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Trump droht Mexiko : Erst Zäune, jetzt Zölle
DPA

Donald Trumps jüngstes Manöver gegen Migranten und Asylbewerber: Er warnt den südlichen Nachbarn Mexiko mit drastischen Strafzöllen. Doch das könnte nach hinten losgehen.

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wilfriedwunderland 31.05.2019, 17:31
40. mwroerheute, 17:01 Uhr

Fakt 3: Warum sollen die USA Menschen Asyl gewähren, wenn den selben Personen, wie sie sagen, in Mexiko sowieso Asyl verwehrt wird?

Kann es sein das hier mal wieder mit verschiedenen Maßstäben gemessen wird?!

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kmmzaa 31.05.2019, 17:36
41. @ 34

Sie sind sich im klaren das was sie beschreiben nichts anderes ist als moderne Sklaverei!
Der Westen sollte aufhoeren diese billigen (meist unter minimum lohn) Arbeitskraefte zu benutzen und den wirklichen Preis fuer diese "subventionierten" Waren zu bezahlen.

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Cyman 31.05.2019, 17:37
42. So ein Schwachsinn!

Zitat von vulcan
Das Katastrophengebiet Mexiko ist ohnehin ein mehr oder weniger rechtsfreier Raum; dort besteht gar keine Möglichkeit, den Strom der Illegalen einzudämmen. Da ist die Mauer schon die bessere Idee. Würde ich auch bauen, nebenbei bemerkt. Es kommen ja nicht nur Mexikaner, sondern auch halb Mittelamerika (überspitzt gesagt). Wir werden da auch noch hinkommen - wenn D und Europa 'bunt' genug sind bzw. wenn es dann doch mal zu bunt wird....
Da hat wohl jemand sein „Wissen“ über Mexiko ausschließlich aus den Medien.
Natürlich gibt es krasse Probleme, die hauptsächlich mit Drogenschmuggel zu tun haben. Klar gibt es auch, wie in vielen lateinamerikanischen Ländern, ein großes Problem mit Kriminalität.
Davon abgesehen gibt es wunderschöne Orte, an denen viele Touristen aus Europa, den USA und Kanada Urlaub machen.
Davon abgesehen sind die USA schon jetzt deutlich bunter als Deutschland/Europa und auch so einige Probleme. Fünfstellige Zahlen an Drogen- und Schusswaffenopfern könnte man auch als katastrophal bezeichnen. Von maroder Infrastruktur in vielen Teilen des Landes mal ganz abgesehen.

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der-junge-scharwenka 31.05.2019, 17:41
43.

Zitat von shakeandtremblesticker
Solange wir nur auf die Migranten schauen werden wir das Problem nicht lösen. Die Unverantwortlichkeit vieler Eltern der Kinder von Migranten bringt uns immer mehr Nachzug von Menschen ohne Perspektive in alle Länder. Lager in denen Migranten leben sind voll von kleinen Kindern. Wer hat sie gezeugt und mit welchen Perspektiven zum leben? Wer soll sie später finanzieren? Die Fertilitätsrate ist noch nicht Gegenstand des Diskurses warum? Migranten fallen nicht vom Himmel sie werden gezeugt um sich später auf den Weg zu machen und dadurch die Stabilität vieler Nationen zu erschüttern.
Die "Fertilitätsrate"... damit sprechen Sie ein Thema an, das - zumindest auch - eine ethische Dimension hat; so ehrlich muss man sein. Umgekehrt: Reproduktion als vorwerfbares Verhalten - das muss man erst einmal bringen. Ich weiß, Sie sind nicht der erste, der das bringt. Björn Höcke hat das einmal mit dem Begriff Verbreitungsfreudigkeit beschrieben. Das meint im Grunde das gleiche: Problemlösung nach dem Grundsatz "Wer gar nicht erst geboren wird, den muss ich nicht totschießen, um meinen Besitz zu schützen". Das ist eine Logik, auf die ich mich nicht einlassen möchte; jeder hat seine Schmerzgrenze. Es bleibt die Frage, wer hier anderen Menschen Obergrenzen der Reproduktion vorschreiben will. Sie? Mit welcher Berechtigung? Und wie wollen Sie's durchsetzen? Bitte antworten Sie darauf nicht. Ich kann's mir vorstellen.

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ex_berliner 31.05.2019, 17:45
44.

Zitat von mccartney11
die "Asylanten" von denen er behauptet sie haetten "Recht auf Aufnahme",sind genausowenig "Asylanten" wir die Hundertatusende die in Europa einwandern. Es sind illegale Wirtschaftsmigranten. Es gibt in Mittelamerika keine Kriege - ausser vielleicht den buergerkriegs-aehnlichen Zustaenden in Venezuela. Es gibt extreme Kriminalitaet, und die wird geschuert von den selben Kartellen die am Menschen-und Drogenhandel profitiren.
Ich weiss nicht, wie Sie auf diesen duennen Ast kommen, dass das Recht auf Asyl in den USA einen Krieg im Herkuftsland zur Grundlage haben muss. Dem ist nicht so. Vielmehr ist die Verfolgung und die Gefahr fuer das Leben die Messlatte. Und diese Verfolgung muss nach geltender Rechtssprechung nicht einmal von einer Regierung ausgehen. Auch wenn Menschen etwa von Guerilla-Gruppen bedroht werden oder Gefahr laufen enfuehrt zu werden oder in irgendeiner anderen Weise an Leib und Leben bedroht sind, dann ist das ausreichender Grund, in den USA Asyl zu beantragen.

