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Trump droht Mexiko : Erst Zäune, jetzt Zölle
DPA

Donald Trumps jüngstes Manöver gegen Migranten und Asylbewerber: Er warnt den südlichen Nachbarn Mexiko mit drastischen Strafzöllen. Doch das könnte nach hinten losgehen.

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w.diverso 31.05.2019, 16:13
10. Dass unkontrollierte Einwanderung

in den Griff kriegen muss, da sind sich alle einig. Nur sind scheinbar die Ansätze der Trump-Regierung da nicht besonders effizient und auch nicht besonders intelligent. Es wäre sicher viel klüger gewesen Amerika hätte in den Gebieten von wo die meisten Einwanderer kommen mehr investiert um die dortige Wirtschaft auf ein Niveau zu bekommen, dass die Menschen dort leben können. Fünf oder zehn Prozent des amerikanischen Verteidigungbudget hätte da sicher Wunder gewirkt. Die Menschen kommen ja weder nach Europa oder nach Amerika weil es dort so toll ist, sondern weil es bei ihnen zuhause so mies ist. Mauern und Zölle werden an den Fakten nichts ändern. Nur begreifen das scheinbar weder die zuständigen Politiker in Europa und der USA. Vorher nichts machen, und im Fall der USA in den mittel und südamerikanischen Flüchtlingsländern sogar noch negativen Einfluss nehmen, und dann jammern ist nur dumm.

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marcaurel1957 31.05.2019, 16:17
11.

Zitat von vulcan
Das Katastrophengebiet Mexiko ist ohnehin ein mehr oder weniger rechtsfreier Raum; dort besteht gar keine Möglichkeit, den Strom der Illegalen einzudämmen. Da ist die Mauer schon die bessere Idee. Würde ich auch bauen, nebenbei bemerkt. Es kommen ja nicht nur Mexikaner, sondern auch halb Mittelamerika (überspitzt gesagt). Wir werden da auch noch hinkommen - wenn D und Europa 'bunt' genug sind bzw. wenn es dann doch mal zu bunt wird....
Mauern ändern nichts.....wenn die USA mal anfangen würden, Südamerika als ihre Kolonie anzusehen und den Ländern dieser Region helfen würden, sich zu entwickeln, wäre dass durchaus wirksam

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Atheist_Crusader 31.05.2019, 16:18
12.

Zitat von Beat Adler
Ur-Reps aeusern sich oeffentlich und hauen den Trump in die Pfanne! Neues Beispiel war gestern life bei BBC Republikaner William Cohen, Verteidungsminister unter Obama und erklaerter Anti-Trumper: "Wir die Republikaner, und besonders alle Republikaner im Kongress, sind aufgefordert unsere Pflicht auszuueben und damit die oversignt ueber den Praesidenten Trump sicher stellen. Es geht nicht, dass Trump den Kim und den Putin lobt und gleichzeitig unsere Institutionen niedermacht, Gesetze bricht und dazu noch versucht unsere Verfassung auszuhebeln." Diese Urgesteins Republikaner, deren Spitzenleute, heute vorallem Mitt Romney, nach dem Dahinscheiden von John McCain, halten sich nicht mehr zurueck. Sie attakieren den Trump und seine unsaegliche Aussen -wie Wirtschaftspolitik, wie die Migrationsdummheiten aus vollen Rohren. Trump reagiert darauf wie ein duennhaeutiger Verlierer. mfG Beat
Ja gut, Trump reagiert auf absolut alles wie ein dünnhäutiger Verlierer. Liegt vielleicht daran, dass er einer ist.

Die lauter werdenden Gegenstimmen aus der eigenen Partei könnte man als Hoffnungsschimmer werten. Es gibt mindestens so viele Republikaner mit Präsidentschafts-Ambitionen wie Demokraten. Die dürfen aber nicht kandidieren weil die Partei immer ihren amtierenden Präsidenten unterstützt. Wenn der aber impeached werden sollte, dann muss man keine vier Jahre warten, dann ist wieder Raum - und noch rechtzeitig um in den Wahlkampf für November 2020 einzusteigen .
Romney und Konsorten werden wohl schon länger solche Kalkulationen machen. Wie sehr würden sie es sich mit den konservativen Wählern verscherzen wenn sie sich gegen Trump wenden? Könnten sie das Ganze im Erfolgsfall zu ihrem Vorteil zu verdrehen um sich als die moralisch sauberen (naja, relativ) Republikaner zu inszenieren der den Präsidenten stürzt um die Partei zu retten? Wollen sie wirklich bis 2024 warten um nochmal einen Anlauf auf das Weiße haus zu starten?

Übermäßig viel Zeit bleibt aber nicht mehr. Deswegen ist es auch eher ein kleiner Hoffnungsschimmer. Und es müsste bald was passieren, damit sie noch rechtzeitig in den Wahlkampf einsteigen könnten. Wie viele von denen tuscheln wohl schon hinter vorgehaltener Hand um kalkulieren zu können ob ihre Stimmen reichen würden?

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wilfriedwunderland 31.05.2019, 16:20
13. Warum

können die Flüchtlinge aus Mittel und Südamerika denn kein Asyl in Mexiko stellen?

