Forum: Politik
Trümmerstadt Tripolis: Millionen Libyer leiden unter Versorgungsnot

Wasser, Medikamente und Benzin werden knapp. Der Strom fällt aus. Müll türmt sich meterhoch auf. Sechs Tage nach dem*Einmarsch der Rebellen bricht in Tripolis die Versorgung zusammen. Laut Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon*leiden Millionen Libyer unter den Kriegsfolgen.

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rainman_2 27.08.2011, 19:45
1. ...

Na da sollen mal die muslimischen Brüder aus den anderen islamischen Staaten aufräumen, der Westen hat seine Schuldigkeit getan, der Westen kann gehen.
Zitat von Bild
Der libysche Übergangsrat erwägt wegen der angespannten Sicherheitslage im Land, für eine befristete Zeit Polizisten aus arabischen oder anderen muslimischen Staaten zu stationieren. Eine Hilfe durch westliche Sicherheitskräfte schloss der Vorsitzende des Rates, Mustafa Abdul Dschalil, kategorisch aus.
Den Revolutions-Bejubler in den Medien u. Foren werden noch die Augen aufgehen, was in Libyen noch passiert.

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panzerknacker51 27.08.2011, 19:47
2. So ist das nun einmal

Für die Demokratie muß man schon ein paar Opfer bringen. Außerdem werden hier gleich bestimmt ein paar Posts erscheinen, in denen die Schuld für diese Zustände Gaddafi zugeschoben werden.
Gut gemacht, NATO - Bravo!

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Rolf-Dieter Gmeiner 27.08.2011, 19:49
3. Die westliche "Werte"gemeinschaft ist jetzt gefordert

Zitat von sysop
Wasser, Medikamente und Benzin werden knapp. Der Strom fällt aus. Müll türmt sich meterhoch auf. Sechs Tage nach dem*Einmarsch der Rebellen bricht in Tripolis die Versorgung zusammen. Laut Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon*leiden Millionen Libyer unter den Kriegsfolgen.
Eine echte Aufgabe für die freundlichen "Helfer" aus der Luft in Paris, London und New York.

Warum berichtet eigentlich die stets um objektive Berichterstattung bemühte Presse nichts über die berühmten Kollateralschäden? Oder erlauben das die Anzeigenkunden nicht? Die Bombardierung von Städten wird doch nicht folgenlos geblieben sein.

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spiritof81 27.08.2011, 19:50
4. ...

Ja, äh, war denn etwas anderes zu erwarten? Hat man etwa geglaubt, dass Gadaffi Rebellen und NATO-Helfer gewähren lässt und klein bei gibt?
Andererseits gibt es ja Berichte, die besagen, dass Gadaffi Angebote zu freien Wahlen und zum Waffenstillstand gemacht hat. Die sind wohl im lärmenden NATO-Bombardement überhört worden.

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dieschnalle 27.08.2011, 19:57
5. Wie kann das passieren ...

Zitat von sysop
Wasser, Medikamente und Benzin werden knapp. Der Strom fällt aus. Müll türmt sich meterhoch auf. Sechs Tage nach dem*Einmarsch der Rebellen bricht in Tripolis die Versorgung zusammen. Laut Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon*leiden Millionen Libyer unter den Kriegsfolgen.
Wie kann das bei einer "humanitären" Intervention passieren? Sollte da vergessen worden sein, dass hinterher aufgeräumt werden muss? Das Medikamente, Ärzte, Priester und Leichenbestatter am Ende eines Krieges nötig sind ist doch eine traurige Binsenweisheit.

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Hagen65 27.08.2011, 20:02
6. mächtiges Machtvakuum

Der Westen wird in Libyen nicht nur Aufbauarbeit mit vielen Milliarden leisten, sondern auch noch eine ganze Gesellschaft zivilisieren müssen. Letzteres ist mit Geld leider nicht zu machen.

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MaxiScharfenberg 27.08.2011, 20:02
7. Aber die Freiheit!

Zitat von sysop
Wasser, Medikamente und Benzin werden knapp. Der Strom fällt aus. Müll türmt sich meterhoch auf. Sechs Tage nach dem*Einmarsch der Rebellen bricht in Tripolis die Versorgung zusammen. Laut Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon*leiden Millionen Libyer unter den Kriegsfolgen.
Was sind denn diese primitiven Bedürfnisse gegen die Freiheit, die die Rebellen dem Land brachten. Schluss mit dem Gejammer, alle Auslandslibyer sollten schnell zur Aufbauarbeit zurück in ihr Land kehren. Am besten flott.

Ach so, wer hat das Land eigentlich in den jetzigen Zustand bgebombt, was im Gegensatz zu Deutschland statt eines Staatsdefizits eine Überschuss hatte, den sich nun fröhliche, schwarzäugige junge Männer gerecht unter sich aufteilen? Wenn das Geld alle ist, spendet Deutschland sicher Neues. Auch flott.

Maxi S.

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XRay23 27.08.2011, 20:02
8. Nonsens

Es ist sicherlich nicht schön was da gerade passiert, aber ich denke das Land kann sich auf die Hilfe der internationalen Gemeinschaft verlassen.
Libyen hatte ca. 6,5 Millionen Einwohner.
In Deutschland stand damals auch kein Stein mehr auf dem anderen, aber da ging es viel mehr Leuten schlecht.
Trotzdem ging es wieder aufwärts.
Opfer müssen eben gebracht werden, das wissen auch die Libyer.
Deshalb haben die Rebellen die unterstützung der Bevölkerung, obwohl es vielen sicherlich schlechter geht als vor einem Jahr.
Aber das sehen kleingeistige Hobbykriegsanalysten vor der Glotze natürlich nicht.

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widder58 27.08.2011, 20:04
9. Das ist erst der Anfang

Zitat von sysop
Wasser, Medikamente und Benzin werden knapp. Der Strom fällt aus. Müll türmt sich meterhoch auf. Sechs Tage nach dem*Einmarsch der Rebellen bricht in Tripolis die Versorgung zusammen. Laut Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon*leiden Millionen Libyer unter den Kriegsfolgen.
Die Zeiten der Gaddafi-Vollversorgung sind vorbei. Ab sofort werden die Libyer die Folgen des "Volksaufstandes" der funamentalistischen Islamisten zu spüren bekommen.
Die "Rebellen" haben sich vom leichten Leben in Libyen, dem reichsten und sozial gerechtesten Staat Afrikas, "befreit".
Das Ganze Mithilfe kriegsverbrecherischer Einsätze der NATO- unter Einsatz von Uranmunition mit heuchlerischem Humantitätsgefasel und einer beispiellosen journalistischen Hetzkampagne gegen einen Staatschef, der nichts anderes versuchte als den Terror im Lande zu bekämpfen.
Gegen den Terror des Westens war er freilich chancenlos.
Viele afrikanische Staaten werden dem großen Spender aus Tripolis letztlich nachweinen. In Libyen läuft eines der größten Verbechen nach 1945.
Dabei geht es um die Neuverteilung der Resourcen, der Kuchen soll nach Willen des Westens nur unter den Kriegsparteien aufgeteilt werden - was in der Deutschen Politik panikartige Attacken gegen die einzig richtige Entscheidung des Guido Westerwelle auslöste.
Dieses Libyen wird Mithilfe des westlichen Angriffsbündnisses nie wieder dem Standart eines Gaddafiregimes erreichen. Ab jetzt herrscht Dauerchaos- und wir werden es zum guten Teil bezahlen. Man kann gar nicht soviel fressen, wie man kotzen möchte.

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