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Trotz Wahlversprechen: Trump will offenbar keine Ermittlungen gegen Clinton
REUTERS

"Sperrt sie ein" - dieser Schlachtruf gegen Hillary Clinton war Teil von Donald Trumps Wahlkampf. Doch nun kündigt seine Chefberaterin an: Der designierte Präsident strebt keine Klage an.

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mostly_harmless 22.11.2016, 17:18
30. Man könnte glatt auf die Idee kommen ...

... das Trump nach dem Motto "ich tue alles, wirklich alles um die Wahl zu gewinnen" agiert hat. Das ist passiert, und nun wird wieder in den Normalmodus geschaltet. Das er bei gewissen Schlüsselthemen liefern muss um seine Klientel nicht zu verschrecken, ist klar. Aber er muss nicht jeden "Nebenkriegsschauplatz" bedienen. Und Clinton ist Vergangenheit.

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spon-facebook-10000012354 22.11.2016, 17:27
31. Der Weg zum Erfolg

Trump hat deutlich gemacht, dass bei dieser Wahl in den USA offenbar nur Geld, Charisma und Diffamierung des politischen Gegners ausreichen um die Wahl zu gewinnen. Dies dürfte ein Präzedenzfall für die Zukunft sein.

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cipo 22.11.2016, 17:28
32.

Zitat von Elrond
Das ist eine sehr weise Entscheidung
Das ist vor allen Dingen eine Entscheidung, die Trump gar nicht treffen kann, weil für die Strafverfolgung das Justizministerium und der Generalstaatsanwalt zuständig sind. Und da hat er überhaupt keine Weisungsbefugnis. Kann denn niemand Trump einmal das Prinzip der Gewaltenteilung in einer Demokratie erklären?.

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egoneiermann 22.11.2016, 17:31
33.

Zitat von shakshirak
Nachdem der Wahlkampf vorbei ist, wird irgendjemand Herrn trum schonend beigebracht haben, dass für eine Strafverfolgung oder Verurteilung eines Bürgers der USA so etwas wie eine Straftat vorliegen muss. (Zumindest, wenn der Angeschuldigte eine helle Hautfarbe hat.)
Nö, er hat nie daran gedacht sein Geschwätz selbst ernst zu nehmen. Clinton und Trump schon immer gute Freude, sie war bei seiner Hochzeit, er hat für sie beim letzten Wahlkampf gespendet. Im Grunde war das Ganze nur seine Art Wahlkampf zu machen, einfach solange Lügen wiederholen bis es die Leute glauben und eine Stimmung geschaffen wird, die ihm hilft oder wie hier seiner Gegenerin schadet. Historisch gesehen, wird das wohl als der dreckigste Wahlkampf in die Geschichte eingehen und man kann nur höffen, dass er nicht allzuviele Nachahmer finden wird.

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cipo 22.11.2016, 17:44
34.

Zitat von advocatus diaboĺi
Die juristische Aufarbeitung alle der Stiftungsskandale hätte den Enscheidungsträgern in der amerikansichen Gesellschaft geschadet, wäre somit unamerikanisch.
Ha, passend dazu kommt gerade die Meldung rein, daß Trumps Stiftung in ihrer Steuererklärung von 2015 zugegeben hat, daß Gelder unrechtmäßig verwendet wurden, d.h.von Trump für private Ausgaben genutzt wurden. Es sieht immer mehr danach aus, daß er es nicht einmal bis zu seinem Amtsantritt schafft. Vor allem nachdem er die Presse in seiner gestrigen Audienz so runtergeputzt hat. Die wird nun sicher noch massiver zurückschießen.

https://www.washingtonpost.com/politics/trump-foundation-apparently-admits-to-violating-ban-on-self-dealing-new-filing-to-irs-shows/2016/11/22/893f6508-b0a9-11e6-8616-52b15787add0_story.html

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zaqsam 22.11.2016, 19:08
35. Das hat nicht der President zu entscheiden

sondern der Kongress und das Justizministerium. Da gibt es noch viel zu prüfen Clinton Foundation Pay to Play, Email Gate, Bengazi, Das ganze ist Taktik da kommt noch viel mehr.....

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timi_moon 22.11.2016, 19:57
36.

Zitat von KastenDiebels
Trump ist ja bekanntlich kein konstanter Mensch. Er könnte sich seine Meinung Nachts um 2 ändern. Ich hoffe, dass Hillbilly Clinton konsequenzen gemacht werden für ihre kriminellen Handlungen.
Wenn da irgendetwas wäre, was für eine Anklage reichen würde, hätte er sie schon längst verklagt. Das war pures Wahlkampfgetöse, haben Sie das noch nicht begriffen?

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timi_moon 22.11.2016, 20:04
37.

Zitat von Elrond
denn mit Verlaub, Herr Trump hat weitaus wichtigere Probleme zu lösen, einschließlich der eigenen gegen ihn laufenden Gerichtsverfahren, als dass er seine kostbare Zeit damit vertun sollte.
Unsinn. Dazu braucht es keine Zeit, darum kümmern sich Anwälte. Aber wieso sollte er einen Prozess in Gang setzen, den er nur verlieren kann? Der wusste schon beim Verkünden seiner "Lock her up" Forderung, dass da nichts gewonnen werden kann. Der Mann ist TV-Reality-Star, der braucht einfach Aufmerksamkeit. Womit ist doch egal.

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Fragen&Neugier 23.11.2016, 07:16
38.

Zitat von timi_moon
Wenn da irgendetwas wäre, was für eine Anklage reichen würde, hätte er sie schon längst verklagt. Das war pures Wahlkampfgetöse, haben Sie das noch nicht begriffen?
Nein, andere wären verklagt worden - schon vor Jahren und nicht erst bei der E-Mail-Affäre.
Allerdings wäre der Schaden eines wohl grösser als der Nutzen für den Staat als das Verfolgungsinteresse. Für einmal hat der President Elect Donald Trump wohl recht: ".... sie ist schon genug bestraft".

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CSc5911 23.11.2016, 07:59
39.

Zitat von Banause_1971
Ein Versprechen, welches für mich persönlich ein Grund gewesen wäre, ihn zu wählen, wird gleich am Anfang gebrochen.
Nix für ungut! Vielleicht kann man daraus ja was lernen.

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