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leserandreas 31.05.2019, 16:29
14. Völkerwanderung

Die ganze Menschheitsgeschichte besteht aus Wanderung von Stämmen und Völkern. Es ist auch noch nicht lange her, dass das, was wir heute als USA kennen von europäischen Einwanderern den Eingeboren abgenommen wurde. Insofern kennen sich die heutigen ex-europäischen US-Amerikaner damit aus. Das Mexiko-Problem von Trump scheint also so groß zu sein, dass er befürchtet seines gleichen könnten später Mal in Reservaten vor den einfallenden Südamerikanern eingesperrt werden. Da sperrt er lieber vorher alle aus. Sehr konsequente Haltung, aber eine schreckliche Illusion, die seit Menschengedenken noch nie funktioniert hat.

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mr_t 31.05.2019, 16:33
15. Komisch

Vor gar nicht allzu langer Zeit hieß es, dass alles nicht so schlimm ist, weil die Migrantenzahlen gesunken sind. Jetzt steigen sie plötzlich doch, und es wird mit dem drohenden Sommer argumentiert. Und dann stets diese wertenden Worte hinsichtlich Mr. Trump. Schöne neutrale Berichterstattung... Mr. Trump schützt sein Land gegen illegale Einwanderer. Nochmals für unsere Gutmenschen da draußen: illegale Einwanderer! Aber warten wir mal ab was in D passiert. Vielleicht wird es selbst hier in D dem einen oder anderen - wie ein Forist schon schrieb - irgendwann zu bunt. Es tut sich etwas hier unter der Oberfläche, und ich freue mich auf die Veränderung nach Jahren des linken Mainstreames, die hoffentlich bald kommen mag.

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smart75 31.05.2019, 16:38
16. Ja und?

Es gibt kein Recht auf Asyl. Vielmehr obliegt es jedem Land selbst wen es ins Land holen möchte und wen nicht. Ganz banales, demokratisches Staatenprinzip.
Ob die Mauer jetzt sinnvoll ist oder nicht, aber ein Land, dass seine Grenzen nicht absichern kann ist schon echt traurig.
In der Regel will Trump nach solchen Ankündigungen verhandeln, also einfach mal an einen Tisch setzen und die Positionen abklopfen. Amerika ist nunmal der stärkere Verhandlungspartner, welcome to reality. Ist auch nicht ungerecht, es ist einfach erstmal so

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kj.az 31.05.2019, 16:43
17. Es ist nicht ganz so

Zitat von RioTokio
Trump hat den Wählern eine Mauer versprochen, um die illegale Migration aus dem Süden und den Drogenschmuggel zu stoppen. Die Demokraten versuchen alles, die Mauer zu stoppen - warum auch immer. Nun setzt er die Mexikaner unter Druck. Die winken die illegalen Grenzgänger nur durch. Man muß Trump und seine Methoden nicht mögen - aber man muß anerkennen, dass er versucht Wahlversprechen zu halten.
Mr. Trump hat auch einmal gesagt, er wuerde sogar freigehen, selbst wenn er einen Menschen auf der 5th Ave in New York erschiessen wuerde. Soll er das dann Ihrer Ansicht nach auch halten ?

Dazu hat Trump nicht d e n Waehlern versprochen, eine Mauer zu bauen; wenn dann hat er es s e i n e n Waehlern zugesagt. Zum Beispiel aber nicht mir, der ich auch US-Waehler bin. Aber eben nicht Trump's.

Zum Schluss nur eine kurze Empfehlung: fragen Sie mal die Hintergruende nach, warum in Mittelamerika, speziell in Honduras und El Salvador die Situation ausser Kontrolle ist ! Sie werden unweigerlich auf ein Grosses Land im Norden des Kontinents stossen. Und damit meine ich nicht Canada.

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ronomi47 31.05.2019, 16:47
18. Trump sitzt am Pokertisch und weiss noch nicht, dass er verliert!

Dieses "America first", dieser durch den starken evangelikanischen Einfluss der USA auf die Politik seit Jahrzehnten, sich als hegemonistische Macht, quasi als "Stellvertreter Gottes auf Erden" aufzuspielen, scheint ihrem Ende entgegenzugehen.
Wichtig wäre, dass Europa seine devot-ängstliche Haltung aufgibt und Klartext spräche. Aber ob das angesichts der multipolaren Kräfte innerhalb unseres Kontinents möglich ist, scheint fraglich.
Übrigens spricht bei uns kaum einer vom Amboss, der den USA auf die Füsse zu fallten droht. Dies macht unter anderem auch folgender Beitrag deutlich:
http://german.china.org.cn/txt/2019-05/31/content_74842512.htm

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funkstörung 31.05.2019, 16:48
19. human

von europa aus hat man gut reden und kann sich wohlfeil zurücklehnen und trumps maßnahmen zur reduzierung der illegalen einwanderung verdammen.

europa hat das mittelmeer in dem in einem jahr mehr flüchtlinge ertrinken als an der mexikanisch-amerikanischen grenzen in 20 jahren sterben, außerdem hat man mit geld und kritiklosem wohlwollen einen autokraten bestochen der für europa die drecksarbeit übernimmt und flüchtlinge fernhält, dagegen handelt trump fast human.

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