Forum: Politik
Treffen von Moon und Kim: Gipfel der Fragezeichen
AFP/ Pyeongyang Press Corps

Nordkoreas Machthaber Kim verspricht beim Treffen mit Südkoreas Präsident weitere atomare Abrüstung. Beide Seiten präsentieren den Gipfel als Erfolg - doch ob die Abmachungen umgesetzt werden, bleibt unklar.

DietzThought 20.09.2018, 23:57
1. Erstmal ist doch positiv,

dass sie überhaupt miteinander reden. Erstmal muss gegenseitiges Vertrauen aufgebaut werden, dann kann man konkreter werden. Auf jeden Fall war es überfällig dass Südkorea auf eigene Faust eine Annäherung versucht, die USA haben jedenfalls kein Interesse an Frieden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nach-mir-die-springflut 20.09.2018, 03:14
2. Der Dicke und der Dünne

In den Koreas läuft es auf eine Wiedervereinigung zu. Umständlich genug, Staatsbetriebe in Privatbetriebe umzuwandeln. In Pjöngjang fahren - vielleicht ja schon symbolisch - ausrangierte U-Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe / Berliner Verkehrsgesellschaft.

"Ende der 1990er Jahre hatte die BVG etliche ausgemusterte und nicht verschrottete Nachkriegszüge der West-Baureihe D (Spitzname „Dora“) – die von der Firma Orenstein & Koppel zwischen 1956 und 1964 gebaut worden waren – nach Nordkorea verkauft. Dort befahren sie das aus zwei Linien bestehende U-Bahn-Netz."
https://www.taz.de/!5451783/

https://de.wikipedia.org/wiki/Metro_Pjöngjang
https://de.wikipedia.org/wiki/BVG-Baureihe_D

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Beat Adler 20.09.2018, 08:22
3. Kim's Staatskarosse mit dem Stern sieht neu aus!

Zitat von nach-mir-die-springflut
In den Koreas läuft es auf eine Wiedervereinigung zu. Umständlich genug, Staatsbetriebe in Privatbetriebe umzuwandeln. In Pjöngjang fahren - vielleicht ja schon symbolisch - ausrangierte U-Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe / Berliner Verkehrsgesellschaft. "Ende der 1990er Jahre hatte die BVG etliche ausgemusterte und nicht verschrottete Nachkriegszüge der West-Baureihe D (Spitzname „Dora“) – die von der Firma Orenstein & Koppel zwischen 1956 und 1964 gebaut worden waren – nach Nordkorea verkauft. Dort befahren sie das aus zwei Linien bestehende U-Bahn-Netz." https://www.taz.de/!5451783/ https://de.wikipedia.org/wiki/Metro_Pjöngjang https://de.wikipedia.org/wiki/BVG-Baureihe_D
Kim's Staatskarosse mit dem Stern sieht neu aus!

Weiss jemand, wie sie es nach Nordkorea schaffte? Trotz Boykotten und Sanktionen?
mfG Beat

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nokaner 20.09.2018, 16:10
4. @3

Weil es dennoch alles aus China gibt und sämtliche Güter über die Grenze kommen. Daher sieht die Hauptstadt von Jahr zu Jahr besser aus. Es gibt in Nordkorea mittlerweile eine recht gut verdienende Oberschicht und die kann sich alles leisten. Die Supermärkte in der Stadt sind gut gefüllt und von Geschäften in China kaum zu unterscheiden. Leider haben hier die Medien eine gewisse Schuld. Man versucht halt immer noch das Bild der hungernden und Gras-essenden- Koreaner zu verkaufen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren