Forum: Politik
Trump beim G7-Gipfel: Einer gegen fast alles
REUTERS

Der G7-Gipfel auf Sizilien zeigte: Die Kluft zwischen den USA und den übrigen sechs Staaten ist immens. Die Trump-Regierung ist auf dem Weg in die internationale Isolation.

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tempus fugit 27.05.2017, 20:07
120. Eben, ....

Zitat von tmhamacher1
Die Steuerbelastung von Apple, Amazon und Konsorten kann man wohl nur als eine äußerst unfaire Praktik betrachten, denn jede kleine Firma bzw. jeder Buchhändler bezahlt deutlich mehr Steuern als die amerikanischen Heuschrecken. Europa muss auf diese Krise mit dem großen Bruder mit einer Besinnung auf sich selbst reagieren und die innere Entwicklung der EU vorantreiben. Letztendlich sind Trump und May Separatisten, die der westlichen Welt aus Eigennutz in den Rücken fallen. Wenn die EU zusammensteht und weiterhin solidarisch ist, werden diese Dilettanten scheitern.
...der Trampel ist DIE Chance für Europa, sich zu sammeln und
den demokratischen, friedlichen Weg aufzunehmen.

Wie dieser Donald den Regierungschef von Montenegro weggerempelt hat, das - und vieles andere unsägliche mehr - zeigt doch eine Primitivität auf, wie sie selten in der Politik zu
finden ist...

Er zeigt der Welt, von welcher Welt er ist! Und das ist gut so -
für die Welt. Und muss Konsequenzen daraus ziehen!

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alfred-wilhelm 27.05.2017, 20:07
121. Staatliche Politik ist

in erster Linie Wirtschaftspolitik und hat normalerweise mit Gemeinsamkeiten zu anderen Staaten sehr wenig zu tun.
Es war einmal eine Besonderheit der EWG, dass die Mitgliedsstaaten versuchten, ihr Konkurrenz-Denken zu zähmen, um nach außen hin als eine gemeinsame wirtschaftliche Union aufzutreten.
So ab den 90igern sah man sich innerhalb der EU aber nicht mehr als einheitliche Union sondern im gegenseitigen sportlichen Wettbewerb, mit dem Ergebnis, dass die wirtschaftlichen Unterschied der EU Staaten sich vertieften.
Trump wäre nun die gute Gelegenheit, dass die EU Staaten sich wieder an ihre ursprüngliche Geisteshaltung der Nachkriegszeit erinnern, Dinge gemeinsam anzugehen und sich nach außen hin als wirtschaftliche und staatliche Union zu verhalten.
Und vor allem sollte man die Cleverness von Trump nicht unterschätzen, denke ich.
Der Mensch wollte Präsident der USA werden und hat quasi aus dem Nichts kommend Clinton überholt. - Mit Dummheit und Geld alleine lässt sich das nicht erreichen.
Damit stellt sich aber auch die Frage, wie Intelligent die politische Elite der EU-Staaten ist. - Lassen wir uns überraschen!

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Pfaffenwinkel 27.05.2017, 20:07
122. Der Gipfel GS 7

sollte in Zukunft ohne die USA stattfinden. Jedenfalls so lange, bis dieses Land wieder einen normalen Präsidenten hat.

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stephki 27.05.2017, 20:09
123. "Vorteile der menschlichen Mobilität"???

Ich finde es nicht richtig, bei dem Thema "Flucht" aus Staaten in denen Krieg, Unterdrückung, Armut herrscht von den "Vorteilen menschlicher Mobilität" zu sprechen!

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Schlaukeks 27.05.2017, 20:09
124. Unsinn

Zitat von hugahuga
Könnten wir - wenn die Aussenstellen US amerikanischer Hegemonie bei uns geschlossen, die Atomraketen und Soldaten abgezogen würden. Das aber wird der militärisch industrielle Komplex zu verhindern wissen. Trump hat da nichts zu bestellen.
Die Atomraketen sind auch interkontinental und daher ist es sogar besser die in den USA zu haben, da Sie dort nicht so schnell erreicht werden können. Die paar US-Soldaten haben nur einen moralischen Wert und können gegen die ruhmreiche russische Armee (das alte böse Feindbild) nichts ausrichten. Europa ist konventionell gegen Russland nicht zu verteidigen, wozu auch, die greifen nicht an.
Ihr so benannter MIK würde einem Abzug auch zustimmen wenn man woanders eher einen Grund sieht vorteilhaft stationierten zu können. Momentan haben wir eine Aufrüstung in Asien, da Asien wirtschaftlich boomt und zur Weltmacht wird.
In die D/EU - Lücke würde dann der MIK aus Deutschland oder Frankreich rücken und KRUPP-Stahl würde wieder härter werden. Jedes Macht-Vakuum wird gefüllt.
Außenpolitisch hat Trump jede Menge zu bestellen, wenn er FIRE brüllt starten die Raketen und wenn Sie angegriffen werden, dann betteln gerade Leute wie Sie darum einen John Wayne an der Seite zu haben. :)

