Forum: Politik
Trotz Demonstrationsverbot: Hunderttausend Ukrainer protestieren gegen Janukowitsch
AP

In Kiew haben sich erneut Hunderttausend Ukrainer versammelt, um gegen die Regierung zu protestieren. Sie marschierten zum Unabhängigkeitsplatz und forderten den Rücktritt von Staatschef Janukowitsch. Die pro-europäischen Oppositionellen ignorieren damit das Demonstrationsverbot.

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Medienkenner 01.12.2013, 13:58
1.

EU und Berlin sorgen für Unruhe in der Ukraine - na prima. Warum will man auch das Brüsseler Pleite-Europa noch erweitern? Die Leute dort drüben beginnen zu hoffen und werden doch nur enttäuscht, gleichzeitig wird der deutsche Sozialstaat gefährdet. Eine Politik von machtorientierten Dummköpfen.

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elbfischer72 01.12.2013, 14:02
2. Gänsehaut,wenn man die Menschen...

..dort sieht,wie sie für ihre Rechte und für Demokratie auf die Strassen gehen,für ihre Rechte kämpfen.
Zorn,wenn man an hiesige Politiker denkt,die sich im Ruhme der Demokratie die Taschen vollstopfen,Steuergelder verprassen,Verantwortung von sich schieben und und und..

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grover01 01.12.2013, 14:03
3.

Zitat von sysop
In Kiew haben sich erneut Hunderttausend Ukrainer versammelt, um gegen die Regierung zu protestieren. Sie marschierten zum Unabhängigkeitsplatz und forderten den Rücktritt von Staatschef Janukowitsch. Die pro-europäischen Oppositionellen ignorieren damit das Demonstrationsverbot.
Wirklich, 100.000? Seltsam dass man auf den Photos immer nur eine Handvoll Menschen in Großansicht sieht. Unsere Medien betreiben schon lange keinen serösen Journalismus mehr, sondern nur noch reine Propaganda.

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Raphael 01.12.2013, 14:05
4.

ich frage mich bei jeder dieser bunten Revolutionen, wo auf einmal so plötzlich die ganzen Flaggen herkommen. Es riecht ganz gewaltig nach einer Aktion, die von langer Hand und mit viel Geld vorbereitet worden ist.
Jetzt dämmert mir auch langsam, warum man bei dem Assoziationsabkommen so sehr auf freies Geleit für Timoschenko gepocht hat. Niemand in Brüssel wollte, dass die Verhandlungen für die EU ausgehen. Man hat ein Scheitern provoziert, um nun eine Revolution anzetteln zu können und einen Medienstar als Führer hat man ja auch schnell rekrutieren können.
An diesen Demonstrationen ist nichts spontan. Hier wurde kräftig nachgeholfen und ich gehe stark davon aus, dass auch die Zahl der Demonstranten weit übertrieben ist, weil auch hier, wie schon im Syrien-Konflikt, nur die Aussagen einer Opposition zugelassen werden. Mensch EUSA, lasst euch dochmal was Neues einfallen. Wofür bezahlt ihr denn eure Think-Tanks?

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mel80 01.12.2013, 14:09
5. Komisch?

Zitat von Medienkenner
EU und Berlin sorgen für Unruhe in der Ukraine - na prima. Warum will man auch das Brüsseler Pleite-Europa noch erweitern? Die Leute dort drüben beginnen zu hoffen und werden doch nur enttäuscht, gleichzeitig wird der deutsche Sozialstaat gefährdet. Eine Politik von machtorientierten Dummköpfen.
Das werden die Ukrainer noch früh genug merken, wenn der Euro die Lebensmittel, Benzin und Mieten in die Höhe treibt und das Gehalt trotzdem nicht steigt. Ich weiss nicht was die denen da drüben für eine Mist erzählen, dass die auf die Straße gehen. Ich kenne ein paar Ukrainer die drüben leben und muss die mal fragen was das so für Propaganda vertrieben wird.

