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Trump kündigt Klimapakt: Stinkefinger
DPA

Au revoir! In einer peniblen Inszenierung kündigt Donald Trump den internationalen Klimapakt. Mit dem Schritt will er das Band zu seinen Anhängern stabilisieren - und dem Rest der Welt seine Härte aufzeigen.

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olfnairolf 02.06.2017, 10:36
230. ein Mückenschiss...

.. sonst nichts wird diese Entscheidung für Europa und die Welt bedeuten und während alle das als Katastrophe ansehen steuert Europa weiterhin auf sein Ende hin. Überschuldet, zerstritten, wirtschaftlich bis auf ein paar Wenige Staaten kurz vor dem Ruin, gesellschaftlich gespalten, terrorisiert, islamisiert und von Afrika überrannt.
Hauptsache wir haben (manchmal) Strom aus Windrädern, Toiletten für die sich nicht entscheiden können und drücken Trump mal ganz ganz doll die Hand.

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der-junge-scharwenka 02.06.2017, 10:36
231.

Natürlich kann man meinen, man schaffe Jobs, Jobs, Jobs, indem man die heimische Industrie von angeblichen Knebelungen im Umweltbereich befreit. Vielleicht entstehen dadurch kurzfristig sogar einige Arbeitsplätze; geschenkt. Aber Nachhaltigkeit wird auf diese Weise ganz sicher nicht erreicht. Der gesellschaftliche Wandel vollzieht sich in der sogenannten ersten Welt seit mehr als 20 Jahren. Wir können noch so sehr an billiger Kohle und billigem Öl kleben: Im produzierenden Bereich wird die erste Welt nie mehr konkurrenzfähig sein. Es wird auf absehbare Zeit immer Länder geben, die billiger produzieren können als Europa und die USA. In den 1970er-Jahren war es Japan, danach Südkorea, später China - und bald wird es Nordkorea sein. Und wenn das durchgeritten ist, dann gibt es noch das ganze große Afrika. Lange Rede, kurzer Sinn: Arbeitsplätze müssen in den Staaten der ersten Welt auf andere Weise und in anderen Segmenten geschaffen werden. Die hier erforderlichen Lösungen zu finden: DAS ist die Aufgabe kluger Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik. Das Festhalten an alten Konzepten - und das ist es de facto, was Trump praktiziert - ist das Gegenteil davon. Es ist einfach entsetzlich rückwärts gewandt und wirklich nicht zukunftsfähig. Das Erschreckende ist, dass die, die das in erster Linie betrifft - die abhängte Arbeiterschicht -, das weder in den USA noch in Europa versteht.

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dubmaid 02.06.2017, 10:37
232. Zeitrechnung

"Trommeln seit Jahren gegen das Pariser Abkommen" - seit Jahren, sicher?

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querdenker1964 02.06.2017, 10:38
233.

Zitat von basecape-man
man sollte den mann und vorallem seinen beraterkreis endlich ernst nehmen und schlussfolgerungen daraus ziehen.
oh nein, die "fortschrittlichen Kräfte" lachen so lange, bis sie nichts mehr zu sagen haben - dann kommt das große Heulen......

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ulrich g 02.06.2017, 10:38
234. Ende des Mainstreams

Gerade im Luther Jahr sollten wir mal darüber nachdenken, dass es mehr Mut braucht sich einem nicht mehr hinterfragten Mainstream entgegen zu stellen. Die Fakten sprechen gegen den Vertrag von Paris: Deutschland emittiert seit dem völlig irrationalen Ausstieg aus der Kernenergie mehr CO2 aus alten Kohle- und Braunkohlekraftwerken denn je zuvor, spielt sich aber weltweit als Musterknabe auf. Ach dann wäre da ja auch noch der Dieselskandal. Wer vor 500 Jahren den Ablasshandel - nichts anderes ist der Vertrag von Paris - in Frage stellte wurde als Ketzer verfolgt. Anstatt der aberwitzigen Schimäre des menschgemachten Klimawandels hinterher zu laufen sollten wir mal gegen die eindeutig von uns verursachte Überbevölkerung etwas tun. Statt 2 Grad maximal 2 Kinder pro Familie und unser Planet wird sich in kürzester Zeit erholen.

