn dazu ist Trump als "Dealmaker" ein idealer Partner. Ein neuer US Präsident ist aller Wahrscheinlichkeit nicht mehr so easy von Kim zu "führen" wie Trump. Was wir jetzt sehen, ist vermutlich wie folgt inszeniert: 1. Xi reiste nach Nordkorea und unter anderem instruiert er Kim, er solle Trump nach dem G20 Gipfel empfangen. 2. Am G20 Gipfel bekommt Trump den Wink von den Chinesen, ein solches, für ihn äusserst positives Treffen wäre durchaus möglich. 3. Trump greift zu und läd sich per Twitter ein. Das Treffen mit den schönen Fotos findet statt.
So bekommt Trump eine Dosis "Polularitätsvitamine" aber substaniell passierte nichts.

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tinosaurus 01.07.2019, 09:49
57. So ist es

Zitat von Palmdale
Ist der Wackelkandidat. Es ist leider zu befürchten, dass das wieder nur eine Möglichkeit der Selbstinszenierung des selbst ernannten größten Dealmakers der Geschichte ist. Bisher hat er nichts zustande bekommen und ist nur dann als Retter in Erscheinung getreten zu Konflikten, die er selbst angezettelt hat. Es wäre wirklich wünschenswert, wenn sich Nord und Südkorea sich annähern würden, aber ich glaube Trump kein Wort.
Bislang hat er tatsächlich nichts zustande gebracht. Aber dieser Trottel und Blender versteht die Selbstinszenierung sehr gut. Die macht der Bilder, auf die so viele seiner ebenso unterbelichteten Anhänger herein fallen. Sie beten sogar für ihn und gegen die bösen Medien und alle, die diesen Clown durchschaut haben. Hätte nicht gedacht, dass ein Präsident, der sein Land schädigt und nur Lügen verbreitet, so unangreifbar sein könnte. Diesen Albtraum müssen die Amerikaner allerdings schon alleine irgendwie loswerden.

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AttaTroll 01.07.2019, 12:46
58. Hui!

Treffen zwei politische Knallköpfe aufeinander und es macht (noch) nicht "peng"? Klar - Trump braucht für seinen Wahlkampf ein paar gute Fotos von seiner "great relationship" mit Kim. Was daraus in gut einem Jahr geworden sein wird, bleibt abzuwarten. Jedenfalls kann ich mir einen POTUS nur schwer mit dem Palmzweig vorstellen. Einen Törömp schon einmal gar nicht.

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