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Trump-Chefstratege Bannon: Rückbau des Staates ist wichtigstes Ziel der US-Regierung
AP

Radikal sollen die USA verändert werden: Trumps Chefstratege Bannon hat auf einer Konferenz seine Ziele dargelegt und angekündigt, dass der US-Präsident alle Wahlversprechen einhalten werde.

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Grummelchen321 24.02.2017, 07:36
10. Wenn bannon tatsächlch

will das ein Staat keine Aufsicht und Regeln will.Dann dürfen aber im Gegenzug wenn es schif geht keine Ansprüche auf Hilfe an diesen gestellt werden.Herr Bannon hat wohl die letzten Krisen vergessen.Alle ausgelöst weil der Staat nicht reglementiert hatte.Es hat sich ja gezeigt das der Kapitalismus auch nicht funktioniert.Jetzt also einen reinen Kapitalismus ohne Regeln?Leben Sie weiter in Ihrer Traumwelt.Überlasen sie Realisten das feld.

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Flugzeugfreak1 24.02.2017, 07:36
11. Trump und Bannon wollen viel

ob sie das auch erreichen, bleibt abzuwarten.
Bezüglich der Handelspolitik können sie aber mal aufwachen. Wenn die US-Regierung bilaterale Verträge will, dann brauch sie Partner, die das auch wollen. Halten die EU Staaten zusammen, fällt der US-Regierung der wichtigste Markt weg. Und ich persönlich kann mir momentan schlecht ein Handelsabkommen mit Russland oder China vorstellen. Trump wird als prominentestes Mitglied die Briten kriegen und jedes dritte Welt Land als einen persönlichen Erfolg verkaufen.
Natürlich kann Bannon die Medien nicht leiden, schließlich machen sie Breitbart Konkurrenz und senden unbequeme Fakten.
Und den Staat kriegen sie auch nicht viel kleiner. Und selbst wenn, die nächste Administration wird das wieder ändern. Weil ein komplett kapitalistisches System vor die Wand fährt. Menschen und Unternehmen brauchen Regeln. Alles in allem, das übliche Gerede einer Administration, die eigentlich nicht damit rechnete, zu regieren und erst einmal sortieren muss, was von ihrem Wahlkampfgetöse überhaupt durchsetzbar ist.

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sid233 24.02.2017, 07:38
12. Omg

Mit diesen klaren Worten wird offensichtlich, in welche Richtung dies gehen wird: Diktatur (mit Sprachverstecken kaschiert). Ich hoffe inständig, dass sich die Staaten Europas von den USA nicht auseinanderbringen lassen. Was für ein Unsinn das Gerede doch ist, man würde lieber mit einzelnen Staaten verhandeln. Wer so etwas als politische Agenda präsentiert, handelt impulsiv, für den Augenblick und nicht für die Zukunft, in der globale Anstrengungen vonnöten sind, die Herausforderungen anzugehen. Bannon ist - das zeigt sich doch offensichtlich - der Schatten-Präsident hinter einem kauderwelschenden Präsident und damit der eigentliche Scharfmacher.

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R2-D3 24.02.2017, 07:39
13. Wirre Männer mit wirren Idenn

Dekonstruktion? Da sollten die beiden Oberwirren mit gutem Beispiel voran schreiten und sich selbst abschaffen! Medien? Alles was sie schreiben ist falsch? Klar! Und alles was ihr beiden behauptet, ist wahr und genial?? Ich habe in den letzten Wochen über diese Herren und ihre Ideen und Aktionen herzlich gelacht! Aber manchmal, wie bei diesem Interview, beschleicht mich eine leise Angst! Wer stoppt diesen 'Vordenker' und das Trumpeltier??

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observerlbg 24.02.2017, 07:41
14. Was bedeutet Dekonstruktion des Staates für Bannon?

Wir haben da völlig falsche Vorstellungen. Ich würde im erstem Ansatz meinen, dass bedeutet, dass sich der Staat aus allen Belangen weitestgehend zurück ziehen soll und dem Bürger mehr Freiraum schaffen soll. Nein, Bannon will natürlich die Sicherheitseinrichtungen Militär, CIA, NSA und Heimatschutz deutlich ausbauen. Aber Sozialleistungen aller Art sollen minimiert werden und Beschränkungen des zügelosen Kapitalismus sollen beseitigt werden. Jeder kann sich nun ausrechnen, was das für den einzelnen Bürger bedeutet. Die USA wird in Gänze zum Wild West Park, in dem Ellenbogenstärke alles ist. Im Grunde genommen der Sieg der 13 Südstaaten (Konföderierte). Sowohl Abraham Lincoln als auch Franklin D. Roosevelt rotieren gerade im Grab.

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hanfiey 24.02.2017, 07:41
15. Rückzug des Staates

Damit ist ganz sicher weder FBI noch NSA gemeint oder gar die Militärausgaben. Der Rückzug erfolgt da wo es dem arbeitslosen weh tut und den kranken, dafür gibt es wahrscheinlich mehr Waffen zu kaufen. Wer versucht die EU zu spalten durch Einzelabkommen hat den Sinn dieser Gemeinschaft nicht verstanden. Das die EU für Deutschland sehr hilfreich ist in der jetzigen Form stimmt allerdings mal.

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rkinfo 24.02.2017, 07:42
16. US nationaler Alleingang im Rückbau nützt nichts

Die US-Firmen wollen ja auch exportieren und müssen jene Vorschriften eh weiterhin einhalten.
Allerdings leiden weltweit kleine und mittlere Betriebe unter 100.001 Regelungen, die konfus ihr Geschäft lähmen.
Die EU hat ca. 22.000 Richtlinien und beim Brexit fehlen Leute, die auch nur im Ansatz wissen, was da alles geregelt ist. Wobei weniger die Politik, als Lobbyisten die exterme Vielfalt und 1.001 Hintertüren auf den Weg brachten.
Ein (radikaler) Rückbau der Regelulierung ist aber bei der EU und nationaler Gesetzgebung längst überfällig. Selbst Straftaten, wie die Steuerhinterziehung von Uli Hoeness, sind nur indirekt über verschachtelte Steuerzusammenhänge entstanden.
Deregulierung und Vereinfachung wird sicherlich das politische Projekt im kommenden Jahrzehnt, wobei ja andere Ideen, wie Grundeinkommen in Richtung starke Vereinfachung zielen.

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hefe21 24.02.2017, 07:42
17. Egoshooter

"Es war alles in seinen Reden, das müssen alle irgendwann mal klarkriegen" Das war der erste Satz, der einen morgendlichen Heiterkeitsanfall (naja) auslöste. Den gabs und gibts so ähnlich über jemand Anderen.
"unter anderem nannte er sie nur als "Mittel" für Deutschland" - der kommt vom Führer jenes Landes, das die ganze Welt nur als Mittel für dieses ansieht, wissend, aber beschränkt einsichtig daher. Eines ist auf jeden Fall sicher, einen Egozentriker dieses Ausmasses konnte nur das Egozentrikepizentrum USA hervorbringen. Jeden Tag, den sie mit ihrem Präsidenten verbringen müssen, gönnt man ihnen von ganzem Herzen - in der Hoffnung, sie können sich in seinem Spiegel irgendwann selbst erkennen.

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tadano 24.02.2017, 07:44
18. Die Macht der EU ist die Solidarität

Natürlich möchten die USA lieber viele bilaterale Abkommen mit einzelnen EU Staaten, anstatt mit der mächtigen EU als Ganzes zu verhandeln.

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aa_mode 24.02.2017, 07:47
19.

Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los.

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