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Trump droht Mexiko : Erst Zäune, jetzt Zölle
DPA

Donald Trumps jüngstes Manöver gegen Migranten und Asylbewerber: Er warnt den südlichen Nachbarn Mexiko mit drastischen Strafzöllen. Doch das könnte nach hinten losgehen.

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hansriedl 01.06.2019, 11:46
80.

Zitat von Peter Bernhard
... die kommen nicht zum A/arbeiten -- mich "dunkt", da könne ich es mir aussuchen, Groß- oder Kleinschreibung. Amerikaner habe "nie Zeit", time is Money, Kapitalisierung von Anfängen Verschwendung, auch unfreiwillig interessant dahingesprochen, it's one free Country. Next to Nachbarschaftlichkeit gibt's noch den Ricard-o zum Anstoßen bzw. - nehmen, mittlerweile nicht mehr mit "Grenznutzen" verknüpft "bei mir". Was aber könnte von Grenznutzen abzugrenzen sein, was könnte den Un-Ricard sein? Etwa "Nicht-Renault"? Eine Nicht-A-Ford-ability von "Cars" nämlich vorliegend bei hier besprochenen "Migranten/Aslylanten". Das wäre allerdings noch schöner - in Mexiko schuften sie sklavisch am Fließband, dieselben Landsleute können frei rübermachen jedoch und dort dasselbe Produkt bereits fertig importiert via "freiem Grundeinkommen" oder so beziehen und fahren damit, etwa nach Urlaub, lustig: um zu Hause anzugeben, wie in den Vespa-Fünfzigern. Aber tutto a posto: insbesondere können sich Mexikaner nicht nur dort Fahrrad leisten, sondern können auch bezahlen, wofür sie arbeiten. Doch arbeiten sie "halt" nicht nur für sich - für "andere" eben. Ja, genau, da spiegelt mir die oben aufgeworfene "Sprache" das fundamental Logische in einer Anfängerübung vermeintlichen für Volkswirtschaftler. Sicher nicht nur für sich und diesselben arbeiten. Relevant: erstens Fahrzeuge von ihren Produzenten in Mexiko affordabel, zweitens von denselben Produzenten als Amerikaner eben nicht. No Problem. Überschlägig meine ich: es gehe nur mit "Geld" - das Problem-Machen.
die kommen nicht zum A/arbeiten ??

Die kommen um zu überleben. Die Folgen des Kapitalismus, deren Ausbeutung, Unterdrückung wehrloser Staaten. Noch sind wir nicht am Ende ihrer Gier angelangt, ein streben nach immer mehr ohne Ende.
Was ihnen nicht gelingt erledigt die Klimaänderung.

Schöne Zukunft die auf unsere Kinder, Enkel zukommt.

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RioTokio 01.06.2019, 12:01
81.

Zitat von hansriedl
die kommen nicht zum A/arbeiten ?? Die kommen um zu überleben. Die Folgen des Kapitalismus, deren Ausbeutung, Unterdrückung wehrloser Staaten. Noch sind wir nicht am Ende ihrer Gier angelangt, ein streben nach immer mehr ohne Ende. Was ihnen nicht gelingt erledigt die Klimaänderung. Schöne Zukunft die auf unsere Kinder, Enkel zukommt.
Wie kommen Sie auf - Ausbeutung, Unterdrückung wehrloser Staaten?
Da wohnen Menschen, die wählen Regierungen.
Und diese Regierungen scheitern dann eben.
Wie der sozialistische Vorzeigestaat Venezuela.
Hat die größten Ölreserven der Welt und versinkt in Armut und Chaos.
Das muß man erst mal schaffen.
Sie fliehen in die kapitalistische USA.
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hansriedl 01.06.2019, 12:30
82.

Das muß man erst mal schaffen.
Sie fliehen in die kapitalistische USA.
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Wenn im eigenen Land Chaos, Unterdrückung, Hungert u. Elend
der Alltag ist, will man irgendwann weg. Egal wohin, die Hoffnung lebt.
Wohin fliehen die Afrikaner, nicht in die kapitalistischen Länder
Europas. Oder ist Europa noch sozialistisch??

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RioTokio 01.06.2019, 13:08
83.

Zitat von hansriedl
Das muß man erst mal schaffen. Sie fliehen in die kapitalistische USA. Merken Sie was? Wenn im eigenen Land Chaos, Unterdrückung, Hungert u. Elend der Alltag ist, will man irgendwann weg. Egal wohin, die Hoffnung lebt. Wohin fliehen die Afrikaner, nicht in die kapitalistischen Länder Europas. Oder ist Europa noch sozialistisch??
Wenn im eigenen Land Chaos, Armut und Hunger ist, was macht man dann? Man krempelt die Ärmel hoch und baut es auf.
Südamerika ist ein fruchtbarer Kontinent mit vielen Rohstoffen.
Aber es ist natürlich einfacher, man reist in die USA ein oder noch besser, Europa und meldet Sozialhilfe an.
USA und Europa haben ein kapitalistisches System, abgefedert durch ein von diesem System finanziell ermöglichtes Sozialsystem.
Weltweit die Voraussetzung für Wohlstand, während Sozialismus zielsicher zu Unterdrückung und Armut führt.

