Forum: Politik
Trump gegen EU: "Glaubt mir, sie machen es nicht sehr lange"
AP

US-Präsident Trump verschärft im drohenden Handelskrieg seinen Ton gegenüber der EU: Auf jede Vergeltungsmaßnahme werde er mit einer härteren reagieren. Als erstes träfe es die deutschen Autohersteller.

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bollocks1 07.03.2018, 09:58
70. US-Autos...

Zitat von neutralfanw
Die EU liefert alles was die USA brauchen, aber selbst nicht (ausreichend und qualitativ) produzieren können / wollen. Nordkorea ist im Moment kein Feind, also muss die EU herhalten. Welcher Europäer /Asiate möchte ein US-Fahrzeug fahren?
...sind nicht per se schlecht. Langlebig allemal. Nur leider sind die den grossvolumigen Motoren geschuldeten Verbraeuche in ueberwiegenden Teilen der Welt inakzeptabel. Insbesondere in Städten. Gleiches gilt für Pickups- kein Platz in der City.
Und dies in einer Zeit, in denen Parkhäuser bewusst nur noch für Kleinwagen geplant werden, bzw. Parkplätze.
Das es geht zeigt Jeep, vielleicht noch Ford. Die anderen konzentrieren sich auf die USA, Kanada und z.T. noch auf Australien. So wird es nichts. Schaden hausgemacht. DAS muss man den Protektionisten unter die Nase reiben.
Die USA haben wenige Industrien, wo sie wirklich Spitze sind und damit signifikant handeln könnten. Und wer will schon Stahl aus den USA? Elektronik? Maschinenbau? Also müssen Zölle her.
Flugzeuge können wir selber. Obwohl - Militaertransporter aus den USA wären schon schön...das kriegen wir wirklich scheinbar nicht hin.

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paul_meyerdierks 07.03.2018, 09:59
71. IT/Internetmonopole der USA brechen!

Die EU sollte im Gegenzug endlich gegen die vielen Internet- undIT-Monopole der USA (Microsoft, Google, eBay, Amazon, Apple........) vorgehen. Die verdienen in Europa zig Milliarden Dollar ohne großenAufwand und meist ohne irgend welche Steuern zu bezahlen.
Durch entsprechende Steuer und Monopolgesetze sollte die europ.Wirtschaft angeregt werden etwas eigenes aufzubauen (wie damals Boeing/Airbus).

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obersterhofnarr 07.03.2018, 09:59
72. Euro-Roßkur

Es ist zu bitter für die US-Autoindustrie daß diese nicht an dem Euro-Nippon Autokartell als gleichwertiger Partner teilnehmen kann.
Die europäischen und japanischen Autos sind nur deswegen so konkurrenzfähig, weil es in Europa praktisch keinen Wettbewerb mehr gibt. Die Menge an Gemeinschaftsprodukten und markenübergreifenden Plattformen ist der helle Wahnsinn. Nissan-Renault-Mercedes Benz die noch irgendein Nutzfahrzeug mit Opel und Opel wiederum mit Toyota Fiat und PSA bauen ist schon der Hammer wie stark die Verflechtung gediehen ist. Und dieses wird noch angefeuert von noch schärferen Abgasnormen die immer höhere Entwicklungskosten für Antriebssysteme bedingen und dem Euro, der Preistransparenz und den Verlust von Währungsvorteilen bedeutet.
Dieses ist eine harte Roßkur für die europäische und auch z.T. für die japanische Autoindustrie die in Europa Autos baut. Und diese Roßkur zahlt sich in Form einer extrem starken Wettbewerbsposition aus.
Sparsame und qualitativ hochwertige Fahrzeuge die mit guten Margen verkauft werden können.
Darauf können und dürfen wir stolz sein.

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nerdchen 07.03.2018, 09:59
73. Nadelstiche „plus“

Als ersten Schritt finde ich die selektiven Zölle gut, aber wenn Herr Trump schwere Geschütze auffährt, sollte man auch mit schweren Geschützen zurückschießen! Ich denke da an die IT-Industrie, was bereits ein früherer Forest schön aufgezählt hat: Apple, Amazon, Dell, EMC und so weiter...

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j.cotton 07.03.2018, 10:00
74. Sie an, ein Idealist.

Zitat von schwäbischalemannisch
Wenn man aus einer Position der vermeintlichen Stärke heraus Dinge macht, die anderen Schaden, sollte man auch in Betracht ziehen, dass andere mehr Grips haben und letztendlich meistens der vermeintlich Stärkere das Nachsehen haben.......
Ihre heheren Wünsche und Gedankengänge in Ehren.
Wir werden es sehen, wenn der "Ernstfall" eintritt - und das ist eher die Frage wann, als ob.
Ob sich dann nicht jeder Staat selber der Nächste ist, wird sich zeigen.
Selbst im "edlen Europa".
Scheingefechte wird es sicher geben...mit Juncker als "mon General"
Aber ob letztendlich nicht der Eigennutz den Ausschlag geben wird?
Mal sehen, ob der Mensch sich die letzten Jahrtausende wirklich geändert hat...

