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Trump siegt in South Carolina: Jetzt wird es ernst
REUTERS

Donald Trump triumphiert, Jeb Bush steigt aus: Die Vorwahl in South Carolina verschiebt die Verhältnisse bei den Republikanern. Auf die Partei wartet jetzt ein brutaler Dreikampf.

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twister13 21.02.2016, 10:29
40. Trump der nächste Reagan?

Ronald Reagan war ein mittelmässiger Schauspieler und uralt als er Präsident wurde. Und er wurde es gleich zweimal!

Wer hätte das damals gedacht?

Trump ist überheblich, laut und anmassend. Aber ich denke nicht dass er dumm ist. Er hat die Lücke gefunden die er besetzen muss um zu reüssieren. Das ist schon mal nicht so schlecht!

Das hat er besser gemacht als Jeb Bush den alle ganz oben auf der Liste hatten.

Und er ist ein unabhängiger Kandidat der auf die alten Netzwerke kaum Rücksicht nehmen muss. Auch ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Ehrlich gesagt ist er mir lieber als diese fanatischen Ultrareligiösen wie Cruz und Rubio. Das erinnert mich immer fatal an den IS. Die Todesstrafe haben die auch!

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amwald 21.02.2016, 10:33
41. dann gibt es auch noch diejenigen, die

Zitat von willibrand
Trump oder Sanders wären besser als die sog. etablierten, übrigens auch bei uns. Die yes we can oder wir schaffen das-Politiker, die durch die Ochsentour nach oben gespühlt wurden haben kläglich versagt und machen stur weiter. Sie haben die Welt in den letzten Jahre an den Rand einer Katastophe gebracht. Solche Politiker braucht niemand.
auf den Parteisprossen nach oben gestolpert sind. Weil z.B. Vorhandene in Ihrer Selbstüberschätzung über sich selbst auferelgte "Ehrengelübde" abgestürzt sind. Auch solche sind kein Segen für das betreffende Land.

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karlbschwarz 21.02.2016, 10:36
42. Deutsch-Amerikaner

Endlich mal ein Deutscher, wenn auch in dritter Generation, der realistische Chancen auf das Praesidentenamt in den USA hat. Zudem erstaunlich, wie gross der Zuspruch aus dem Vaterland ist!

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gabrielle.buchholz 21.02.2016, 10:43
43. Über den Schauspieler Reagan hat man ja auch zuerst

gelacht und Ihm dann nichts zugetraut. Nun. er hat die
US zwar wegen seiner rießigen Rüstungsspirale fast in den Bankrott getrieben aber als Nebeneffekt die Soviet-
Union die da nicht mehr mithalten konnte ohne Krieg
als Gegner ausgeschaltet.
Und Trump wird es werden, vielleicht macht er dann einiges konsequenter als sein Vorgänger. Im November wissen wir mehr.

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Aberlour A ' Bunadh 21.02.2016, 10:45
44. Religosität?

Zitat von demophon
Endlich ist es auch bei Spon durchgesickert, dass Ted Cruz der Rechtsaußen der Reps ist und nicht Donald Trump. Wenn dann auch noch der Mythos, Marco Rubio sei moderat, nicht weiter propagiert würde, wäre das noch eine Verbesserung. Man darf die Kandidaten nicht immer nur danach bewerten, wie sie zur illegalen Einwanderung stehen - diejenigen, die das nicht wollen sind die Bösen, diejenigen, die dafür sind die Guten. Es geht um die allgemeine Einstellung zu den verschiedensten Themen. Rubio hängt wie Cruz und der jetzt ausgeschieden Bush am Tropf der Großspender wie die Koch-Brüder, die dann deren Politik bestimmen würden. Daher will Cruz u. a. eine Flat Tax von 10% für alle, Rubio eine maximale Unternehmenssteuer von 25%. Rubio und Cruz sind ultrareligiös und extrem konservativ. Für beide ist der wichtigste amerikanische Wert der Glaube an Gott, sie kämpfen für die sog. "religious liberty" und beide haben z. B. angekündigt, als Präsident den "First Amendment Defense Act" zu unterzeichnen, der es Unternehmern erlaubt, solche Mitarbeiter zu entlassen, die nicht ihren religiösen Vorstellungen entsprechen, wenn sie z. B. außerehelichen Sex oder eine gleichgeschlechtliche Beziehung haben. Dieses Recht wird mit der religiösen Freiheit begründet. Rubio ist also alles andere als ein moderater Kandidat.
Gut, dass Sie das nochmal klargestellt haben. Andernfalls kann man aus dem SPON-Artikel bei ungenauem Lesen wirklich falsche Schlüsse ziehen. Aber der Artikel bezog sich auf Moderate bei den Republikanern. Und bei den Republikanern gilt schon der als moderat, der bei anderen Parteien als durchgeknallt bezeichnet werden müsste. In diesem Zusammenhang ist es natürlich tragisch, was aus der ehemaligen Grand Old Party geworden ist - immerhin der Partei Abraham Lincolns: ein Haufen durchgeknallter Wahnsinniger. Aber wie man sieht wie die meisten Trump-Anhänger ihren Messias vergöttern, hat das auch etwas von Quasi-Religiosität. Und Trump spielt die Rolle als Ersatz-Messias gekonnt. Er verspricht seinen Anhängern was diese hören wollen: "Erlösung". Daher wird es beim Dreikampf der Republikaner einen Showdown zwischen Religiosität und Quasi-Religiosität geben. Da kann man mit rationalen Argumenten sowieso nicht gegen ankommen. Die entscheidende Frage ist- und die hat der SPON-Artikel angesprochen - hinter welcher Religiosität versammeln sich die Anhänger der ausgeschiedenen Kandidaten? Und was ich wirklich witzig finde ist die Annahme der "Unabhängigkeit". Als wenn ein Präsident im Weißen Haus je Politik gegen die Wall Street, gegen die Fed und gegen Big Business allgemein machen könnte. Das ist doch lächerlich. Genauso wie bei uns. Umso witziger übrigens, wenn der Kandidat selber aus Big Business kommt.

