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Trump besucht die Queen: Erst Gift und Galle - dann Glanz und Gloria
DPA

"Verlierer", "mies" - noch im Anflug auf London hatte Donald Trump heftig gepöbelt. Beim Queen-Besuch gab sich der US-Präsident dann artig. Für ihn erfüllte sich ein jahrzehntealter Traum.

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Atheist_Crusader 03.06.2019, 19:27
1.

Gegenüber der EU arrogant bis zum Gehtnichtmehr auftreten, gegenüber dem orangenen Widerling buckeln als sei er der Kaiser der Welt. So sieht also Unabhängigkeit aus: man biedert sich bei Trump an, damit dieser sie beim Handelsabkommen nur größtenteils statt komplett über den Tisch zieht.
Ist aber immerhin besser als bei der EU weil... tja... keine Ahnung. Die Briten werden es schon wissen. Lieber von Washington aus regiert werden, wo man nur ein Vasall ist, statt von Brüssel wo man eine gewichtige Stimme hat. Achja richtig: bei den Amis kann man sich besser einreden dass man doch nein sagen könnte. Die Illusion von Unabhängigkeit anstelle der Realität, Teil einer Gemeinschaft zu sein.

Naja, alles was dazu zu sagen ist wurde schon prägnanter und unterhaltsamer von Jonathan Pie gesagt:
https://www.youtube.com/watch?v=Z7yRHQtMQnk&t=0s

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Teutonengriller 03.06.2019, 19:34
2. Wie geil ist das denn?

die Geschichte mit den Zimmern im Buckingham Palace. Da wird der Trump aber heute Nacht mit den Zähnen knirschen. Vor allem Obama durfte im Palast bleiben. ;-) Gibt bestimmt heute Nacht wieder eine Twitter Attacke ??

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samuel_cunard 03.06.2019, 19:43
3. Soldaten im "Stechschritt" ?

Gleichschritt ist nicht das gleiche wie Stechschritt, so wie er bei Preussens, bei der NVA oder noch bei den Russen exerziert wird.
Der Osteuropaeische Stechschritt wird von den Briten als "Goose step" bezeichnet, was sich nicht besonders bewundernd anhoert.

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rudig 03.06.2019, 19:54
4. naja

Zitat von Atheist_Crusader
Gegenüber der EU arrogant bis zum Gehtnichtmehr auftreten, gegenüber dem orangenen Widerling buckeln als sei er der Kaiser der Welt. So sieht also Unabhängigkeit aus: man biedert sich bei Trump an, damit dieser sie beim Handelsabkommen nur größtenteils statt komplett über den Tisch zieht. Ist aber immerhin besser als bei der EU weil... tja... keine Ahnung. Die Briten werden es schon wissen. Lieber von Washington aus regiert werden, wo man nur ein Vasall ist, statt von Brüssel wo man eine gewichtige Stimme hat. Achja richtig: bei den Amis kann man sich besser einreden dass man doch nein sagen könnte. Die Illusion von Unabhängigkeit anstelle der Realität, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Naja, alles was dazu zu sagen ist wurde schon prägnanter und unterhaltsamer von Jonathan Pie gesagt: https://www.youtube.com/watch?v=Z7yRHQtMQnk&t=0s
die Briten waren gegenüber der EU nicht arrogant, eher umgekehrt
wenn ich an Frankreich denke.
Sie wollen nur raus und das ist ihr gutes Recht.
Buckeln, wie Sie es nennen tun sie auch nicht, es ist eben ein Staatsbesuch für den Präsidenten des wirtschaftlich und militärisch
stärkstem Land.

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Eddy_Duane 03.06.2019, 20:05
5. Neidisch?

Zitat von obachmann
Während Merkel dem Ende ihrer Koalition entgegengrunzt, empfangen die Briten vor dem Brexit hohen Besuch von Uncle Sam. Schöner kann das Abbild der gegenwärtigen Situation nicht gemalt werden... Da wird man in D natürlich neidisch.
Um Gottes Willi! Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass eine große Mehrheit der Deutschen diesen "Herrn" hier nicht zu Besuch haben möchte.

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Sokrates1939 03.06.2019, 20:14
6. Ente

Ich kann mich genau erinnern, daß seinerzeit die Geschichte vom US-Präsidenten, der die englische Königin warten ließ, zweifelsfrei als Ente entlarvt wurde. Trump wurde von Protokollbeamten zum Treffpunkt geleitet und hatte keinen Einfluß auf die Ankunftszeit. Die stets überpünktliche Königin war zu früh erschienen. Was die angeblichen Beleidigungen betrifft, so hatten sowohl der Londoner Bürgermeister als auch die vormalige Meghan Markle sich über den Gast ihrer Königin und ihres Landes in übler Weise abfällig geäußert. Übrigens sind die Zeiten, daß Nordamerika eine englische Kolonie war, vorbei.

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m.klagge 03.06.2019, 20:14
7. Wenn der Imperator kommt

haben die Kolonien stramm zu stehen. Auch die lokalen Kleinkönige haben das verstanden und unterwerfen sich klaglos. Dabei ist es völlig egal, ob der aktuelle GröPaZ pöbelt oder nicht. Es ist nur viel peinlicher weil es so offensichtlich ist.

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kuac 03.06.2019, 20:15
8. Cherries first!

Zitat von rudig
die Briten waren gegenüber der EU nicht arrogant, eher umgekehrt wenn ich an Frankreich denke. Sie wollen nur raus und das ist ihr gutes Recht....
Nein, das wollen Sie nicht. Dazu gab es mehrere Gelegenheiten. Jedesmal haben sie Verlängerung beantragt. Cherries first!

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olmen 03.06.2019, 20:19
9. Der Besuch ist an Verlogenheit

nicht zu überbieten. Ursache ist vor allem der amerikanische Präsident. Aber auch die GB-Politelite (einschl. Leuten wie Johnson pp) reagiert nicht klar bzw. schwach.

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