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KnoKo 01.12.2013, 14:15
6. Alles gesteuert

Wer diese Reportage gesehen hat, dem wird schnell klar, wer das angezettelt hat.

ORF - Die Revolutions-Profis

Würde mich kein bisschen wundern, wenn demnächst bei Zusammenstößen ein paar Demonstranten erschossen werden. Natürlich von regierungstreuen Kräften.

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Meinungsfreiheitskämpfer 01.12.2013, 14:21
7.

Zitat von Raphael
ich frage mich bei jeder dieser bunten Revolutionen, wo auf einmal so plötzlich die ganzen Flaggen herkommen. Es riecht ganz gewaltig nach einer Aktion, die von langer Hand und mit viel Geld vorbereitet worden ist. Jetzt dämmert mir auch langsam, warum man bei dem Assoziationsabkommen so sehr auf freies Geleit für Timoschenko gepocht hat. Niemand in Brüssel wollte, dass die Verhandlungen für die EU ausgehen. Man hat ein Scheitern provoziert, um nun eine Revolution anzetteln zu können und einen Medienstar als Führer hat man ja auch schnell rekrutieren können. An diesen Demonstrationen ist nichts spontan. Hier wurde kräftig nachgeholfen und ich gehe stark davon aus, dass auch die Zahl der Demonstranten weit übertrieben ist, weil auch hier, wie schon im Syrien-Konflikt, nur die Aussagen einer Opposition zugelassen werden. Mensch EUSA, lasst euch dochmal was Neues einfallen. Wofür bezahlt ihr denn eure Think-Tanks?
Genauso ist es, es steht offenbar mal wieder ein Regime-Change an. In Libyen und Syrien hat man das ja schon "erfolgreich" vorexerziert. Dass die EU sich hier so offensiv beteiligt, ist beschämend.

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widower+2 01.12.2013, 14:23
8. Sie kennen Ukrainer?

Zitat von mel80
Das werden die Ukrainer noch früh genug merken, wenn der Euro die Lebensmittel, Benzin und Mieten in die Höhe treibt und das Gehalt trotzdem nicht steigt. Ich weiss nicht was die denen da drüben für eine Mist erzählen, dass die auf die Straße gehen. Ich kenne ein paar Ukrainer die drüben leben und muss die mal fragen was das so für Propaganda vertrieben wird.
Und wenn ja, wo in der Ukraine leben die bzw. aus welchem Teil der Ukraine stammen die?

Die Ukraine ist tief gespalten zwischen den eigentlichen Ukrainern in der Westukraine und den Russen in der Ostukraine, die nur dem Namen nach Ukrainer sind und in der Regel nicht einmal Ukrainisch sprechen.

Die prorussische Regierungspropaganda dürfte übrigens am deutlichsten und lautesten zu hören und zu lesen sein.

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FRM 01.12.2013, 14:26
9.

Zitat von mel80
Das werden die Ukrainer noch früh genug merken, wenn der Euro die Lebensmittel, Benzin und Mieten in die Höhe treibt und das Gehalt trotzdem nicht steigt. Ich weiss nicht was die denen da drüben für eine Mist erzählen, dass die auf die Straße gehen.
Sie waren wohl noch in in der Ukraine, nicht? Die Lebensmitteln sind schon längst dank der Politik der Regierung teuerer, als in Deutschland, da die heimische Produktion nicht gibt und so ziemlich alles importiert wird. Benzin ein wenig billiger - knapp 1 Euro pro Liter ist aber nicht deutlich billiger als in anderen Ländern.
Was die Leute von der EU erwarten ist nicht das Geld und ein plötzlicher Reichtum. EU für die Leute dort ist zuerst Ordnung und ein Ende der Korruption. Zur Zeit sind dort an der Macht richtige Verbrecher und Kriminelle. Ehrliche Wahlen, keine Angst von Polizei - das würde für den Anfang schon reichen.

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