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Trotz fraglicher Mehrheit für Brexit-Vertrag: May lehnt neues Referendum ab
REUTERS

Theresa May ist im Streit über den Brexit-Vertrag angeschlagen. Doch die Rufe nach einem zweiten Referendum weist die britische Regierungschefin zurück - und greift Ex-Premier Tony Blair an.

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genugistgenug 16.12.2018, 12:59
1. Pokerturnier bis 28/03/2019 und dann wird aufgedeckt

Schon komisch, wie die EU intern Zuversicht verbreitet und gleichzeitig UK schlecht redet.
Diese Woche kam zum ersten Mal was über die Nachteile des Brexit dür Dummenland - der Stop des Heringfangs und das in einer Satiresendung extra3.
Doch bis zum 28/03/2018 wird eben gepokert um am letzten Tag doch noch DIE Lösung "UK tritt aus und zahlt NIX mehr, doch sonst ändert sich NIX" zu finden.

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bigroyaleddi 16.12.2018, 13:01
2. Aha, Blair hat sein vormaliges Amt beleidigt

mit einer Mainungsäußerung. Da hat die Dame aber einen kommen lassen. Ist nicht eher ihr merkwürdiger Kampf um neue Verhandlungsergebnisse eine Beleidigung für die EU. Bin mal gespannt, wann sie das Badetuch werfen wird. Lange wirds ja offensichtlich nicht mehr dauern. Oder will sie ab April 2019 dann ein EU und Austritssvertrgasfreies England in den Abgrund - sorry - in die Zukunft führen?

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Hermes75 16.12.2018, 13:04
3.

Frau May hat sich hoffnungslos in ihrem Brexit-Projekt verrannt und ist zu stolz das zuzugeben. Ihre Regierung ist faktisch am Ende wenn ein Drittel der Abgeordneten ihrer eigenen Partei sie loswerden wollen ohne zu wissen was die Alternative ist.
Ein Referendum über den Austrittsvertrag wäre die einzig saubere Lösung für dieses Schlamassel auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass dieses stattfindet. Direkte Demokratie ist immer nur dann gut wenn es den eigenen Interessen dient und Frau May kann sich leicht ausrechnen, dass ihr Vertrag weder im Parlament noch beim Volk eine Mehrheit finden wird.
Aber all das wird Frau May nicht stoppen den Holzweg bis zum bitteren Ende zu gehen.

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hegauloewe 16.12.2018, 13:05
4. Unglaublich

wie Theresa May durch die Szene irrlichtert. Eigentlich reitet sie auf einem "Toten Pferd" und dazu ist sie auch noch in eine Sackgasse abgebogen. Falsche Politikerin am falschen Platz. Während die Schuldigen - Cameron, Johnson, Farage, Raab etc. sich schon lange vom Acker gemacht haben, ist diese sturköpfige Politikerin ohne jedes Format nicht einsichtig, dass es ein neues Referendum geben muss. Die Frage ob Brexit ja oder nein, ist doch viel komplexer, dass jetzt eine Mehrheit der Briten eher für einen Verbleib stimmen wird. Brexit mit diesem Deal wird sowohl bei den Hardlinern wie auch von den Remainern in der Luft zerrissen werden. Man mag zu Blair stehen wie man will, in dieser Sache zeigt er klar auf, wie es gehen sollte. Abstimmung mit dem Wissen von heute, die Populisten könnten einpacken. Wie bizarr: Jacob Rees-Moog verlegt eine Abteilung seiner Investmentfirma nach Dublin, um trotz Brexit weiter wirtschaftlichen Erfolg zu haben. Verlogener geht es wirklich nicht mehr.

