Forum: Politik
Trotz fraglicher Mehrheit für Brexit-Vertrag: May lehnt neues Referendum ab
REUTERS

Theresa May ist im Streit über den Brexit-Vertrag angeschlagen. Doch die Rufe nach einem zweiten Referendum weist die britische Regierungschefin zurück - und greift Ex-Premier Tony Blair an.

Seite 11 von 13
Watschn 16.12.2018, 17:09
100. Erstrebenswert wären insbes. seitens des Kontinents...

Zitat von vonSinnen
Sie vergleichen die Zeit nach dem ungeordneten Brexit mit der Zeit im 2. Weltkrieg: Ja, bis auf die durch Bomben Und V-Raketen zerstörten Städte könnte es hinkommen. Und das finden Sie erstrebenswert?!
Vernünftige wie weitsichtige Politiker vom Schlage eines/r Konrad Adenauer, Winston Churchill, Helmut Schmidt, Willy Brandt, Giscard d'Estaing, Margaret Thatcher, Charles de Gaulle, Helmuth Kohl, De Gasperi, Bruno Kreisky, François Mitterrand, Vaclav Havel, Michail Gorbatschow, Vaclav Klaus, und auch eines Sebastian Kurz..

Im Gegensatz zu eher destruktiven Figuren wie ein haarewuschelnder Juncker, ein im seinen Grössenkomplex verhedderter Asselborn, ein goldblättriger Möchtegern-Heilsbringer Macron, oder eine unverantwortlich zukunftsverspielende Merkel...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Markus Frei 16.12.2018, 17:18
101. Referendum

Es ist völlig Nachvollziehbar das Frau May ein erneutes Referendum ablehnt. Denn was kommt dann ? nach 6 Monaten wieder ein Referendum diesmal der Brexit-Fans, dann alles wieder von vorne ? Es ist eine verfahrene Situation, den ausgehandelten "Deal", der den Briten einen Brexit mir "2 blauen Augen" erlauben würde, wird sicher nicht das Parlament überleben. Also bleibt nur der "chaotische" Brexit mit unkalkulierbaren Gefahren für die Briten. Es gibt noch eine kleine Möglichkeit die der EuGH aufgetan hat, die Briten können einseitig vom Brexit zurücktreten, wenn ich das politische System in GB richtig kenne reicht dazu ein Beschluss der britischen Regierung, ein Parlamentsbeschluss ist da nicht notwendig. Natürlich wäre das der ultimative politische Selbstmord aller daran beteiligten Politiker, aber Politiker sind eben nicht dazu da das zu tun was das Volk toll findet sondern das zu tun was das Beste fürs Volk ist, das ist nicht immer das gleiche.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
artep 16.12.2018, 17:21
102. Ich nehme an,

dass es in GB ebenso Altersstatistiken gibt, wie bei uns und ebenso Wählerbefragungen. Wenn die Bevölkerungsstruktur ähnlich wie unsere ist, d.h. also, das junge Menschen in Minderheit sind, ist bei einem neuen Referendum zu erwarten, dass eine Abstimmung zum Brexit diesmal nicht eine knappe, sondern eine überwältigende Mehrheit hat und zwar die Zustimmung zum harten Brexit. Das möchte die Regierung May verhindern und deshalb wird sie keiner neuen Volksbefragung zustimmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kuhndi 16.12.2018, 17:22
103. Was wollten die Briten nicht wissen

Zitat von carlitom
Nein, es ist keine Falschinformation, wenn ich auf offensichtliche Lügen von offensichtlichen Lügnern und Populisten abfahre, eben OHNE mich wirklich zu informieren. Es ist ja keineswegs so, als wäre es den Briten nicht möglich gewesen, an faktische Informationen zu kommen, wenn sie gewollt hätten. Niemand hat sie von der Welt, vom Internet, von europafreundlichen Bewegungen und Partei abgeschnitten. Sie lebten (damals noch) nicht isoliert. Es hat sie nicht interessiert. Niemand hat die Jungen gezwungen, beim Referendum daheim zu bleiben. Niemand hat verhindert, dass die Briten richtig informiert werden. Der Rest Europas wusste ja auch, was Brexit bedeutet. Die Briten WOLLTEN es nicht wissen. Das müssen wir einfach endlich einsehen.
was Sie wissen, bezw, was Sie für die alleinige und einzige Wahrheit halten? Akzeptieren Sie doch endlich, dass man die sache auch anders sehen kann und diese EU aus diversen Gründen ablehnt. Aber das wollen Sie NICHT wissen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Knosa 16.12.2018, 17:39
104. Verstehe ich nicht