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schwaebischehausfrau 31.05.2019, 17:45
45. mr_T.: Nicht nur "Saisonalität"

Zitat von mr_t
Vor gar nicht allzu langer Zeit hieß es, dass alles nicht so schlimm ist, weil die Migrantenzahlen gesunken sind. Jetzt steigen sie plötzlich doch, und es wird mit dem drohenden Sommer argumentiert. Und dann stets diese wertenden Worte hinsichtlich Mr. Trump. Schöne neutrale Berichterstattung... Mr. Trump schützt sein Land gegen illegale Einwanderer. Nochmals für unsere Gutmenschen da draußen: illegale Einwanderer! Aber warten wir mal ab was in D passiert. Vielleicht wird es selbst hier in D dem einen oder anderen - wie ein Forist schon schrieb - irgendwann zu bunt. Es tut sich etwas hier unter der Oberfläche, und ich freue mich auf die Veränderung nach Jahren des linken Mainstreames, die hoffentlich bald kommen mag.
Die drastisch gestiegenen Zahlen von durch die Grenzbeamten aufgegriffenen illegalen Migranten (über 500.000 in nur 7 Monaten ) sind definitiv nicht zum Großteil auf die "Saisonaliät" zurückzuführen, mit der Hr. Pitzke argumentiert: Im Februar waren es mehr als doppelt so viel illegale Migranten als im Februar 2018 - also auf Basis vergleichbarer Zeiträume.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-03/usa-grenze-mexiko-migrantenfamilien-grenzschutz

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Cyman 31.05.2019, 17:46
46.

Zitat von Herr_Jeh
Ganze 14 Tage ist es her, dass Trump eine Einigung mit der NAFTA erziehlt hat. Und nun wirft er schon wieder alles über den Haufen. Möchte er kaschieren, dass sein Vertrag im Kongress keine Mehrheit findet? Hat er gemerkt, dass sein Deal nicht so Great war, wie gedacht? Verfolgt er einen höheren Plan? Hat er vergessen, was er vor 2 Wochen getan hat? Im Grunde ist es auch egal. Verhandlungen mit diesem Präsidenten sind reine Zeitverschwendung.
Das war auch mein erster Gedanke. Da war noch alles toll und jetzt sieht man mal wieder, was man auf sein Wort geben kann, nämlich GAR NIX!

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wilfriedwunderland 31.05.2019, 17:48
47. Cymanheute, 17:37 Uhr

Wenn die USA so schlimm sind, warum wollen dann Millionen Mittel und Südamerikaner in dieses angeblich so runter gekommene Drecksland?!

Wenn es so ist wie sie sagen, hat dann nicht gerade deshalb dieses arme runter gekommene Drittweltland USA jedes Recht den Zustrom von Migranten abzuwehren, um erst einmal seine eigene arme Bevölkerung zu versorgen und interne Probleme zu lösen?

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Cyman 31.05.2019, 17:55
48.

Zitat von mccartney11
die "Asylanten" von denen er behauptet sie haetten "Recht auf Aufnahme",sind genausowenig "Asylanten" wir die Hundertatusende die in Europa einwandern. Es sind illegale Wirtschaftsmigranten. Es gibt in Mittelamerika keine Kriege - ausser vielleicht den buergerkriegs-aehnlichen Zustaenden in Venezuela. Es gibt extreme Kriminalitaet, und die wird geschuert von den selben Kartellen die am Menschen-und Drogenhandel profitiren. Fakt ist , dass Tausende von Migranten von hochkriminellen Schleppern geschleust werden - oft unter Benutzung von Kindern. Das sind human-trafficking Kartelle von selben Holz wie die Drogen-Schmuggler. Aus seinem netten New York City apartment schreibt der Pietzke hier allen moeglichen Unfug zusammen - vielleich sollte er sich mal an die texanische Grenze bemuehen ( ich selbst war da vor einigen Wochen). Da herrscht extremer Notstand und Herr Trump hat ( leider) recht!
Und wer schürt den Drogenhandel und somit die von Ihnen geschilderten Zustände? Richtig, der Westen, die sogenannte zivilisierte Welt. Damit die Leute ihre (gestreckte) Line Koks ziehen können, dürfen zig Leute dafür sterben. Mal drüber nachdenken... auch, was das für eine liberalere Drogenpolitik bedeuten könnte. Mit enormen Steuereinnahmen und dem Entziehen der Lebensgrundlage der Drogenbarone.

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magam-13 31.05.2019, 17:55
49. Trump is doch nur noch wirr im Kopf . . .

. . . irrational, unlogisch, plakativ dumm.
Ich sage nur: Was ist das für eine "great democracy" wenn ein durchgeknallter President das alles einfach so machen kann, und das Parlament und die anderen Demokraten schauen einfach nur zu. Für mich hat das nichts mit gelebter "Demokratie" zu tun - eher mit Autokratie!
Darüber sollte man mal nachdenken.
Die Amerikanische Verfassung erlaubt es einem derartigen Irren Dinge zu tun - und die anderen schauen nur zu.
Wozu wählen die dann noch?

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