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Tronald Dump 27.05.2017, 20:09
125. Zwergenaufstand

Solange die Europäer sicherheitspolitisch auf Gedeih und Verderb von den USA abhängig sind, kann die Schutzmacht sich leider fast alles erlauben. Das ist so ein bisschen als ob die Kinder im Haus stolz verkünden, der Vater sei isoliert, aber selbst weder Strom noch Miete zahlen können...

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keine Zensur nötig 27.05.2017, 20:10
126. Leider, leider -

Zitat von nach-mir-die-springflut
"In Syrien muss der Friedensprozess voranschreiten. Auch hier wollen wir Herrn de Mistura und den UN-Prozess unterstützen. Natürlich muss hier auch Russland mit einbezogen werden; natürlich muss auch der Iran mit einbezogen werden. Darüber gab es weitestgehend Einigkeit." https://www.bundeskanzlerin.de/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2017/05/2017-05-26-statement-merkel-g7.html
ist der deutschen Regierung nicht bekannt, dass es bereits Friedensverhandlungen gab und gibt. Und die Astana-Konferenz brachte befriedete Zonen. Es fehlten die EU und die offizielle Teilnahme der USA - beide sind dort Kriegspartei.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-05/syrien-russland-tuerkei-iran-astana-memorandum-schutzzonen

Guckst du hier - wer alles dabei war.

Die Messen sind gesungen für den Westen. Putin, Assad, Erdogan und die Ajathollas haben mal ebenso Tatsachen geschaffen. Wer die vier Zonen anfliegt, wird durch russische Flak abgeschossen - auch vereinbart.

Was für Traumtänzer sind denn hier am Werke?

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780 27.05.2017, 20:12
127.

Zitat von kospi
Die Nato ist ein Verteidigungsbündnis. Der Bündnisfall tritt nur ein, wenn ein Natoland angegriffen wird, nicht, wenn es selbst angreift. Eigentlich doch leicht zu kapieren, oder?
Das ist Auslegungssache, Trump wird doch von allen Seiten angegriffen, seiner Ansicht nach.
Z. B. von Nordkorea, z. B. von China.

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tempus fugit 27.05.2017, 20:12
128. Nein,...

Zitat von kohlon
... dass die "Europäer" jetzt einen echten Widerpart haben. Das, nun ja ich nenne es Gelaber und Gekuschel der Europäischen "Elite", scheint ein dickes Kontra erhalten zu haben. Meine Meinung: Nur im Streitgespräch, in nicht so erdrückend "warmen" und pseudo-verständnisvollen Umarmungen, kann etwas Neues, Progressives und uns alle Weiterbringendes entstehen und wachsen. Ich weiß, dass meine Meinung von der Mehrheit der SPON Foristen als ketzerisch und verdammenswert, höchst wahrscheinlich sogar als schwachsinnig bewertet werden wird. Das bringt mich nicht um, bestärkt mich eher in meiner Überzeugung.
...Sie haben nicht Unrecht, wäre ds. Typ ein Intellekt, mit dem maqn streiten könnte...

Er ist ein ungezogener, verzogener, man wiess nicht genau wie - reich gewordener, lernunfähiger Bengel - lesen Sie Augsteins Kommentar...

Wer sowas ablässt - da gibt's keine Diskussion oder Streitgespräch:

"I Could Stand In the Middle Of Fifth Avenue And Shoot Somebody And I Wouldn't Lose Any Voters "

Sowas passt zu einem aggressiven Halbstarken minderer Intelligenz!

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martinbabenhausen 27.05.2017, 20:17
129. Verkehrte Fundamente

Da es dem Westen bzw den Industrieländer rein um Handel und Wirtschaft geht - selbst bei dem vorgeschobenen Klimaschutz - stehen sie sich letztenendes als Konkurrenten gegenüber. Eine derartige Wirtschaftsgemeinschaft besitzt demnach wenig Kitt zwischen den einzelnen Interessen. Dabei wäre es allerhöchste Zeit die eigentlichen gemeinsamen Fundamente bis unter die Wurzeln zu ergründen, um endlich diesen gemeinsamen Widerstandswillen gegen die Gefahren aus dem Süden zu generieren. Es gibt sehr viel zu verlieren - ersatzlos. Und es wiegt mehr als "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit".

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