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Trump nach Giftgasangriff: "Meine Einstellung zu Syrien und Assad hat sich sehr verän
AFP

US-Präsident Trump hat den mutmaßlichen Giftgasanschlag in Syrien scharf verurteilt. Für ihn seien "damit eine ganze Reihe von Linien überschritten worden". Ob er Konsequenzen ziehen will, ließ er allerdings offen.

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5michael5 05.04.2017, 22:22
1. Was nun?

Obamas Konsequenzen bei Asads überschreiten der proklamierten roten Linie kennen wir. Nun wurden laut dem neuen Präsidenten, der den alten genau deswegen kritisierte, gleich mehrere rote Linien überschritten. Folgen nun wieder solche Konsequenzen?

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rosie4711 05.04.2017, 22:33
2. Truppen in Syrien

Die US Regierung transferiert Kampftruppen nach Syrien, ohne die Öffentlichkeit oder das Haus der Representanten zu informieren. Die Aussage, "wir halten uns da raus" ist Makulatur.

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M.Krink 05.04.2017, 22:36
3. ...

Ich würde es sehr menschlich ,im guten Sinne, von Donald Trump halten dort jetzt militärisch einzugreifen, und ich würde es sehr unmenschlich halten wenn er es nicht macht, wäre schön gewesen wenn Barack Obama militärisch eingegriffen hätte in Syrien(und evt. auch im Irak wo ja auch die demokratische Widerstandsbewegung massiv verhindert worden ist ), damit wäre viel schlimmes Leid verhindert worden. Für mehr Frieden in dieser Region wäre es auch gut wenn die Kurden ein eigenes Land bekommen würden. Das einzige Problem dass man vielleicht sehen könnte nachdem der Krieg gewonnen ist dass ich auch wirklich die demokratischen Kräfte wieder finden und dann in einen neuen Staat aufbauen, nicht dass die guten Leute jetzt alle in Ausland sind und die schlechten geblieben.

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polyeder 05.04.2017, 22:43
4. Altes Muster

Steht der Präsident nicht gut da, schickt er die Truppen los und die Zustimmung im Volke geht nach oben. Hat ja bei früheren Präsidenten auch schon funktioniert.

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hansgustor 05.04.2017, 22:46
5. Abwarten

Erstmal abwarten. Beim ersten Mal haben sie auch alles mögliche gedroht. Dann hat das CIA selbst die Beweise geliefert, dass nicht Assad dahintersteckte sondern ein General sich verselbstständigt und unbefugt gehandelt hatte. Also erstmal schauen was wirklich passiert ist.

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PETERJohan 05.04.2017, 23:01
6. Handeln und nicht nur reden

Da möge er seinen Freund Putin, den er doch so eifrig lobte dazu bringen die Unterstützung Assads aufzugeben.Als die Amerikaner im Balkankrieg mit Truppen drohte, gab Milosevics auf..

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waswoasi 05.04.2017, 23:38
7. Bitte den Worten auch Taten folgen lassen!

In Syrien wurden mehrere dicke rote Linien überschritten und genug Leid und Tod über unschuldige Menschen gebracht. Hier könnte die USA zur Abwechslung mal den guten Weltpolizisten spielen. Lets go Donald!

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Meckerameise 05.04.2017, 23:39
8.

Ja, gute Idee! Wär ja nicht so, als wenn die USA schon mal grundlos in die Region einmarschiert wären. Seitdem ist ja im Nahen Osten Friede, Freude, Eierkuchen. Dann soll Trump aber später nicht rumheulen, wenn wir keine Lust haben, mehr Geld ins Militär zu stecken. Europa wird sich dann um die nächsten Kriegs- und Terrorflüchtlinge kümmern dürfen. Die USA werden sich auch dann nicht verantwortlich fühlen. Gerade in den Teilen der Erde, in denen der IS unterwegs ist, ist es brandgefährlich, einfach hin zu fahren und je nach Emotion irgendwelche Rebellen, "Rebellen" oder Regierungstruppen anzugreifen.

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arrache-coeur 05.04.2017, 23:48
9.

Trump: "Meine Einstellung zu Syrien und Assad hat sich sehr verändert" - Das nenne ich mal wankelmütig.
Vielleicht suchte Trump auch nur eine Gelegenheit, seine zuvor von vielen als zu nachsichtig eingestufte Haltung gegenüber der syrischen Regierung zu revidieren.
Und da Trump innenpolitisch noch nicht so recht vorankommt, könnte eine aussenpolitische Ablenkung (von den innenpolitischen Problemen) durchaus willkommen sein.

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