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Treffen zwischen Nord- und Südkorea: High Moon
AP

Das Treffen zwischen Südkoreas Präsident Moon Jae In und seinem nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un ebnet den Weg für den Gipfel mit US-Präsident Donald Trump. Davon hängt ab, ob der Atomstreit friedlich gelöst wird.

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ambulans 27.04.2018, 14:46
1. spielstand

heute: 2:0 für den kleinen dicken aus dem norden. sein mächtiger rumms zuletzt hat unwiderleglich gezeigt, was er erforderlichenfalls zur verfügung hat (auch wenn ziemlich viel bei der vorführung kaputt gegangen sein soll), und das merklich geänderte verhalten der fönfrisur ihm gegenüber beweist dann ja auch noch ziemlich viel ...

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joG 27.04.2018, 14:58
2. Die Vermutung mag sein...

....dass die Chinesen a) das Verhältnis zu ihrem aktuell wichtigsten Handelspartners nicht zerstören wollten und b) nicht wollten, dass Trump einen massiven militärischen Eingriff direkt an ihrer Grenze gezwungen wäre durchzuführen. Der Gesichtverlust des letzteren wäre so schlimm vermutlich für sie wie der finanzielle des ersten. So werden sie vermutlich Kim signalisiert haben, dass er nicht überlebt, wenn er so weitermacht wie zu Zeiten Obamas. Es ist halt so, dass wir gerade beobachten wie glaubhaft robuste Verhandlungen sich im Ergebnis vergleichen mit Appeasement Ansätzen oder robuste Ansätzen, die durch Quertreibern unglaubhaft scheinen.

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Fuscipes 27.04.2018, 15:01
3.

Südkorea hat 1972 den Atomwaffensperrvertrag Non-Proliferation Treaty unterzeichnet, aber solange man unter dem Schutz der Amerikaner steht sind Atomwaffen dennoch ein Thema.
Auch Nordkorea hat 1985 diesen Vertrag unterschrieben, das Problem ist, das man sich nicht immer an Verträge hält. Und das gilt für beide Seiten.
Den Koreanern kann man 65 Jahre nach Beendigung des Koreakrieges ein Auftauen der verhärteten Fronten nur wünschen, auch das gilt für beide Teile.
Die Entscheidungen hängen aber maßgeblich von China und den USA ab.

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StefanXX 27.04.2018, 15:03
4. Sensationell! Erst Wiedervereinigung von ABBA, dann von Korea :-)

Ich finde diese Meldungen von Kim Klasse. Und ich würde mir so sehr wünschen dass Kim es auch ehrlich meint und dem koreanischen Volk so sehr dass es in Frieden wieder zusammen findet. Kim sendet tolle Signale der Entspannung und ABBA macht neue Songs :-) Was will man eigentlich noch mehr .. das Wochenende kann kommen!

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Matze38 27.04.2018, 15:09
5.

Nordkorea hat massiven Schatz an verschiedenen Bodenschätzen wie den seltenen Erden. Nordkorea könnte eines der reichsten Länder sein wenn sie es denn richtig anstellen.

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musca 27.04.2018, 15:20
6. Immerhin ein Funken Hoffnung

Mal auch wieder gute Nachrichten, was auf der koreanischen Halbinsel derzeit so passiert, in einer verrückten Welt, deutliche Zeichen einer Enstpannung von dort (vielleicht sogar der erste Schritt zu einer Aussöhnung) wo leider zu oft in der Welt das Gegenteil der Fall ist.

Bemerkenswert ist es schon, die plötzliche Wendung in den letzten Monaten von Kim Jong Un...
Vielleicht weiß er auch keinen anderen Ausweg mehr als das er sein Land langsam aber sicher der restlichen Welt wird öffnen müssen ?
Wer weiß, warum diese plötzliche Kehrtwende - aber ist eine gute Sache.
Hoffentlich wird das bei einem Treffen mit Donald Trump nicht wieder alles vermasselt - wobei nicht allein der "Dicke", dafür verantwortlich sein könnte, man kennt ja den aktuellen US Präsidenten und seine Art.

Da ist es fast schade, das ein besonnener Barack Obama leider nicht mehr Präsident der vereinigten Staaten istsondern ein Donald Trump.
Aber vielleicht wird es doch was.
Würde ich dem nordkoreanischen Volk wünschen - kann für die Menschen Nordkoreas nur besser werden eine Öffnung des Landes.
Natürlich muss das Land dann von der Weltgemeinschaft auch massiv unterstützt werden - Nordkorea liegt ja quasi Jahrzehnte zurück, aber endlich ein Ende des Steinzeitkommunismus wäre für die meisten Menschen Nordkoreas ein Segen.

China hat natürlich auch einiges mitzureden.

Aber immerhin ein Anfang ist erst mal gemacht...warum das Kim Jong Un auf einmal macht würde mich interessieren.

Vielleicht gerät er unter Zugzwang und innenpolitisch ist die Lage innerhalb Nordkoreas weitaus brenzliger als man es von aussen je mitkriegen würde und der Diktator begreift langsam ?

Ist ja nach wie vor das meist abgeschotteste Land der Welt.

Aber vielleicht wirds was.

Endlich mal was positives und leichte Entspannung...zumindest im Bezug auf die beiden Koreas.

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egyptwoman 27.04.2018, 15:29
7.

Ich trau dieser fast 100% Kehrtwendung von Kim Jong Un nicht. Vor noch nicht allzulanger Zeit stand die Welt kurz vor einem Atomkrieg, wegen ihm und jetzt das? Treffen mit Südkoreas Präsi und bald mit Trump.
Wirken die Sanktionen jetzt doch, vor allem weil auch China mittlerweile die Schnauze voll hatte, von den Eigenmächtigkeiten Kim Jong Un´s und auch Lieferungen bestimmter Techniken und Rohstoffe eingestellt hat. Kim steht mit dem Rücken zur Wand und ich bin mir sicher das hier China entsprechenden Druck auf ihn ausgeübt hat und ihm klargemacht hat, das sie ihn nicht weiter unterstützen, wenn er jetzt nicht einlenkt und das wäre dann eh das Ende der Dynastie von Nordkorea gewesen.

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senapis 27.04.2018, 15:44
8. Kim muss wohl...

Kim muss wohl enorm unter Druck stehen, die Baumärkte und Schrottplätze geben nichts mehr her für sein Atomprogramm. Und sein Land ist hoffnungslos marode. Das verrostete Krankenhausbett, welches vor Tagen in den Meldungen mit Kim Jong Un abgebildet war, ist in seiner Erbärmlichkeit einfach nur erschütternd.

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charlybird 27.04.2018, 15:57
9. Nordkorea

mag ja Atomwaffen haben, aber Waffen kann man nicht essen und langfristig weiß Kim Jong Un, dass er seine Leute satt kriegen muss. Und das wird wohl immer schwieriger bei den Sanktionen.
Außerdem wird er sicher mit wachsendem Interesse die zunehmende Prosperität Chinas und Vietnams registriert haben und dass das, trotz diktatorischer Einparteiensysteme und im Falle von China, sogar mit Lebenszeitämtern möglich ist.
Das pass erst einmal perfekt.
Die Schwierigkeit wird sein, ob bei einer Annäherung und wirtschaftlicher Synchronisation, das militärische Chuche System diesen dann unvermeidlichem Aufprall mit ihm an der Spitze aushält.
Da werden sicherlich viele Leben durcheinander gewirbelt werden.

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