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Trotz fraglicher Mehrheit für Brexit-Vertrag: May lehnt neues Referendum ab
REUTERS

Theresa May ist im Streit über den Brexit-Vertrag angeschlagen. Doch die Rufe nach einem zweiten Referendum weist die britische Regierungschefin zurück - und greift Ex-Premier Tony Blair an.

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Listkaefer 16.12.2018, 13:23
10. Die Gespräche mit der EU ...

... brauchen Zeit, sagt Minister Liam Fox. Deshalb sei mit britischen Vorschlägen in diesem Jahr nicht mehr zu rechnen. Ja wenn das so ist, dann ist die ganze Sache für GB ja noch gar nicht kritisch! Ist ja noch jede Menge Zeit. Sind jetzt alle Politiker nur noch Clowns?

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vereinsmeier 16.12.2018, 13:24
11. traurig ist

dass letzlich die Alten für den Brexit gestimmt haben und die Jungen mit dem Gefühl der Sicherheit, dass dieser Schwachsinn niemals zu Stande kommt, nicht zur Wahl gingen. So wird die Zukunft ganzer nachfolgenden Generationen zerstört, die meisten Befürworter sind in 10 bis 20 Jahren tot. Demokratie kann also auch Leben zerstören, Cameron, der sein Ego über das Wohl des Volkes gestellt hat, sei Dank.

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schofseggel 16.12.2018, 13:24
12. kein neues Reverendum? ...

das wird ihr das Genick brechen.
weit über 60% Briten, vor Allem die Jungen, die per Internet arbeiten, wollen in der EU bleiben. Und diesmal würden sie zur Wahl gehen. Amen...

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taglöhner 16.12.2018, 13:24
13. Ars Politica

Wen May jetzt bereits Zustimmung zu einem Referendum (das kommen wird) signalisieren würde, könnte sie die Abstimmung über ihren Vertrag gleich abblasen. Diese Frau kämpft unter Selbstverleugnung bis zum letzten Blutstropfen, das beweist sie auch hier wieder.

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Liberalitärer 16.12.2018, 13:25
14. Bevormundung, Ausfall

Zitat von Kanalysiert
Wäre ja auch blöd, jetzt wo die Briten endlich die Fakten dazu kennen....
Wir haben alle Zeit der Welt. Niemand will eine schlechte Beziehung. Eine Bevormundung durch Eurokraten kommt aber nicht in die Tüte. Durch den Ausfall gegen No Go Blair wird sie auch Labour Wähler gewinnen, den will niemand.

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ayee 16.12.2018, 13:29
15. Sprich, May will den harten Brexit

Wenn May ein zweites Referendum ablehnt, dann ist sie mehr oder weniger für den harten Brexit. Den ausgehandelten Deal bekommt sie nicht durch und Raum für weitere Verhandlungen mit der EU gibt es nicht. Wenn die Briten nicht ins Chaos schlittern wollen, dann müssen sie auf die Straße für ein zweites Referendum, das über 3 Optionen abstimmt: Ausgehandelter Deal, Austritt nach Norwegen Modell, Austritt ohne Deal. Von einem Gedanken müssen sie sich aber verabschieden, dass irgendeine dieser Optionen das erträumte Lummerland ist, das sie beim ersten Referendum vor Augen hatten.

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Hermes75 16.12.2018, 13:39
16.

Zitat von sikasuu
May ist nur der "Esel", der das versucht umzusetzen, was "Wir sind das Volk" (das gar nicht entscheiden durfte&konnte, es wurde nur nach seiner Meinung gefragt) & dann verbindlich das Parlament entschieden hat. . Jetzt, das der "Blödsinn" dieser Entscheidung auf dem Tisch liegt, weigern sich die Parlamentarier ihre Arbeit zu tun & sich zu entscheiden! . Hoch bezahlte Jobs annehmen, "Wir werden GB für dich führen liebes Volk!" & sich dann vor der Arbeit, der Entscheidung drücken.... weil . "Wir sind es nicht gewesen!" . Ziemlich durchsichtig diese Haltung. . Aber was solls, es geht ja nicht um GB usw. sondern um die "Selbstbestimmung der Nation, nationale Ehre!", sprich "Um meinen Job!" nach der Pleite, gleich wie die ausgeht & was da raus kommt. . Ein "Ruhmesblatt in der Geschichte von GB. Kommt wohl gleich nach Wellingtons Sieg in Waterloo. . Da durfte auch der "kleine Mann" für die Ehre & Freiheit der Nation "verrecken" & die "die zum Sieg geführt haben" (immer schön von hinten) kriegten Orden&Belohnung :-( .
Da muss ich klar wiedersprchen. Frau May wollte diesen Job unbedingt und sie wollte bestimmen wie der Brexit aussieht.
Sie hat versucht das Parlament außen vor zu halten. Erst das oberste Gericht konnte sie dazu bewegen das Austrittsabkommen dem Parlament zu Entscheidung vorzulegen.
Frau May hat immer wieder versucht ihre Vorstellung vom Brexit durchzusetzen und sich so erst in diese Sackgasse manövriert.
Außerdem war es Frau May die die Parlamentsabstimmung abgesagt hat. Wie kommen Sie darauf dem britischen Parlament vorzuwerfen, dass es nicht entscheiden will, wenn es bisher gar nicht gefragt worden ist?
Jetzt wäre der Zeitpunkt an dem Großbritannien eine starke Führungsperson bräuchte und alles was das Land hat ist Frau May.
Irgendwie traurig.
Zu ihrer Ehrenrettung kann man nur sagen, dass May wenigstens nicht vor der Verantwortung weggelaufen ist wie die Herren Farrage, Johnson, Davis und Raab.

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k70-ingo 16.12.2018, 13:41
17. Kanada?

Was ist mit der engeren Bindung an Kanada gemeint?
Und wissen die Kanadier davon? Trudeau war doch mit einer der ersten, der nach dem Brexit-Referendum klargemacht hat, daß sein Land kein Interesse an Sonderbeziehungen mit dem Brexit-UK hat.

Wieso auch, wo jetzt CETA zu aller Zufriedenheit durch ist. Dann wären jahrelange Mühen umsonst gewesen. Das will niemand.

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moselradler 16.12.2018, 13:41
18.

Nochmal der Tipp: BBC Question Time vom Freitag auf YouTube schauen. Dort enttarnt Ex-Brexit-Minister David Davis die britische Verhandlungsstrategie. Danach fällt einem nichts mehr ein.

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haarer.15 16.12.2018, 13:42
19.

Zitat von Listkaefer
... brauchen Zeit, sagt Minister Liam Fox. Deshalb sei mit britischen Vorschlägen in diesem Jahr nicht mehr zu rechnen. Ja wenn das so ist, dann ist die ganze Sache für GB ja noch gar nicht kritisch! Ist ja noch jede Menge Zeit. Sind jetzt alle Politiker nur noch Clowns?
Der Brexit-Stichtag ist der 29.3.19. Die Uhr läuft unweigerlich. Und ja - die Clowns in GB haben den Ernst ihrer Lage noch nicht realisiert. Immer noch nicht.

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