Forum: Politik
Trump im Wahlkampf: "Wir werden Mercedes Benz und BMW mit Zöllen belegen"
AP

Donald Trump macht Wahlkampf für einen Republikaner in Pennsylvania - und erneuert dabei seine Drohungen gegen deutsche Autobauer. China hingegen warnt die USA vor einem Handelskrieg, der werde "die Welt in die Katastrophe stürzen".

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snoook 11.03.2018, 09:01
10. Na und?

Wer in Amerika einen Mercedes oder BMW kaufen kann, der hats geschafft und eh genug Kohle. Das war schon vor 30 Jahren so. Die Amis stachelt das sogar an, weil jeder sieht: Der hat was richtig gemacht, weil er sich sowas leisten kann!
Die amerikanischen Plastikkisten sehe ich hingegen hierzulande immer seltener herumfahren...

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malanda 11.03.2018, 09:02
11. No ja, die deutschen Hersteller ...

... haben durchaus auch Werke in den USA, wenn auch mit einer eingeschränkten Produktpalette.

Aber das ist halt das Wesen der Globalisierung - zur Umgehung von evtl. Zöllen, natürlich auch zur Kostenminimierung, werden Fabriken in den Ländern gebaut.

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omanolika 11.03.2018, 09:09
12. Die Geister der Vergangenheit?

Trumps Methoden sind zur Zeit,
halt geprägt von Kurzsichtigkeit,
denn einfach: Zollhammer raus,
beim Wahlkampf dafür Applaus,
und danach ein globaler Handelskrieg,
für niemanden wäre ein Sieg...

Was einen jetzt auch etwas stört,
ist, dass Trump das heraufbeschwört,
was man beinah hatte vergessen,
doch der Donald ist wie besessen,
von der Idee, die Vergangenheit wieder ins Leben zu rufen,
und das darf man in der heute echt als Blödsinn einstufen!

Denn, wenn der Satz stimmt: "Es wird alles zurückkommen",
könnte man wegen der Fehler der Vergangenheit Angst bekommen,
und von Dingen wie der Sklaverei bis hin zum Vietnam-Krieg,
wär das dann doch wahrhaftig für keinen US-Bürger ein Sieg!

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aahlarich 11.03.2018, 09:09
13. SUV von Daimler und BMW

Zitat von exHotelmanager
Hat man ihm nicht gesagt, dass BMW und Daimler in Alabama und Tennessee für den US-Markt produzieren, dort, wo es sonst keine qualifizierten und sichere Arbeitsplätze gäbe?
Ich gebe Ihnen vollkommen recht ( außer dass BMW in South Carolina und nicht in Tennesee baut, dort produziert VW). Zudem werden alle goßen SUV, die vor Allem in den USA beliebt sind und dort vertrieben werden, vor Ort hergestellt. Außerdem sind Daimler und BMW die größten Automobil Exporteure der USA.

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Atheist_Crusader 11.03.2018, 09:09
14.

Mercedes hat ein Werk in Alabama, Volkswagen hat eines in Tenessee, Volvo eines in South Carolina... alle produzieren auf amerikanischem Boden und beschäftigen amerikanische Arbeiter. Aber Fakten sind bei Trump ja sowieso nicht gefragt.

Naja. Die Strafzölle mit denen die EU reagieren wird, sind auf wichtige Industrien in republikanischen Schlüsselstaaten gerichtet. In Zeiten wo die Partei selbst bei ihren Stammwählern nicht den besten Stand hat und wieder mehr und mehr Nichtwähler an die Urnen drängen (siehe Alabama), könnte das für ein paar unschöne Überraschungen bei den Vorwahlen gegen Jahresende sorgen.
Müsste Trump mit einem von Demokraten dominierten Senat und Abgeordnetenhaus arbeiten, wäre die Menge an Schaden den er daheim und in der Welt anrichten kann schonmal drastisch reduziert.

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kuac 11.03.2018, 09:11
15.

