Forum: Politik
Trotz heftiger Proteste: Maduro tritt zweite Amtszeit an
AP

Seine Wiederwahl wird von vielen Staaten ebenso wenig anerkannt wie von der Opposition im eigenen Land. Venezuelas linksautoritärer Staatschef ist nun dennoch vereidigt worden.

j.oder 10.01.2019, 19:18
1. Links-Autoritärer Staats-Chef

Im Prinzip, kann man mit dieser Beschreibung einiges anfangen. Ins Europäische zu übersetzen, bestimmt einfach . Allerdings so ganz links, scheint der auch nicht zu sein, so ein paar Lobbyisten hat der bestimmt auch, von ziemlich links. Er bekommt hoffenlich europäsche, wenn nicht, zumindest deutsche Entwicklungshilfe in Sachen Demographie.

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Bruno Bug 10.01.2019, 20:36
2. Felix Venezuela

Der Sozialismus lebt. Immer noch. Zumindest in Venezuela und bei den vielen deutschen SPD Klonparteien. Sonst würde man bei uns nicht so viel Zuspruch zu hirnrissigen Forderungen wie dem leistungslosen Grundeinkommen bekommen. Der Unterschied zu Venezuela ist eben, dass die dort noch immer vom Erdöl Verkauf auf niedrigstem Niveau überleben können, obwohl dort niemand mehr produktiv arbeitet und alle Fabriken still stehen und wer kann mit Sack und Pack sich rüber macht. Wie das dann bei uns gehen soll, wenn Dank des dann wertlosen Grundeinkommens nur noch jemand arbeitet, wenn er Lust dazu hat, also niemand, weiß ich nicht. Denn wir haben kein Erdöl zu verkaufen. Und dich weiß auch nicht wohin wir dann gehen sollen. Vielleicht in die Schweiz. Aber die werden sich sicher Donalds Mauer Design anschauen.

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smvlhein 10.01.2019, 20:38
3. Weiter so, Präsident Maduro!

Es ist doch klar, dass die so genannte westliche Welt Maduro nicht anerkennt. Der Versuch der USA, Maduro zu stürzen, ist fehlgeschlagen aber ans venezolanische Erdöl wollen die amerikanischen Großkonzerne immer noch. Deswegen versuchen sie es jetzt auf diesem Weg. Und die im Artikel erwähnten lateinamerikanischen Staaten haben die Amerikaner mit ihren Hilfen gekauft. Und die Opposition ebenfalls.

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kalim.karemi 10.01.2019, 22:51
4. Ach Gott

Zitat von smvlhein
Es ist doch klar, dass die so genannte westliche Welt Maduro nicht anerkennt. Der Versuch der USA, Maduro zu stürzen, ist fehlgeschlagen aber ans venezolanische Erdöl wollen die amerikanischen Großkonzerne immer noch. Deswegen versuchen sie es jetzt auf diesem Weg. Und die im Artikel erwähnten lateinamerikanischen Staaten haben die Amerikaner mit ihren Hilfen gekauft. Und die Opposition ebenfalls.
Die alte Leier. Die bösen US Kapitalisten und die aufrichtigen, unkorrupten und nur das Beste für Ihr gebeuteltes Volk wollenden Kommunisten. Kim, afrikanische Diktatoren, Maduro, alles gute Menschen. Träumen Sie weiter ihren Traum vom guten sozialismus.

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caipis 10.01.2019, 22:54
5. PT in Brasilien unterstützt diesen Diktator

Vielleicht versteht man den Ausgang der brasilianischen Wahl nun etwas besser: Die Alternative zu Bolsonaro in der Stichwahl war gerade eben der Kandidat der PT, Herr Haddad. Viele Brasilianer haben sich gegen die PT gestellt und wollten auf keinen Fall weitere 4 Jahre sozialistischer Abzocke. Heute war die Parteispitze der PT in Caracas und hat diesem Volksverbrecher zu seiner Wahl beglückwünscht. Da kann man sich vorstellen, was auf uns in Brasilien zugekommen wäre, hätte die "Arbeiterpartei" die Wahl gewonnen. Zum Schluss noch ein Kommentar zu Beitrag #3: Peinlich, peinlich, dass du die Welt so schräg durch deine Sozialisten-Brille siehst. Immer sind die Anderen schuld - ich kann dieses Gejammer nicht mehr hören. Wie wär's, mal ne Zeit in Caracas zu leben? Da bekommst du dann hautnah mit, was es heißt, unter Maduro zu überleben.

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rolandjulius 10.01.2019, 23:31
6. Maduro

Wo wurde protestiert. In Lima? Bis dahin sind es ueber Treitausend Kilometer.
Wenn in China ein Sack Reís umfaellt, merkt man das in
Venezuela auch nicht.