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dolemite 21.02.2016, 10:59
45.

Zitat von betzebub
Bei der Berichterstattung frage ich mich ernsthaft, ob der Autor auch nur eine Debatte der Republikaner verfolgt hat. Rubio und moderat? Ernsthaft? Der Rubio, der sich an seinem ersten Tag im Office mit Nordkorea/China, Iran/IS und Rußland anlegen will? Der mehr "One Way Tickets" nach Quantanamo verteilen will? So traurig das ist, aber wenn einer von diesen republikanischen Schreihälsen "moderat" ist, dann am ehesten noch Trump. Und, nur der Vollständigkeit halber, das "deutsche" Denken, dass sich eine angeblich pragmatische Clinton gegen Trump durchsetzen wird, halte ich für absolutes Wunschdenken.
Dann haben Sie aber selbst nichts von den debates und town hall meetings gesehen sonst wüssten Sie das von den Kandidaten nur John Kasich wirklich als moderator Republikaner anzusehen ist, sich so verkauft und auch so wahrgenommen wird. Man muss außerdem unterscheiden zwischen GOP Nominee und der eigentlichen Präsidentschaftswahl. Die GOP Nominierung von Trump ist so gut wie sicher (Alle Kandidaten seit Ronald Reagan die New Hampshire und South Carolina gewonnen haben, sind GOP Nominee geworden). Cruz ist praktisch aus dem Rennen und man kann nicht automatisch die Stimmen von Jeb Bush, Marco Rubio zuordnen- das ist eine ziemlich gewagte Rechnung- ebenso ist es gewagt einen Clinton Sieg als Wunschdenken zu deklarieren.

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epicur 21.02.2016, 11:08
46.

Ich mag Trump nicht, aber er wird in Deutschland doch sehr undifferenziert dargestellt.
Man höre sich nur den unverdächtigen Michael Moore zu Trump an.
Trump war immer für die Erhöhung des Mindestlohns.
Trump war immer pro choice für Frauen.
Er war bis 2011 pro Einwanderung. Nebenbei, das Problem der Amerikaner im Augenblick ist tatsächlich, dass die illegalen Einwanderer nicht gebraucht werden.
Und er hat schon angekündigt, dass er als Kandidat der Republikaner anders auftreten werde.
Nichts desto trotz, hat er Hilary Clinton wohl keine Chance.

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jackohnereacher 21.02.2016, 11:14
47. Wenigstens hat Jeb

aufgegeben. Einen dritten Bush im weißen Haus hätte die Welt nicht verkraftet.

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durakon 21.02.2016, 11:21
48. SPON mag den Trump nicht,

das ist legitim, es ist ein Zeichen unserer Meinungsfreiheit, dass ein Redakteur einer Zeitschrift so etwas zum Ausdruck bringen kann. Leider wird dem Leser im genannten Artikel überhaupt nicht mitgeteilt, wie viel Prozent der Stimmen Trump nun erhalten hat. Aus anderen Zeitschriften wissen wir, es waren mehr als 32 %, während seine schärfsten Herausforderer nur circa 20 % erhielten. Diese Information wird uns verschwiegen. Dafür wird ausführlich dargestellt, dass von den Menschen, die sich erst in den letzten Tagen vor der Wahl entschieden haben, 30 % für Rubio und nur 16 % für Trump gestimmt haben. Genau das ist es, was viele Menschen an der aktuellen Berichterstattung in unseren Medien stört. Es wird nichts Falsches gesagt, aber die Tendenz der Aussage wird so gedreht, dass sie ins eigene politische Bild passt. Objektiv nenne ich das nicht. Schade, wieder eine Chance verpasst…

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betzebub 21.02.2016, 11:37
49. @dolemite

Ok, Kasich ist von allen der moderateste Kandidat. Allerdings spielt er überhaupt keine Rolle. Die 3 unter denen sich das Rennen bei den Reps entscheidet sind Trump, Rubio und Cruz und davon ist Trump am ehesten und zumindest in einigen Punkten moderat. Und meine Meinung zu Clintons Chancen im direkten Duell gegen Trump habe ich auch nicht exklusiv, erhebe aber natürlich keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit ;)

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