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schwäbischalemannisch 07.03.2018, 10:02
75. Wozu 10% auf amerikanische Autos?

Ich meine, mal abgesehen von ein paar Teslas und solchen Exoten wie Mustang oder Corvette fährt hier doch kaum jemand diese zweitklassigen fahrenden Schrotthäufen.

Gut. Kampflos, also ohne Gegenleistung sollten wir das nicht streichen. Überhaupt. War da nicht was von wegen so einer Transatlantischen Freihandelszone..? Sollte doch bitte den Trump mal jemand daran erinnern, dass diese „Strafzölle“ ja da entfallen wären.

Ich hab das Gefühl er ist lernfähig. Jedenfalls verbessert sich sein Verständnis merklich. Wahrscheinlich wär es am sinnvollsten hier Pädagogen als Verhandler ein zu setzen, die viel Erfahrung im Umgang mit schwer erziehbaren Kindern haben.
Am Ende wird er dann noch ein glühender Verfechter dieses Freihandelsabkommens. „Believe me - it’s great“ hör ich ihn schon sagen.
Wir Europäer müssen uns nur clever genug anstellen.

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mhwse 07.03.2018, 10:03
76. Harley und Käse (Emmentaler/Cheddar) kommen aus Wisconsin - ja

Zitat von JiggiZiggi
Das ist schon sehr clever von der EU. Die Produkte kommen aus strukturschwachen Republikaner-Zonen, Tennessee (Whiskey) und Milwaukee (Harley). Tut keinem wirklich weh, außer den Trump-Jüngern in den strukturschwachen Zonen. Und deren Republikaner-Anführer wollen im November bei den Kongresswahlen wiedergewählt werden...
und in Milwaukee sind ausserdem, die (von deutschen Einwanderern) gegründeten Brauereien.
(Weiss ich zufällig .. war eine Weile dort - eine Mischung aus Schleswig Holstein und Bayern - wenn man im Winter aus Chicago raus fährt denkt man man ist immer noch in LA (Niederbayern) - die Autobahn, währen nicht die grünen, statt der blauen Schilder, könnte man glatt verwechseln - sagen auch Leute die dort geboren sind, und uns in München besucht haben - es gibt quasi ein Meer + Berge (übrigens Lindsey Vonn hat da Schifahren gelernt - auf einem 90 Meter Berg - aber eben durch die Kälte sehr Schnee sicher/Eispisten am Ende des Winters .. die hatten kein Geld für was "Richtiges" - Leute aus dem Mid West halt ..) auf einem relativ kleinen Gebiet.

Und ein Verrückter hat dann seltsame, schlecht laufende Do It Yourself Motore auf Fahrräder montiert - es ist (bzw. war) langweilg dort, wenn nicht Erntezeit ist ..
ob das jetzt genug für einen (tiefen, lange währenden) Streit hergibt?

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oidamo 07.03.2018, 10:04
77.

Zitat von jujo
Was ist das für ein demokratisches Verständnis von Politik, wenn der Präsident per Dekret, bei Umgehung des Senats und Repräsentantenhaus diese Politik betreibt. Machen die Kontrollorgane nich mit, werden die Massnahme flugs zu einem Problem der nationalen Sicherheit erklärt.
Genau diesen Gedanken hatte ich auch. Lustigerweise wird Trump hierzulande genau von solchen Leuten bejubelt, die Merkel einen vermeintlich undemokratischen Alleingang im Herbst 2015 vorwerfen. Dass der POTUS aber viel undemokratischer regiert als es hierzulande überhaupt möglich wäre, wird dann immer schön ausgeblendet. Naja, für viele ist Demokratie nur dann, wenn es einem passt.

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nic 07.03.2018, 10:05
78.

Für die EU und vorallem deutsche Arbeitnehmer können Straffzölle nur von Vorteil sein. Der EU Markt ist groß genug. Deutschland verringert seine Exportüberschüsse und im Gegenzug steigen die Löhne. Immerhin wollen die Unternehmen ja den Absatz auch in Deutschland steigern und das geht eben nur, wenn man den Käufern mehr Geld gibt.

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nic 07.03.2018, 10:06
79.

Zitat von gastundredner
Was steht hinten auf jedem Eiföhn ? Assembled in China. Apple sollte die Geräte komplett in den USA fertigen und dann mit Deckung aller Kosten auf den Markt bringen. Anzahl der verkauften Produkte: 0
Nicht ganz richtig. Wenn keine Nachfrage, werden die Produkte billiger oder aber die Manger von Apple werden "Ärmer".

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