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fxe1200 11.01.2019, 00:19
7. Seit X Jahren versucht die USA...

mit ihren Vasallen Venezuela zu destabilisieren, bezahlt die Opposition, verhängt Embargos und Handelshemmnisse. Natürlich kann der Aufbau eines sozialistischen Systems nicht funktionieren, wenn ständig versucht wird, das Land auszuhungern. Gestern noch konnte man im Internet einen Dialog hören, in dem ein Schiff der Fa, Exxon aufgefordert wird seismische Versuche in venezolanischen Gewässern zu unterlassen und diese zu verlassen. Es ist so, als wenn der darbende Patient noch lebt, aber die Ärzte stehen schon mit gewetztem Skalpell zur Organentnahme bereit. Raubtierkapitalismus heißt das.

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Listkaefer 11.01.2019, 09:29
8. Es gibt nichts Gutes ...

... über Maduro zu sagen. Sein Volk hungert. Die Erdölinfrastruktur ist verrottet. Die demokratischen Institutionen wurden abgebaut. Die Opposition sitzt im Gefängnis. Die Korruption blüht. Das sind die Fakten, um die niemand herumkommen kann, wenn er die Situation in Venezuela beurteilen will. Es ist völlig unwichtig, wie man das nennt. Aber wenn das das Ergebnis einer sozialistischen Revolution sein soll, dann sind sozialistische Revolutionen schlecht. Punkt. Im übrigen hat das, was in Venezuela passiert, nichts mit Sozialdemokratie zu tun. Aber es fing einmal so an, wie es heute Frau Wagenknecht in Deutschland propagiert.

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Aberlour A ' Bunadh 11.01.2019, 09:30
9. Der Sozialismus lebt

Zitat von Bruno Bug
Der Sozialismus lebt. Immer noch. Zumindest in Venezuela und bei den vielen deutschen SPD Klonparteien. Sonst würde man bei uns nicht so viel Zuspruch zu hirnrissigen Forderungen wie dem leistungslosen Grundeinkommen bekommen. Der Unterschied zu Venezuela ist eben, dass die dort noch immer vom Erdöl Verkauf auf niedrigstem Niveau überleben können, obwohl dort niemand mehr produktiv arbeitet und alle Fabriken still stehen und wer kann mit Sack und Pack sich rüber macht. Wie das dann bei uns gehen soll, wenn Dank des dann wertlosen Grundeinkommens nur noch jemand arbeitet, wenn er Lust dazu hat, also niemand, weiß ich nicht. Denn wir haben kein Erdöl zu verkaufen. Und dich weiß auch nicht wohin wir dann gehen sollen. Vielleicht in die Schweiz. Aber die werden sich sicher Donalds Mauer Design anschauen.
Hier sind Sie auf dem vollkommen falsche Dampfer. Die Idee des "leistungslosen Grundeinkommens" ist eher liberalen Ursprungs. Bekanntlich hatte schon kein geringerer als Milton Friedman in seinem Werk "Kapitalismus und Freiheit" am Anfang der 1960er Jahre die Idee eines (leistungslosen) Grundeinkommens entwickelt, das er allerdings "negative Einkommenssteuer" nannte. Dazu braucht man nur ein Finanzamt. Die Idee war natürlich für Friedmans grundsätzliche Haltung gegen den Sozialstaat (Welfare State in den USA) nicht so ganz uneigennützig, denn so konnte er Liberalen schmackhaft machen, aus Effizienzgründen eben auf eine Umverteilungsbürokratie im Staat ganz zu verzichten (die eben auch Arbeitsplätze im öffentlichen Sektor mit sich bringt und damit den Staatsanteil erhöht ), mit dem Ziel, das Entstehen eines Sozialstaats schon im Ansatz zu verhindern. Sozialisten hingegen, die ja bekanntlich ideengeschichtlich aus einer ganz anderen Welt kommen, nämlich der Arbeiterbewegung, fremdeln traditionell mit dem "leistungslosen Grundeinkommen", weil für sie der Bezug zur Arbeit verloren geht, der Mensch also die Arbeit braucht und eben ein sich kümmernder sozialer Leistungsstaat ARBEIT fördern soll. Von A wie Arbeitbeschaffung über I Industriepolitik und S wie Strukturpolitik bis Z wie Zeitarbeitsrecht. Dass es daher von Gabriel bis Wowereit Reaktanzen in der SPD gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen immer gab und gibt, kommt daher nicht von ungefähr. Es sind gleichsam die "sozialistischen Gene", die dagegen aufbegehren.

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