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Trump, Nordkorea und Virginia: Der Krisenmacher
REUTERS

Atomkonflikt mit Nordkorea, Rechtsextreme in Virginia - eine internationale, eine nationale Krise. Sie offenbaren die große Schwäche des US-Präsidenten: Donald Trump kann keine Konflikte entschärfen. Er kann nur das Gegenteil.

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unumvir 14.08.2017, 17:29
60.

Trump ist angetreten, Probleme zu lösen, nicht, sie unter den Teppich zu kehren.

Weder der Konflikt mit Nordkorea, noch die tiefe Spaltung der US-Gesellschaft sind neu oder auf Trump zurückzuführen. Trump ist ganz im Gegenteil das Ergebnis der Verzweiflung der US-Wähler, die händeringend nach jedem Strohhalm greifen, der ihnen einen Weg aus der Misere verspricht.

Trumps Strategie beruht darauf, unberechenbar zu sein und Konflikte auf eine Lösung hin zu eskalieren.
Ob das funktioniert, ist offen. Sicher ist hingegen, dass der Ansatz einer langen Reihe seiner Vorgänger _nicht_ funktioniert und die Situation seit inzwischen Jahrzehnten stetig zum Schlechteren weiterentwickelt hat.

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Trevor Philips 14.08.2017, 17:29
61.

Ein weiteres Mal die kleinkindliche Sichtweise der deutschen Jounaille Herr Fischer. Nicht Trump hat die Situation mit Nordkorea zur internationale Krise werden lassen, sondern die jahrelange verbrecherische Untätigkeit seines Vorgängers. Es ist ja immer wieder schön wenn ein Schreiberling dazu auffordert "Drohtheater" zu ignorieren, nur reden wir hier von konkreten Angriffsplänen die propagiert wurden.

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st.petersburger_troll_pla 14.08.2017, 17:30
62.

Zitat von ex_berliner
Fragen wir uns doch mal, was ist wahrscheinlicher: dass ein nach Demokratie und freiheitlichen Werten strebendes Land ein Regime wie das in Pyongyang unterstuetzt oder dass Russland, das enge Beziehungen zu diesem Regime hegt und neben China massgeblich zu seiner Aufrechterhaltung beitraegt, dem nordkoreanischen Regime hier unter die Arme gegriffen hat um den USA zu schaden?
Sie widersprechen der NYT? Nun ja...

Zu Ihrem "Land, das nach Demokratie und freiheitlichen Werten strebt" nur soviel: Die Ukraine ist nicht erst seit dem Putsch von 2014 ein von Korrupption und skrupelloser Geschäftemachjerei beherrschtes Land. Und seit dem Putsch ist es eher schlimmer als besser geworden. Wirtschaftlich sieht es auch sehr schlecht aus, seit man mehr oder weniger freiwillig (teilweise durch Druck aus dem Westen) die Wirtschaftsbeziehungen zur Russland weitgehend gekappt hat.

Meinen Sie wirklich, daß sich da niemand findet, der ukrainische Technik an jeden verkauft, der sie will, Hauptsache es wird gut bezahlt?
Zumal geborgene Raketenkomponenten Nordkoreas zuweilen recht erstaunliche Resultate lieferten. Britische Spielzeugtechnik inklusive. Und Waffen aus der Ukraine fanden ihren Weg schon nach Libyen und Syrien....

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chico 76 14.08.2017, 17:30
63. Nicht dieser Mann

Zitat von evastastna
dieser Mann verdirbt mir jeden Morgen die Laune. Sicher hatte ich Angst auch bei Obama, bei Ukraine usw.ABer irgendwie wusste ich, er ist vernünftig usw. BEi D.T. weiss ich überhaupt nicht, was er tut, was er tun wird usw.Ich wache jeden MOrgen auf und frag mich.WAS KOMMT DENN HEUTE UM GOTTESWILLEN:STeht noch NOrdkorea??Oder haben wir schon einen Atomkrieg.
verdirbt Ihnen die Laune, sondern die einseitige Berichterstattung über ihn.

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Celestine 14.08.2017, 17:31
64.

Zitat von Bernhard.R
Auch gegen die dortige Regierung hat Trump schon einen Militäreinsatz angedroht. Die zarte Pflanze Kuba hat er ebenfalls mindestens trockengelegt, wenn nicht sogar angesägt. Mit dem Iran sieht das ähnlich aus. Trump kann offenbar nur rabauzen. Er hat nicht erkannt, daß Krieg die schlimmste aller menschlichen Geißeln ist.
Wenn man seine martialischen Töne, mit denen er Kim Jong Un im Nichts nachsteht, damit verbindet, was in Charlottesville geschehen ist, so wird es deutlich, welche Klientel Trump damit ansprechen will und warum er sich nicht deutlich äußert: die ultrarechte, rassistisch angelegte Basis, die an ihm offenbar ihre erste politische Leitfigur in der ganzen Geschichte der USA erkennen.
Wenn man dann noch den Nihilisten Bannon, die alt-right Breibart und die milliardenschweren Sponsoren von Trump, die Familie Mercer berücksichtigt und deren Background und Ideologie etwas kennt, so wird einem klar, in welche Richtung die Politik der USA sich bewegen soll. Das ist vermutlich erst der Anfang, denn wenn der erste Krieg ausgebrochen ist, wird der Nationalismus vermutlich noch mehr Anhänger finden.

