Forum: Politik
Trump kündigt Klimapakt: Stinkefinger
DPA

Au revoir! In einer peniblen Inszenierung kündigt Donald Trump den internationalen Klimapakt. Mit dem Schritt will er das Band zu seinen Anhängern stabilisieren - und dem Rest der Welt seine Härte aufzeigen.

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he.ro.lito 02.06.2017, 07:38
1. Antwort auf den Irrsinn

Um es mal positiv zu sehen: Man kann sich eigentlich ins Fäustchen lachen und fast hoffen, dass dieser bizarre Goldschopf noch ein wenig länger so bizarr durch die politische Landschaft dilettiert. Umso stärker wird es seine Gegner, die Europäer und die übrigen Gx Staaten zusammenbringen. Die ersten Statements von Merkel und Co. deuten in die richtige Richtung. Schön auch zu sehen, wie die Besuche aus China und Indien gleichzeitig erfolgten. Die Amerikaner müssen da wohl durch, aber das kann noch ein Weilchen dauern....

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passagenpassant 02.06.2017, 07:41
2. Trumpeltier

Es war eine Kopfnuss für unsere Erde und zwar mit Ansage. Und Herr Trump genießt diese Auftritte unendlich. Ein Sprecher sagte gestern " er streckt den Journalisten dieser Welt den nackten Hintern entgegen" .. Er streckt ihn tatsächlich allen Menschen entgegen. Er ist der Inbegriff von Narzissmus, er aalt sich in dieser Rolle.
Gestern haben wir mal wieder absoluten nationalistischen Protektionismus und Wahlkampfgetöse erlebt ... in der Tat eingeleitet von dem zweiten Idioten des Staates Pence. Wer diese Rede gestern gesehen hat, muss heute noch Gänsehaut haben .. schlechte Gänsehaut, sehr schlechte.

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Useless_User 02.06.2017, 07:42
3. Eine großartige Entscheidung!

Herr Trump setzt sich durch und ergreift wirksame Maßnahmen gegen die Knebelung der Wirtschaft und kostspieligen Bevormundung des Landes durch ausländische Bürokraten. Die perfiden Erfindungen der sogenannten Klimaforscher und Linksgrünen, die den Menschen ihren einzig wahren Lebensstil aufoktroyieren wollen, werden endlich kraftvoll als die Schwindeleien entlarvt, die sie schon immer waren.

Bravo!

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liberal.insanity 02.06.2017, 07:45
4. Das ist mein Präsident

Mein Leben hat wieder einen Sinn gewonnen.

Die USA haben ihre Strategie schon länger offen formuliert:
Hier ist ein Interview von Pat Buchanan zu seinem Buch „Suicide of a Superpower“
Das war wohlgemerkt 2012 noch lange vor Trump als die Außenhandelsdefizite noch viel kleiner waren als heute.
https://www.youtube.com/watch?v=3GG1rFA_QEk
Er sagt:
27:20 „My view is very simple if it can be made here, it should be made here
I don’t believe in Global Free Trade putting American making 30 or 20 bucks an hour into competition with folks making 2 bucks an hour.
Why did the Chinese sell 400 Billion to us and buy 100 billion. 1994 they simply cut the value of their currency in half. Which doubled the price of our goods coming in and cut the price of their goods going out by 50%?
These people manipulate the currencies and they do it to bring manufacturing home.
This is not war, but it is lot closer to war than it is to what these folks are talking about.
AND THIS IS WHAT I WOULD DO. Put a 30% tariff on all manufactured goods or all goods entering the United States.”

28:52 - “I’m saying that economic patriotism, just the idea that we are in healthy competition with other countries and do what is best for America and American workers and forget about the global economy, because nobody else is thinking about that. Everybody else is thinking about themselves.”
30:25 – „ I do believe in a freer market than we have right now, but I do believe in national borders for markets”.

30:55 “people say if we do this we’re going to be in a trade war. You say what do they think we’re in now. The last year we had a trade deficit of something like 550 Billion Dollar”

Die Strategie des Isolationismus wurde schon vor Trump ausgearbeitet. Die Amerikaner haben nur auf jemanden wie Trump gewartet, der sie umsetzt.

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bosemil 02.06.2017, 07:46
5. Die Show war nicht schlecht !

Die Inszinerung erinnerte stark an ein Fußballspiel von ARD oder ZDF. Da wird auch der Fußball von "Experten " erklärt bevor die Helden endlich auflaufen und anfangen. Bei Trump gestern war es ähnlich. "Experten" erlärten stundenlang im Vorfeld den Klimawandel. Dann wurde mit gesalbten Worten der Präsident angekündigt. Es fehlten nur noch die Fanfaren . Ansonsten war die Show gut gelungen.

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Findus_1 02.06.2017, 07:50
6. der Welt zweitgrößter Umweltverschmutzer...

...findet das Klimaabkommen also unfair. Trump hat sich seine eigene Welt geschaffen.

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doctoronsen 02.06.2017, 07:50
7. Unmündig

Herr Trump scheint immer noch zu glauben, das sei alles ein Spiel. Locker room talk in der politischen Arena. Kräftig auf den Putz hauen, viele Oohs und Ahhhs und Höhöhööös ernten, und dann geht das Leben weiter. Wir haben einen unmündigen Menschen vor uns, der offenbar nie gelernt und es nie für nötig befunden hat, Verantwortung zu übernehmen. Gab es je einen US-Präsidenten, der in vergleichbarem Tempo auf den sog. Müllhaufen der Geschichte zugerast ist?

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ulrich_loose 02.06.2017, 07:54
8. Vernünftige Entscheidung

die den amerikanischen Steuerzahler sicher Kosten in Billionenhöhe erspart. Entgegen den tollen Versprechungen schützt das Abkommen den Planeten nicht messbar und dürfte z.B. in der Bundesrepublik ähnlich katastrophale Wirkungen entfalten wie die sogenannte Energiewende. Von Pragmatismus und Nüchternheit weit und breit nichts zu sehen, dafür aber jede Menge "Greenpeace" Denken die solche Vorhaben in Richtung Religion überhöht.

Die Realität wurde in einem Meinungsbeitrag bei der Konkurrenze recht gut zusammengefasst:

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article165139232/Das-Pariser-Abkommen-ist-Vergeudung-von-Zeit-und-Geld.html

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Harald Schmitt 02.06.2017, 07:55
9. Konsequenzen

Die großen Firmen sollten endlich mal Konsequenzen ziehen un die Republikaner da treffen wo es weh tut.
Am besten alle Parteispenden einstellen. Soll doch die NRA und die Kohle- und Ölindistrie die ewig gestrigen alleine unterstützen.
Die Republikaner scheinen ja besonders beratungsresistent zu sein und die Augen vor der Zukunft zu verschliessen.
Man muss doch auch mal die Chancen sehen und nicht nur der dreckigen alten Zeit hinterher trauern.
Wir haben nur diesen einen Planeten und mit Kohlekraft kann man keinen neuen Suchen für so gfößenwahnsinnige Typen wie trump. Der Nasa hat er ja auch Gelder gestrichen und alleine mit dem Millitär und massenweise Rüstungsausgaben statt Investitionen in Bildung für alle kann er den Klimawandel nicht stoppen.

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