Forum: Politik
Trump-Auftritt: Einen Arzt, bitte!
AFP

Donald Trump hat eine denkwürdige Pressekonferenz gegeben. Sie war auch sehr hilfreich. Man weiß jetzt: Es ist an der Zeit, am Verstand des US-Präsidenten zu zweifeln.

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pianissimo100 17.02.2017, 10:52
420. Alles wird gut, oder?!

Eigentlich bin ich ja ein unverbesserlicher Optimist (s.o.). Aber nach DEM Auftritt von Donald Trump kann einem Angst und Bange werden. Sicherlich gibt er sich mit seinem konfusen Verhalten ein Stück weit der Lächerlichkeit Preis. Das Problem ist nur, dass dieser Verrückte an den Schalthebeln der Macht sitzt! Lasset uns beten ...

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Actionscript 17.02.2017, 10:54
421. Trump und die Republikaner werden was ändern.

Zitat von sunisland
Die Katastrophe ist eine gespaltene Gesellschaft in arm und reich. Menschen die 3 Jobs brauchen und dazu noch Flaschen sammeln, andere die durch Insiderinformationen per Knopfdruck schnell ein paar Millionen kassieren von dem Wert, den andere erwirtschaftet haben. Ob Trump daran was ändern wird, weiß ich nicht.
Durch Deregulierung wird die Schere noch grösser. Das war bisher immer bei republikanischen Präsidenten so. Ich behaupte jedoch nicht, dass die Demokraten das so einfach abschaffen würden jedenfalls jedoch nicht verschlimmern. Vielleicht hätte ein Bernie Sanders gute Ansätze gemacht. Jedoch sind für die Verhältnisse auch viele Amerikaner mit ihrer Einstellung, viel von der Regierung zu erwarten aber die Regierung eigentlich abzuschaffen selber schuld. Wer Regulierung abschaffen will, der schafft Verhältnisse wie am Anfang des Kapitalismus.

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Izmir..Übül 17.02.2017, 10:55
422.

Zitat von Actionscript
Das Budget Defizit nimmt jedes Jahr seit 2009 ab. das heisst, es kommt Geld rein (http://www.msnbc.com/rachel-maddow-show/deficit-shrinks-1-trillion-obama-era). Obama muss also was richtig gemacht haben.
Z.B. hat Obama das Militärbudget gekürzt, welches Trump jetzt wieder massiv erhöhen will. Außerdem will er ein großes Infrastrukturprogramm auflegen (was per se erst mal keine schlechte Idee ist), aber gleichzeitig die Unternehmenssteuern drastisch senken. Wie das ohne eine weitere Erhöhung der Staatsverschuldung funktionieren soll, weiß wahrscheinlich nur er.

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seetaucher 17.02.2017, 10:55
423.

Zitat von BeatriceMaurer
Nein, am Verstand der "links-liberalen" Presse muß man zweifeln. Trump hat vollkommen Recht.
Womit?
Mit den Zahlen bei seiner Amtseinführung?
Mit seiner Annahme, seit er hätte im EC ein besseres Ergebnis seit Reagan?
Mit seiner Behauptung, Clinton wäre im Gefängnis, wenn er Präsident wäre?
Mit seiner Forderung an Russland, die Krim zurück zu geben?
Mit seinem Dekret, das im juristisch um die Ohren geflogen ist und das er nun doch nicht vom Sumpreme Court überprüfen lassen will?
Mit dem unterschreiben von Dekreten, ohne zu wissen, was drin steht?
Mit Lagebesprechungen während eines öffentlichen Dinners?

Womit hat Trump vollkommen Recht?

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unumvir 17.02.2017, 10:57
424.

Die Medien haben nicht dazugelernt!

Trump ist nicht angetreten und wurde nicht gewählt, um den Erwartungen der Medien zu entsprechen, die fälschlicherweise glauben, die alleinigen Deutungshoheit über Politik und öffentliches Leben gepachtet zu haben.


Trump wurde gewählt, weil grosse Teile der Bevölkerung dieser überschiessenden medialen Monokultur nebst ihrer Verfilzung mit dem politischen Establishment überdrüssig sind und sich ganz bewusst für einen Kontrapunkt entschieden haben.


