Forum: Politik
Trotz Koalitionsabsage: Wo sich CDU und AfD näherkommen
DPA

Nicht mal ein "Kaffeeplausch im Kommunalparlament": Die Unionsspitze setzt auf klare Kante gegen die AfD, gerade vor den Landtagswahlen. Doch nicht überall wollen Parteifreunde dieser Linie folgen.

Seite 4 von 17
olliver_123 08.08.2019, 13:37
30. Ich wähle die CDU nicht mehr

Wenn sie auf kommunaler Ebene nicht mit der AFD zusammen arbeiten und ggf. gute Anträge für die Stadt und den Bürger nicht untersützen, nur weil diese von der AFD kommen. Oder eigene Anträge darauhin prüft, dass diese nicht zu nahe an der AFD liegen. Beides fände ich absurd. Anders sieht es mit einer Koalition aus, das wäre dann ja nur eine machtpolitische Zusammenarbeit mit der AFD, dann machte man sich mit den grunsätzlichen Ansichten der Partei gemein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RodgerViefhaus 08.08.2019, 13:38
31. Der Souverän

Der Souverän ist der Bürger/Wähler, sein Wunsch müsste jedem Politiker Verpflichtung sein. Wenn also die Wähler bestimmen, welche Partei ihre Stimme erhält, dann ist das ein demokratischer Vorgang. Dies mag manchem nicht schmecken, ist aber so. Sollte sich die AfD durchsetzen, so ist das von den Wählern gewünscht, ob es mir gefällt oder nicht. Wahre Demokraten akzeptieren dies auch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ceroc 08.08.2019, 13:39
32. Kaffeeplausch verboten?

Wie zum Teufel kann ein Privates Gespräch unter Abgeordneten verboten sein.
Das ist beschämend.
Wenn die CDU in Sachsen das große Anti AfD Bündnis durchzieht wird die AfD weiter rasant wachsen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ginorossi 08.08.2019, 13:40
33. Hatten wir alles schon mal

Die NSdAP hat bei keiner einzigen Reichstagswahl die absolute Mehrheit erzielt, weder nach Stimmen noch nach Sitzen. Die "Machtergreifung" war ausschließlich mit Duldung, wenn nicht Zustimmung der Konservativen möglich. Die CDU ist offenbar bestrebt, genau diesen Fehler cer Altvorderen zu wiederholen. Es wird so kommen, spätestens mit der nächsten Wirtschaftskrise. Zumal dann auch die EZB alles Pulver verschossen haben wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kassandra21 08.08.2019, 13:40
34.

Zitat von jonath2010
Oder Milliarden-Bürgschaften für das marode Griechenland, eingefädelt von der Bundeskanzlerin, obwohl die Maastricht-Verträge eine Schuldenhaftung für Mitgliedsstaaten ausdrücklich ausschließen. Wir als Steuerzahler (oder unsere Kinder und Enkel) werden eines Tages dafür gerade stehen müssen.
"Sie als Steuerzahler" haben daran bereits Milliarden verdient. An Zinsen. Und das trotz der Tatsache, daß die aktuell ja eher niedrig ausfallen sollten.

In Griechenland wurden Banken gerettet, damit diese das Geld aus EU-Töpfen weiterreichen können an deutsche Banken. Und französische und englische. Man kann das im Internet recht problemlos nachschauen.

Dafür hat man eine Volkswirtschaft totgespart und sie auch noch Zinsen löhnen lassen. Damit sich der rechtschaffende Rechte in Deutschland über die faulen Griechen echauffieren kann, die ihm die Springer-Presse täglich vorhält.

Warum hat man das getan?
Damit man weiterhin so tun kann, als sei der globalisierte Kapitalismus noch lebensfähig oder zukunftsträchtig. Man mag an andere Systeme denken.

Seltsamerweise kommt dieser Spruch mit Kindern und Enkeln auch immer nur im Zusammenhang mit Geld. Im Zusammenhang mit Klima oder Umweltvernichtung allgemein scheint das sehr vielen Leuten stark am Sitzfleisch vorbeizugehen.
Dabei ist die 89-Cent-Wurst auf dem 800-Euro-Weber-Grill wesentlich generationsgefährdender als irgendwelche Kredite. Früher oder später wird sich die Nacktheit des Kaiser ohnehin nicht länger leugnen lassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
karlo1952 08.08.2019, 13:40
35. Solange die etablierten

Parteien nicht ansatzweise auf die wirklichen Ängste und Bedenken einer breiten Bevölkerungsschicht eingehen, werden sie die AfD weiter stärken. Mit einer Wählergunst von ca. 25 % kann die AfD bei Koalitionsüberlegungen auch nicht mehr aussen vor gelassen werden. Das würde sie wiederum nur stärken. Deshalb einfach mit in die Regierungspflicht nehmen. Dann sind sie gefordert und können sich beweisen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gvcom 08.08.2019, 13:41
36. das Wahlprogramm der AfD.......

gleicht in vielen Punkten dem der CDU von 2003 und früher. Viele der heutigen AfD-Wähler sind von der CDU abgewandert. Warum sollte also eine Zusammenarbeit nicht möglich sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mostly_harmless 08.08.2019, 13:42
37.

Zitat von RioTokio
Die AFD hat nicht nur viele Ex-CDUler in ihren Reihen, sondern hat eine ähnlich Programmatik wie die alte CDU. [..]
Diese Legende wird ja gerne vom rechten Rand kolportiert, mit der Beschlusslage der CDU (weder in der Gegenwart noch der Vergangenheit) oder deren Programmatik hat das allerdings NULL zu tun.
Übereinstimmungen gibt es allenfalls bezüglich des Faktums, dass in den ersten 20 oder 25 Jahren in der CDU relevante Mengen Rechtsradikaler in hohen Positionen saßen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
carbonischuch 08.08.2019, 13:42
38.

Zitat von hasselblad
Eigentlich ist das alles ganz einfach. Man redet nicht mit Rechtsextremen, man macht sich nicht gemein mit ihrem Schwachsinn, und vor allem koaliert man nicht mit Rechtsextremen. Man nennt Rechtsextreme in den Parlamenten auch nicht "konservativ" und ihre rechtsextremen Wähler nicht "besorgte Bürger". Man grenzt sie aus und lässt sie am langen Arm verhungern in ihrem Selbstfrust und mit ihren infantilen Hutbürgerängsten. Wie gesagt: ganz einfach.
Dann lassen Sie mal die Millionen Wähler der Partei (Tendenz steigend) am langen Arm verhungern, wird schon funktionieren (oder auch nicht). Nebenbei bemerkt, wen haben die Millionen rechtsextremen Wähler eigentlich vor der Gründung der AfD gewählt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mostly_harmless 08.08.2019, 13:46
39.

Zitat von helle_birne
[Nur ein Parteiverbotsverfahren gegen die AfD kann deren weiteren ] Aufstieg noch stoppen. Warum wird dies von den anderen im Bundestag vertretenen Parteien nicht schon lange veranlasst???
Gääähn .... in der realen Welt gehen die Werte für die AfD im Westen seit einem Jahr zurück. In HH liegen sie inzwischen wieder unter 5%.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 17