Forum: Politik
Trump gegen Clinton: Die Patzer
DPA

Donald Trump verhedderte sich bei seinen Steuern und beim Klimawandel, Hillary Clinton kam beim Freihandel und ihren E-Mails ins Schwimmen: Hier sind die Themen, bei denen die US-Präsidentschaftskandidaten im TV-Duell patzten.

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weinstock111 27.09.2016, 11:01
10. Ständiges Einmischen der Medien

Die deutschen Medien , objektiv wie immer , rühren ja wieder kräftig eine imaginäre Wahltrommel für Frau Clinton. Dumm nur dass deutsche Wähler zum Glück dort drüben kein Wahlrecht haben. Umfrage New York Times: 59% sagen Trump hat gewonnen, 41% Clinton; Fortune 51:49 für Trump; CNN 62:27 für Clinton - und es wird sicher noch mehr dieser Pseudo Umfragen geben.

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Renée Bürgler 27.09.2016, 11:02
11. Trump ist schräg und deshalb interessant, aber er hat sich nicht im Griff.

Er hat sinngemäß ein anderesmal gesagt:
"Wir haben doch Atomwaffen. Warum setzen wir sie denn nicht ein?"
Da hört bei mir der Spaß auf.

Der US-Präsident bestimmt über ein Riesen-Atomwaffen-Arsenal. Deshalb muss er ein sehr verantwortlicher Mensch sein, der seine Emotionen im Griff hat.

Darauf spielte auch Hillary Clinton in der Diskussion an. Recht hat sie.
Ich finde sie nicht symphatisch. Trump mag ich irgendwie, obwohl oder weil er so schräg ist. Ich weiß, dass das komisch ist, aber so ist es.
Aber er darf nicht Präsident werden, das wäre einfach zu gefährlich.
Deshalb ist Hillary Clinton das kleinere Übel. Sie sollte Präsidentin werden.

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competa1 27.09.2016, 11:03
12. Richtig..

Zitat von muellerthomas
Wann gab es denn in Deutschland einen Regierungschef, der nicht von CDU oder SPD gestellt wurde?
..allerdings immer nur mit Hilfe einer dritten(!) Partei(FDP,Grüne)

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kuac 27.09.2016, 11:04
13. Lügner

Trump wird als Lügner entlarvt, fall er seine Steuererklärung veröffentlicht. Es scheint, dass er einiges zu verbergen hat. Es gibt kein Gesetz, dass die Veröffentlichung der Steuererklärung während der Rechnungsüberprüfung der Firmenbuecher verbietet. Abgesehen davon, er hat nicht mal den Beweis geliefert, dass seine Firmenbuecher gerade überprüft werden.

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Hans58 27.09.2016, 11:12
14.

Zitat von muellerthomas
Wann gab es denn in Deutschland einen Regierungschef, der nicht von CDU oder SPD gestellt wurde?
Antwort:
Walter Scheel, FDP, vom 7. - 16. Mai 1974

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ayberger 27.09.2016, 11:14
15. Die Medien reden ihn systematisch klein,

weil sie seine Art nicht mögen, aber genau vielen Wählern gefällt das - und sie werden ihn genau deshalb wählen..., und er wird ein ganz moderater Präsident werden ...

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shakshirak 27.09.2016, 11:17
16.

Zitat von t dog
Clinton unterstützte den Einzug der Army in den Irak. Clinton unterstützte das Freihandelsabkommen NAFTA und die Aufnahme Chinas in die Welthandelsorganisation. Somit ist sie direkt mitverantwortlich für den Verlust von 30 Prozent alles Jobs im produzierenden Gewerbe und für gesunkene Löhne. Sie hatte 30 Jahre lang Chancen sich zu beweisen und hat versagt. Sie hat .....
Da lebt noch jemand in seiner eigenen Wirklichkeit.

Natürlich kann man für oder gegen Freihandel sein. Aber meinen Sie nicht, dass auch Automatisierung und Effizienzsteigerung dazu geführt haben könnten, dass Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und im produzierenden Gewerbe entfallen sind? Natürlich könnten die USA autark sein, aber ich bin mir nicht sicher, dass die Bevölkerung wirklich bereit wäre, dafür wesentlich höhere Verbraucherpreise in Kauf zu nehmen.

Auf der anderen Seite gibt es Heerscharen von Handwerkern und Subunternehmern, die feststellen mußten, dass der "Gewinn" des Herrn Trump einen eigenen Verlust bedeutet. Wer die Debatte verfolgt hat, konnte übrigens feststellen, dass der superreiche Herr Trump in den vergangenen Jahren vermutlich weniger Steuern gezahlt hat als ein normaler Arbeitnehmer. Auch dieser "Gewinn" für Herrn Trump bedeutet einen Verlust für die Allgemeinheit.

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duff-man 27.09.2016, 11:18
17. Lob an den Spiegel für den neutralen Artikel.

Sehr informativ und ohne unnötige Meinungsmache und Propaganda. Insgesamt war es genau wie beschrieben. Trump hat den ersten Teil der Debatte besser gemacht, Clinton den Zweiten. Trump wirkte authentisch, Clinton roboterhaft. Besonders gefiel mir wie Trump hörbar seufzte als Clinton anfing ihre Floskeln über die Schwarzen ("vibrant community") runterzubeten.

Insgesamt war Clinton klar besser vorbereitet. Das kann ich als Trump Unterstützer auch nicht leugnen. Und Trump sollte wirklich seine Steuererklärung mal veröffentlichen.

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mostly_harmless 27.09.2016, 11:22
18. Was ich am seltsamsten finde ...

... ist der "Vorwurf" an Clinton, sie bereite sich vor. Das ist derart grotesk, man kann wirklich nur mit dem Kopf schütteln. Es geht schliesslich nicht um einen Job als Klofrau, sondern um die Präsidentschaft des mächtigsten Landes dieses Planeten, da scheint mir Vorbereitung nicht nur angemessen, sondern essentiell.

Und übrigens: Ich finde, es sagt ganz grundsätzlich etwas über den Charakter von jemand aus, wie man sich im Vorfeld einer solchen Veranstaltung verhält. Wenn Trump sich auf sowas nicht vorbereitet, wird er sich im Vorfeld von wichtigen Verhandlungen. Treffen mit ausländischen Regierungschefs etc. auch nicht anders verhalten. sollte er Präsident werden.

Ich erinnere mich noch, das Edmund Stoiber in seiner Zeit als bayerischer MP als "Aktenfresser" galt. Das ist meiner Meinung nach der für einen Politiker korrekte Ansatz. Es gibt nämlich 3 relevante Dinge bei einem Politiker: Kompetenz, Kompetenz und Kompetenz.

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stevie76 27.09.2016, 11:24
19. wer

hat frau clinton diese übertriebenen gesten empfohlen?!

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