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ex_berliner 01.06.2019, 16:52
84.

Zitat von RioTokio
Vieles ist teuer - z.B. kostet uns die fehlende Mauer inzwischen bis zu 50 Milliarden Euro im Jahr. Die amerikanischen Steuerzahler haben Trump gewählt - weil er Geld für eine Mauer ausgeben will. Ob sie ineffizient ist wird man sehen wenn sie steht. Weniger Illegale werden es in jedem Fall.
Erstens sind es nicht "die amerikanischen Steuerzahler" sondern eine Minderheit der amerikanischen Steuerzahler, die Trump gewaehlt haben und zweitens ist die Mauer, wie Trump sie vor der Wahl versprochen hat, fuer alles Geld der Welt nicht zu bewerkstelligen. Sie wird nicht die komplette Laenge der Grenze abdecken koennen und notgedrungen Luecken haben - grosse Luecken. Last but not least, kommt die uebergrosse Mehrheit der illegalen Einwanderer, der Drogen und alles was Trump mit der Mauer sonst noch abschaffen will, nicht ueber die Grenze zu Mexiko sondern ueber regulaere Grenzkontrollpunkte ins Land. Eine Mauer ist da vollkommen sinnlos.

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fred_m 01.06.2019, 21:03
85. 50 Milliarden ?

Zitat von RioTokio
Vieles ist teuer - z.B. kostet uns die fehlende Mauer inzwischen bis zu 50 Milliarden Euro im Jahr.
Wo haben Sie diese Zahl denn hergeholt ? Hat die Kassiererin im Supermarkt Ihnen das vorgerechnet ?

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RioTokio 01.06.2019, 22:30
86.

Zitat von ex_berliner
Erstens sind es nicht "die amerikanischen Steuerzahler" sondern eine Minderheit der amerikanischen Steuerzahler, die Trump gewaehlt haben und zweitens ist die Mauer, wie Trump sie vor der Wahl versprochen hat, fuer alles Geld der Welt nicht zu bewerkstelligen. Sie wird nicht die komplette Laenge der Grenze abdecken koennen und notgedrungen Luecken haben - grosse Luecken. Last but not least, kommt die uebergrosse Mehrheit der illegalen Einwanderer, der Drogen und alles was Trump mit der Mauer sonst noch abschaffen will, nicht ueber die Grenze zu Mexiko sondern ueber regulaere Grenzkontrollpunkte ins Land. Eine Mauer ist da vollkommen sinnlos.
Die US Regierung glaubt eine Mauer bauen zu können - sie zweifeln aus irgendeinem Grund an, dass eine simple Mauer baubar ist?
Wir reden von eine kleinen Mauer oder auch einem Sperrzaun.
Bautechnisch ein Witz. Wie viel Drogenschmuggel und illegale Einreise das verhindert wird man sehen - die US Bürger wollen das in der Mehrzahl.
Für uns wäre das in jedem Fall zu schaffen, wir können sogar das Weltklima retten.

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ex_berliner 03.06.2019, 18:37
87.

Zitat von RioTokio
Die US Regierung glaubt eine Mauer bauen zu können - sie zweifeln aus irgendeinem Grund an, dass eine simple Mauer baubar ist? Wir reden von eine kleinen Mauer oder auch einem Sperrzaun. Bautechnisch ein Witz. Wie viel Drogenschmuggel und illegale Einreise das verhindert wird man sehen - die US Bürger wollen das in der Mehrzahl. Für uns wäre das in jedem Fall zu schaffen, wir können sogar das Weltklima retten.
Sie setzen Trump gleich mit der US Regierung. Das ist ein Fehler. Die US Regierung ist nicht Trump und Trump ist nicht die US Regierung. Sie war da bevor er kam und wird da sein nachdem er (hoffentlich bald) geht. Trump steht einer Branche der US Regierung vor und nicht mal innerhalb dieser einen Branche der US Regierung gibt es einen Konsens, dass eine Mauer entlang der gesamten Suedgrenze gebaut werden kann.

Sie irren ferner in Ihrer Behauptung, dass eine Mehrzahl der US Buerger eine Mauer wollen. Vielmehr ist die Mehrheit gegen dieses unsinnige Projekt.

https://news.gallup.com/poll/246455/solid-majority-opposes-new-construction-border-wall.aspx

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