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gaerry 16.12.2018, 13:15
5. Da

das britische Volk nicht gewusst hat wie der Brexit konkret aussehen sollte, wäre es eher demokratische Pflicht das Volk jetzt noch mal abstimmen zu lassen. Das Ergebnis bei der ersten Abstimmung war extrem knapp, so dass man nicht von Volkes Wille sprechen kann. Und es war überhaupt nicht kar, wie eine Brexit gemanget wird und welche Folgen er hat. Daher: Wenn von Demokratie gerdet wird von Frau May, dann müsste sie selber eine 2. Abstimmung fordern. Denn: Beim ersten Referendum haben sich die Wähler einlillen lassen. Jetzt wäre Klarheit nach der Entscheidung. Denn jetzt sieht jeder, wie die Dinge laufen.

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Kanalysiert 16.12.2018, 13:15
6.

Wäre ja auch blöd, jetzt wo die Briten endlich die Fakten dazu kennen....

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Watschn 16.12.2018, 13:21
7. Blair ist zumind. auf der Insel mega-out....

Seine Öffentlichkeits-Aktionen sind durchschaubar u. dienen überwiegend der Imagepolierung seiner ramponierten Aura...

Gefährlicher für die Brexiteers sind eher wichtige polit-aussenstehende Leute wie Richard Branson (erfolgreicher Wirtschaftstausendsassa), Joanne K. Rowling (Harry Potter Buch-Multimillionärin) oder James Blunt (Pop-Schmusesänger)

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haarer.15 16.12.2018, 13:22
8. Nur noch Raum für Klarstellungen

... aber kein neues Referendum mehr. Völlig klar. Dieses wäre ja der Witz des Jahrhunderts und eine Blamage aller Beteiligten. Schon seit einiger Zeit bereitet sich die EU auf einen Brexit ohne Deal vor. Die Hardliner in Britannien setzen auf nichts anderes. So uneinig, wie die Briten hier agieren, wird es wohl oder übel dazu kommen. Denen läuft die Zeit jetzt gnadenlos davon.

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sikasuu 16.12.2018, 13:22
9. Nicht May, das Volk, das Parlament usw. haben sich verrannt!

Zitat von Hermes75
Frau May hat sich hoffnungslos in ihrem Brexit-Projekt verrannt und ist zu stolz das zuzugeben. Ihre Regierung ist faktisch am Ende wenn ein Drittel der Abgeordneten ihrer eigenen Partei sie loswerden wollen ohne zu wissen was die Alternative ist. Ein Referendum über den Austrittsvertrag wäre die einzig saubere Lösung für dieses Schlamassel auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass dieses stattfindet. Direkte Demokratie ist immer nur dann gut wenn es den eigenen Interessen dient und Frau May kann sich leicht ausrechnen, dass ihr Vertrag weder im Parlament noch beim Volk eine Mehrheit finden wird. Aber all das wird Frau May nicht stoppen den Holzweg bis zum bitteren Ende zu gehen.
May ist nur der "Esel", der das versucht umzusetzen, was "Wir sind das Volk" (das gar nicht entscheiden durfte&konnte, es wurde nur nach seiner Meinung gefragt) & dann verbindlich das Parlament entschieden hat.
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Jetzt, das der "Blödsinn" dieser Entscheidung auf dem Tisch liegt, weigern sich die Parlamentarier ihre Arbeit zu tun & sich zu entscheiden!
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Hoch bezahlte Jobs annehmen, "Wir werden GB für dich führen liebes Volk!" & sich dann vor der Arbeit, der Entscheidung drücken.... weil
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"Wir sind es nicht gewesen!"
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Ziemlich durchsichtig diese Haltung.
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Aber was solls, es geht ja nicht um GB usw. sondern um die "Selbstbestimmung der Nation, nationale Ehre!", sprich "Um meinen Job!" nach der Pleite, gleich wie die ausgeht & was da raus kommt.
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Ein "Ruhmesblatt in der Geschichte von GB. Kommt wohl gleich nach Wellingtons Sieg in Waterloo.
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Da durfte auch der "kleine Mann" für die Ehre & Freiheit der Nation "verrecken" & die "die zum Sieg geführt haben" (immer schön von hinten) kriegten Orden&Belohnung :-(
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