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Nandiux 02.06.2017, 10:38
235.

Ich plädiere für etwas mehr Gelassenheit. Die einzelnen Bundesstaaten und die Wirtschaft wehren sich schon gegen die Pläne von Trump. Natürlich ist der Ausstieg kurzsichtig und ein Fehler, aber er hat die Mehrheit in seinem Land nicht hinter sich.

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Lasersnake 02.06.2017, 10:38
236. Blubber

Zitat von qualidax
Klimaabkommen ist nicht das selbe wie Umweltschutz. Auch Trump will keine Flüsse vergiften oder Smog-Glocken über den Städten...
Was soll das sein..? Alternative Fakten..?

https://www.newscientist.com/article/2123473-us-drinking-water-at-risk-from-trumps-cuts-to-pollution-rules/

Trump hat weder die geistgen Fähigkeiten noch den moralischen Anstand sich um die Umwelt zu scheren. Der ist alt und böse und bald tot.

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klausbrause 02.06.2017, 10:39
237.

Zitat von querdenker1964
besten Präsidenten seit Ronald Reagan zu werden - da sich alle linken Kräfte an ihm als Person abarbeiten - kann er wie einst Reagan in Ruhe am Zusammenbruch der linken Internationale basteln - die UdSSR hat das auch nicht überlebt ;)
.......dann wollen wir alle mal ganz, ganz fest hoffen, daß die Welt den Erfolg des Gröpaz überleben wird.
covfefe.

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780 02.06.2017, 10:39
238.

Zitat von Nichtraucher
"Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch" (Zitat eines ehemaligen hessischen Landtagsabgeordneten)
Super, dem kann ich mich nur anschließen, dieser hessische Landtagsabgeordnete mit seinem Beitrag sollte viel mehr in den Vordergrund gerückt werden, möglichst weltweit :-)

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cicero_muc 02.06.2017, 10:40
239. eh wursch

Ob die US-Regierung mitmacht oder auch nicht: eh wurscht.

Der große "Rest" der Welt weiß was das Stündlein geschlagen hat.
China allen voran.

Kohle ist für Trump wichtig
weil er damit China beliefern kann.

Sobald die Belieferung von China mit Kohle aus den USA läuft
wird es China möglich sein seine Importe aus Nordkorea zu reduzieren - oder gar auszusetzen oder zu stoppen.

Mittelfristig ist Kohle nicht sonderlich interessant.
Das Thema wird sich wohl selbst erledigen.

Tesla produziert auf Teufel komm raus Elektro-Autos
die beim Kunden sehr gefragt sind.

Die Solar-Dachschindeln von Tesla
werden wohl noch schnell beim Kunden landen als die Autos.
Ein gigantisches Business - bei dem auch jede Menge Jobs geschaffen werden.

Erneuerbare Energien sind heutzutage verdammt konkurrenzfähig.

Die US-Bevölkerung besteht nicht nur aus intelektuell unterbelichteten Rednecks die nicht weiter denken können als ihr Baseball Cap reicht.

Die Abwendung der USA wird Konsequenzen haben -
für die USA, und durchaus negative.

In ein paar Jahren werden die USA wieder mit dabei sein
- und zwar ohne über rigendwelche Bedingungen verhandelt zu haben.

Beim Klimaabkommen gibt es nichts weiter zu verhandeln.
Es ist ausverhandelt - unter Beteiligung der USA (Obama).
Entweder die USA unterzeichnen das Abkommen es wie es ist
oder sie müssen draussen bleiben.

Die Fortschritte in der Technik bzw. in der Wissenschaft
werden weiter gehen. In den USA vielleicht weniger,
weil das Budget für Forschung und Entwicklung gestrichen wird
und Wissenschaft von gewissen Kreisen irgendwie misstrauisch beäugt wird (a la Erogan), aber das hält den "Rest" der Welt nicht auf, im Gegenteil. Verlieren werden lediglich die USA weil sie ihren Führungsanspruch schlicht und einfach verlieren können.

Da wird es dann wenig helfen wenn in den USA dann noch mehr Rechtsanwälte und Homeland Security Ofcicers ausgebildet werden.

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