Und genau diese Zielgruppe bedient er und an deren Massstäben muss man ihn messen - es ist sinnlos, darüber zu räsonieren, was jene über ihn denken, die ihn ohnehin nicht gewählt haben und nicht wählen würden.


So lange die Medien dies nicht verstehen, werden ihre aufgeregten Kommentare verpuffen und ihre Prognosen weiterhin so daneben liegen, wie sie es vor der Wahl taten.


Aber vielleicht genügt es den Medien ja ebenso wie Trump, die jeweils eigene Clientel zu bedienen.


Gut für die Auflage ists bestimmt, der politischen Kultur im Lande hingegen eher abträglich.

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meon 17.02.2017, 10:58
425.

Zitat von micromiller
Nicht aus seiner Truppe sondern von den noch nicht abgelösten Mitarbeitern seines Vorgängers. Wenn kriminelle Mitarbeiter der Dienste als vertraulich eingestufte Telefonate an die Medien lancieren, dann ist das ein Verbrechen, das geahndet werden muss und nicht gefeiert.
Ich empfehle Ihnen Heinrich Mann - Der Untertan. Gutes Buch - lohnt sich.

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CSc5911 17.02.2017, 10:59
426.

Zitat von egoneiermann
Und die Bild und die Welt und die Neue Zürcher Zeitung und den Focus. Bei den Überregionalen sind wir nun durch. Links kann man den Spiegel und die SZ (FR ist ja scheintot und die TAZ nicht wirklich groß) bezeichnen und rechts die obigen. Keine Ahnung, wer da eine dominate linke Presse in D. feststellt. Aber Trump liegt so weit neben der Spur, dass nicht einmal die Bild ihn verteidigen mag.
Scheinbar ist niemand in Sicht, der ihn noch verteidigen mag. Die "Verteidiger" hier im Forum fokussieren sich ja auch eher darauf, dass der Artikel über ihn jetzt wohl ein bisschen gemein war und dass es auch noch andere schlimme Dinge auf der Welt gibt.

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Emderfriese 17.02.2017, 11:00
427. Früher

Ich lach mich kaputt! Dass ich noch erleben darf, wie ein US-Präsident dermaßen in deutschen Hauptmedien demontiert wird, ist schon mehr als drollig.
Bis Obama noch waren die (Pseudo-)Herrscher über die USA sakrosankt, selbst ein Bush jr. konnte ohne viel Kritik Kriege führen, die Demokratie schwächen und sich selbst als Supermann produzieren.
Was ist nur geschehen, dass alle Welt plötzlich auf das westlichste aller Staatsoberhäupter eindrischt, als wäre er ein Prügelknabe?
Als alter Ablehner der jahrzehntelangen US-Politik der Unterdrückung andersdenkender Menschen und Staaten bin ich natürlich nicht dagegen - aber warum erst jetzt? Und nicht schon viel, viel früher???

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pansatyr 17.02.2017, 11:02
428. @425

"Die US-Medien sind freilich nur nur ein Glied im Korruptionskartell des deep state der Neocons (aus Washingtoner Establishment, Geheimdiensten, Pentagon, militärisch-industriellem Komplex, Multis)"
Sind Sie das, Herr Breitbart?
Diesen (unbewiesenen) Schmu kenne. wir zur Genüge aus den Kremlmedien, welche, aus Ihrer Sicht sicherlich begrüssenswert, unter hundertprozentiger Kontrolle und Leitung des Kreml stehen. Was Sie "deep state" nennen, nenne ich Kern der freiheitlichen Demokratie. In Deutschland nennt man das auch Freiheitlich Demokratische Grundordnung". Und die kann gar nicht deep genug sein.

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Immanuel K. 17.02.2017, 11:03
429. Das alles hier kommt mir vor...

...wie auf der Tribüne bei einem Fussballspiel - die meisten Fans haben eine tendenziöse Wahrnehmung, je nachdem, welcher Spieler gefoult hat.
Ich liebe den Fussball und habe auch einen Lieblingsverein - aber wenn ein Spieler dieser Mannschaft ein Foul begeht, dann nenne ich das "foul" - und wenn "Fans" dieses Vereins sich daneben benehmen, dann muss ich mir das nicht schönreden!

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