Trump ist ein ahnungsloser Populist.
BMW: In seinem - gemessen an der Produktionskapazität - weltweit größten Werk Spartanburg in South Carolina baut BMW SUV-Modelle. Im vergangenen Jahr liefen rund 411.000 X-Modelle vom Band, 70 Prozent davon wurden aus den USA exportiert. An dem seit 1994 bestehenden Standort arbeiten mehr als 8000 Beschäftigte.

DAIMLER: Mercedes-Benz baut am Standort Tuscaloosa (Alabama) Geländewagen und die C-Klasse für den nordamerikanischen Markt. Die seit 1995 bestehende Fabrik hat mehr als 3500 Beschäftigte und eine Produktionskapazität von rund 300.000 Fahrzeugen im Jahr.

VW: VW hat sein 2011 eröffnetes Werk in Chattanooga (Tennessee) zuletzt 2015 vergrößert. Die Fabrik mit ihren rund 3200 Beschäftigten hat eine Produktionskapazität von etwa 150.000 Stück. Neben dem Passat soll dort in diesem Jahr der neue SUV für den US-Markt namens Atlas vom Band rollen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/autobau-mexiko-usa-101.html

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frenchie3 11.03.2018, 09:11
16. Wenn dieser Wirtschaftsfachmann

statt über Twitter rumzutröten die Zölle auf verschiedene Produkte denen der EU angleichen würde könnte ihm niemand -zumindest moralisch- was vorwerfen. Oder die EU müßte erklären warum man für US-Autos 10 Prozent in die EU abkassiert während man mault daß es in die USA rein plötzlich mehr als 2,5 sein sollen. Wenn er bei BMW und Benz zuschlägt wird nicht viel passieren, wer die kauft hängt ohnehin nicht an der Sozialfürsorge.

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dwg 11.03.2018, 09:13
17.

Zitat von exHotelmanager
Hat man ihm nicht gesagt, dass BMW und Daimler in Alabama und Tennessee für den US-Markt produzieren, dort, wo es sonst keine qualifizierten und sichere Arbeitsplätze gäbe?
Offensichtlich nicht. Zumindest von BMW weiß ich, daß die Nettoexporteur aus den USA sind. Die bräuchten nur noch ein paar Endmontagelinien für die Modelle, die dort nicht gefertigt werden und es schon gibt nur noch Vormaterialien zum verzollen.
Im übrigen wäre das Erheben von reziproken Strafsteuern das mit Abstand dümmste, was die EU jetzt tun kann. Der Schaden der "Strafsteuern" entsteht größtenteils in dem Land, welche sie erhebt.

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ihawk 11.03.2018, 09:13
18. Gefahr für die Nationale Sicherheit?

Der Präsident darf Zölle nur bei Gefahr für die Nationale Sicherheit erheben .... ansonsten ist dies die Aufgabe des Kongresses.
Da man davon ausgehen kann, dass dem Präsidenten auch diese unzulässige, politisch motivierte Maßnahme juristisch untersagt wird, denke ich, dass dies nur ein weiterer Meilenstein zur Amtsenthebung sein wird.

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Ezechiel 11.03.2018, 09:17
19. Natürlich werden sie ....

Zitat von Mister Stone
Darauf habe ich gewartet, dass er nicht die EU insgesamt, sondern gezielt einzelne Staaten angeht. Und nun sind wir mal auf die vielgelobte europäische Solidarität gespannt. Ob die Italiener, Griechen, Ungarn und Polen einen Handeslkrieg mit Trump riskieren, nur um Mercedes und BMW zu schützen? Wie werden die Franzosen reagieren, wenn Renault/Citroen nicht mit Zöllen belegt werden?
solidarisch sein. Sie werden es sich aber gut bezahlen lassen. Das ist die deutsche Schwachstelle. Wir sind innerhalb der EU erpressbar. "Geld her, oder wir sind nicht solidarisch". Ich bin nur gespannt, wie man uns das in Berlin verkaufen wird. Ist aber auch egal, wir werden auf jeden Fall die gemolkenen sein.

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