Forum: Politik
Trump nach Giftgasangriff: "Meine Einstellung zu Syrien und Assad hat sich sehr verän
AFP

US-Präsident Trump hat den mutmaßlichen Giftgasanschlag in Syrien scharf verurteilt. Für ihn seien "damit eine ganze Reihe von Linien überschritten worden". Ob er Konsequenzen ziehen will, ließ er allerdings offen.

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HeisseLuft 06.04.2017, 13:04
60. Eben

Zitat von Beetulli
Sie vergaßen, als Halabja passiert ist, war Saddam noch "unser" Schurke. Die Verurteilung im UN-Sicherheitsrat scheiterte am Veto der USA und den Enthaltungen Großbritanniens, Frankreichs, Australiens und Dänemarks. Wo sollte da ein Shitstorm herkommen?
Wieso, was hat Dich, Beetulli, denn gehindert?
Eben, nicht: Saddam Hussein hat damals also (zunächst) nichts fürchten müssen.
Und Assad heute auch nicht. Nicht aus Richtung UN. Eben, Betulli, eben.

Übrigens: die USA haben sich Monate später wenigstens noch korrigiert.
PS: um den in Rede stehenden Abschnitt noch einmal wiederzugeben:
Zitat von quark2@mailinator.com:
Der Mann wird sich doch diesem vorhersehbaren Shitstorm nicht ohne jeden Sinn aussetzen ?

Zitat von HeisseLuft:
Wieso - hat er die früheren denn fürchten müssen? Du liebe Zeit - hat ein "Shitstorm" etwa Saddam Hussein von Halabja abgeschreckt? Hat die öffentliche Meinung einen Pol Pot abgeschreckt? Der gute Assad kann sich doch vollkommen sicher fühlen - er kann eigentlich machen was er will. Nicht nur, dass der UN-Sicherheitsrat nicht eingreift. Er wird auch zuverlässig in Schutz genommen. Begründung: die Untat könne er gar nicht begangen haben, da er ja kein Interessen daran haben könne...

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mostly_harmless 06.04.2017, 13:28
61.

Zitat von Bernd.Brincken
Man darf sich schon wundern, dass Russland sich hier sofort hinter Assad bzw. hinter die Erklärung der Rebellen-Giftgaslager stellt. Es wäre vielleicht ein guter Anlaß gewesen, sich von den Methoden zu distanzieren, die international niemals Zustimmung bekommen können. Ich kommentiere hier sonst meist gegen das verbreitete Russland-Bashing, aber an der Stelle ist Kritik an der russischen Politik unvermeidlich.
Putin geht sein Fetisch Marinebasis über alles, das düfte nach der Krim-Geschichte klar sein. Ein paar hundert oder auch ein paar hunderttausend Menschenlaben sind da hochgradig irrelevant.

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