Das Argument ein zweites Referendum wäre undemokratisch kann ich nachvollziehen. Ich verstehe jedoch nicht, warum das erste Referendum demokratisch sein soll und angeblich den Willen des Volkes wiederspiegelt. Es wurde doch als unverbindlich aufgerufen. Was vielleicht auch dazu geführt hat, dass viele Menschen gar nicht oder sogar aus Protest lease gewählt haben. Wenn ich einen Handwerker bitte, mir unverbindlich ein Angebot zu machen, gehe ich auch nicht davon aus, dass er mir zwei Tage später die Wände einreißt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nonvaio01 16.12.2018, 17:52
105. sehe ich auch so

Zitat von kuhndi
was Sie wissen, bezw, was Sie für die alleinige und einzige Wahrheit halten? Akzeptieren Sie doch endlich, dass man die sache auch anders sehen kann und diese EU aus diversen Gründen ablehnt. Aber das wollen Sie NICHT wissen.
viel scheinen zu denken das man Brexit gewaehlt hat weil man denen Maerchen erzaehlt hat. Dem ist aber nicht so, viele wollten die EU nicht mehr und fertig. Das einige nun anders stimmen wuerden steht ausser frage, aber auch dem remain lager sind nun einige auf Brexit kurs.

Wie umfragen ergeben haben ist es immer noch bei fast 50-50 moementan hat die remain einen kleinen vorsprung von 54% aber das heisst nichts da war der angebliche vorsprung vor dem referendum groesser.....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rufuseule 16.12.2018, 17:56
106. Verständlich

Zitat von Nonvaio01
https://www.theguardian.com/politics/2018/dec/07/norwegian-politicians-reject-uks-norway-plus-brexit-plan Eine Hochranginge Norwegische politikerin hat denen einen klare absage erteilt, man will die UK nicht haben, man sieht diese nur als unruhe stifter an.
Völlig verständlich das Norwegen auf solche Briten in der EFTA keinen Bock hat. Zumal solch ein wirtschaftliches Schwergewicht völlig die Balance der EFTA ändert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rufuseule 16.12.2018, 18:02
107. Charles de Gaulle

Zitat von Watschn
Vernünftige wie weitsichtige Politiker vom Schlage eines/r Konrad Adenauer, Winston Churchill, Helmut Schmidt, Willy Brandt, Giscard d'Estaing, Margaret Thatcher, Charles de Gaulle, Helmuth Kohl, De Gasperi, Bruno Kreisky, François Mitterrand, Vaclav Havel, Michail Gorbatschow, Vaclav Klaus, und auch eines Sebastian Kurz.. Im Gegensatz zu eher destruktiven Figuren wie ein haarewuschelnder Juncker, ein im seinen Grössenkomplex verhedderter Asselborn, ein goldblättriger Möchtegern-Heilsbringer Macron, oder eine unverantwortlich zukunftsverspielende Merkel...
Charles de Gaulle, und das aus Ihrem Mund (respektive Tasten)! :lol: Ihnen ist aber schon klar, das de Gaulle in den 60ern zweimal einen Beitritt der Briten zur damaligen EWG verhindert hat! Seit einigen Jahren wissen wir z.T. warum...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Manitou-01@gmx.de 16.12.2018, 18:09
108.

Ein 2. Referendum ist eigentlich Pflicht. Das Volk hat den Auftrag zum Brexit mit bestimmten Zielen verbunden. Diese Ziele sind jetzt offensichtlich nicht erreichbar. Deswegen muß die Regierung die Entscheidung an das Volk zurückgeben, ob es unter den geänderten Bedingungen
- 1. Den Brexit überhaupt noch will
- 2. Den austrittsvertrag oder den harten Brexit will, falls die Frage 1 zu Gunsten einer Beibehaltung des Brexit-Kurses entschieden würde.

Das Referendum war kein Blank-Scheck, sondern ein detailierter Auftrag, dr sich als unerfüllbar erwies.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
PeterCollignon 16.12.2018, 18:13
109. Jede Entscheidung des britischen Parlaments ist mir recht.

Wobei keine Entscheidung auch eine Entscheidung ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 11 von 13