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colonius828 14.08.2017, 17:34
65. Versuchen sie ihr Glück: Casino-Politik

Sie glauben wirklich, Donald Trump würde irgendeinem Plan oder einer Überlegung folgen ? In Reden, Interviews und Tweets hat er doch völlig ungefiltert von Medienvertretern seinen Charakter gezeigt. Keine Empathie, keine Sachkenntnis, keine Beratungsfähigkeit, kein Interesse an Zusammenhängen und Details. Daher: keine Strategie und offensichtlich keine Absprache mit Beratern und Experten (die er allesamt überrascht hat). Wenn sein impulsives Drohen tatsächlich einen Fortschritt gebracht hätte, wäre dieser zufällig, nein glücklich. Wollen Sie bei diesem Menschen darauf vertrauen, dass der nächste Impuls wieder Gutes bewirkt. Das ist ein Lotteriespiel mit dem Krieg, möglicherweise dem Einsatz von Atomwaffen. Das hat nicht mit regieren oder Politk machen zu tun. Das ist Casino, nun ja das kann er
oder eben auch nicht.

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flux71 14.08.2017, 17:35
66.

Man muss nun wirklich nicht GUARDIAN lesen, um zu erkennen, in welche Richtung Trumps Politik geht. Das wird durchaus auch aus deutschen Quellen erkennbar. Dass aber immerzu Trump-Jünger und damit Anhänger dieser rechts-faschistischen Politik unter dem Deckmäntelchen demokratischer Legitimation in Deutschland so laut plärren, dass man meinen könnte, man hätte es mit einer dominanten Mehrheit hierzulande zu tun, ist das eigentlich unfassbare. Denn in Wahrheit ist das, was diese Seite da mit ihren politisch wirren Ansichten treibt, nichts weiter als Leugnismus.

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scoopx 14.08.2017, 17:36
67. Surgical Strike

Zitat von spon_2316845
Wie soll man mit China eine Allianz schmieden. China ist ja selber gerade dabei Teile des Chinesischen Meers zu annektieren, die ihm nicht gehören. Die adäquate Reaktion auf jemanden der Atomwaffen produzieren will wäre, die Anlagen zu bombardieren, wie Israel es im Iran gemacht hat. Eigentlich ist das was Trump macht noch zu zögerlich.
Die Amerikaner reden nur darüber, Israel hat es schon mehrmals erfolgreich getan. Was die US-Streitkräfte nur können, ist mit gewaltiger Übermacht auf breiter Front zuschlagen. Und das ist im Fall Nordkorea nicht zu empfehlen. Außerdem würden die Amis einen Krieg mit Nordkoreas Bodentruppen verlieren.

Der Leser möge sich erinnern, daß 1950 - 53 im Koreakrieg 10% der Bevölkerung durch US-Luftangriffe getötet wurden.

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hm2013_3 14.08.2017, 17:36
68. nichts was Sie über Trump geschrieben haben hat sich als wahr erwiesen

oder Sie haben die Wahl und sagen uns, was Sie seit Monaten über Mr Trump schreiben, ist wahr. Jeden Tag müssen wir zuerst eine anti-Trump-Nachricht lesen. Ich denke allmächlich, Spiegel gehört inzwischen wahrscheinlich den Chinesen.

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Garak 14.08.2017, 17:41
69. Haben sie Obamas 8 Regierungsjahre verschlafen?

Zitat von flurhamwa
Diese Krisen gibt es auch erst, seitdem Herr Trump Präsident der USA geworden ist. Unter Obama hätte es solche Probleme mit Nordkorea (Drohungen hatte es unter Obama aus Richtung Nordkorea nie gegeben) nicht gegeben. Zudem ist das riesige nationale Rassismus-Problem erst seit dem Amtsantritt im Januar 2017 sichtbar geworden und existierte quasi vorher gar nicht. Eine Katastrophe dieser Präsident.
Nur mal so als Beispiel

https://de.wikipedia.org/wiki/Todesfall_Trayvon_Martin

https://de.wikipedia.org/wiki/Todesfall_Michael_Brown

Die auch zu zum Teil gewalttätigen Auschreitungen führten

Und Obama hat sich da auch nicht mit Ruhm beckleckert da er grundsätzlich von einem Fehlverhalten der Polizei ausging und den Afroamerikanern so ihre Opferrolle bestätigt hat.

Davon das einige BLM Aktivisten White Genocide etc. forderten ganz zu schweigen. Hat Herrn Obama natürlich nicht dazu gebracht sich von BLM zu distanzieren das waren ja nur einige wenige Spinner.

Die Scheinheiligkeit stinkt. Trump ist zugegeben kein guter Präsident,
aber Obama hat sich auch oft nicht mit Ruhm beckleckert durfte sich aber sicher sein das Presse und Aktivisten ihm so ziemlich alles durchgehen liessen.

Und das Trump das Problem mit Kim Jong Un hat ist auch Obamas lascher Bekämpfung der Nordkoreanischen Aufrüstung zu verdanken.

Obama hätte mit ein wenig Mumm durch Druck auf China (ihr helft uns oder bleibt auf euren Produkten sitzen) das Raketenprogramm
Nordkoreas stark behindern können.

Aber er hat ja lieber Nordkorea, Iran und andere beschwichtigt und temporäre Sicherheit gekauft. Sein Nichthandeln fällt Trump auf die Füsse.

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