Forum: Politik
Trump siegt in South Carolina: Jetzt wird es ernst
REUTERS

Donald Trump triumphiert, Jeb Bush steigt aus: Die Vorwahl in South Carolina verschiebt die Verhältnisse bei den Republikanern. Auf die Partei wartet jetzt ein brutaler Dreikampf.

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RalfHenrichs 21.02.2016, 11:37
50. Zahl der Wahlmänner

Entscheidend ist bei Vorwahlen ja eigentlich nur, wie viel Wahlmänner jemand aufbringen kann. Trump hat mittlerweile 61 Wahlmänner hinter sich, ALLE ANDEREN ZUSAMMEN nur 36. Natürlich heißt das noch nichts. Um die Vorwahlen gewonnen zu haben, benötigt man 1237. Das zeigt zweierlei: erstens wie weit der Weg für Trump ist und zweitens wie haushoch er gegenwärtig führt.

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testthewest 21.02.2016, 11:37
51.

Zitat von filou99
Ich denke (hoffe), dass wenn die Konservativen wirklich Trump nominieren, ist den Demokraten die Präsidentschaft nicht mehr zu nehmen. Soviel politische Ignoranz, diesen Schwätzer und Selbstdarsteller zum Präsidenten zu wählen traue ich den Amerikanern nicht zu. Falls doch, dann werden wir viel Spass mit der amerikanischen Politik haben.
Kommt drauf an. Wenn es Clinton wird, könnte das doch einige abturnen. Bei Sanders werden wir dann sehen ob die Amerianker als Ganzes wirklich nen Linken wollen.

Doch eins muss man einfach sagen: Das dort ist wenigstens noch Politik. Kontrovers, interessant und man hat als Wähler wirklich das Gefühl die Wahl zu haben.
Alles im krassen Gegensatz zu unserer letzten BTW.

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Blackzxr 21.02.2016, 11:38
52. pro Trump

man fürchtet ihn,weil er gegen Merkel ist..darum wird er in D. negativ dargestellt und er braucht keine finanzielle Lobby und das ist gut so..

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oldman2016 21.02.2016, 11:45
53. Das politische Etablishment

in den USA hat derzeit zumindest bei den Konservativen offensichtlich einen schweren Stand. Dass Jeb Bush ausgestiegen ist, zeugt davon, dass selbst die Konservativen George W. Bush's Irak-Chaos, Schuldendessaster und Steuersenkungen für die Reichen und Superreichen kritischer sehen als noch vor einigen Jahren. Donald Trump ist nicht zu unterschätzen, weil er nicht dem sogenannten politischen Etablishment entstammt. Wenn es vielen Wähler aber schon reicht, dass Donald Trump gegen das Etablishment in Washington ist, gärt und stinkt es offenbar in den USA gewaltig. Die Unzufriedenen melden sich - endlich.

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dein_idol 21.02.2016, 11:50
54.

Die Hoffnung die ich habe falls Trump Präsident werden würde ist, das sich andere Länder mehr von den USA abwenden. Die europäischen Wähler werden vielleicht normale Entscheidungen durch ddn Trump-Faktor mehr ablehnen oder unsere Politiker könnten durch den Trump-Faktor fürchten selber Wähler zu verlieren, wenn sie zu viel mit ihm übereinstimmen.
Vielleicht schwindet der Einfluss der USA auf die Welt ein wenig, ich denke das wäre ein Erfolg.

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herrbianco 21.02.2016, 11:51
55. Sollen sie doch...

... wählen, wen sie zu brauchen glauben.
Trump würde - wie alle anderen auch - ja nicht allein regieren. Da hängt ja ein Rattenschwanz an Gremien dran und auch ein Präsident Trump kann nicht jede Phantasterei gegen Kongress und Senat durchdrücken.
Zumindest seine Perücke wird beim ungebremsten Aufprall auf die Realität ordentlich derangiert werden...
Und für uns Bürger der alten Welt wäre das ein Motor, ziemlich sicher.
Keiner hat die Europäische Einigung so schnell weiter gebracht, wie G.W. Bush. Mit einer A***krampe im Weißen Haus rückt man hier nämlich näher zusammen.
Zu Bushs Zeiten herrschte an vielen Ecken traute Einigkeit und als Obama gewählt wurde, hat sich jeder europäische Regierungschef an dessen Bein festgeklammert und gewimmert, dass er aber der beste Freund von Super-Barack sein will. Der Mann ist aber vor allem eines: Amerikaner. Und das heißt, dass er ganze Länder hinten runter fallen lässt, wenn einer seiner Leute damit nen Fünfer verdienen kann. Das gilt wahrscheinlich auch für alle aktuellen Kandidaten.
Ein äußerer Feind stärkt den Schulterschluß und auch wenn wir das gern glauben wollen, die sind nicht unsere Freunde. Zumindest nicht, bis fremde Raumschiffe am Himmel auftauchen.
Und bei Trump würde das auch mal wieder deutlich.
Soll er die USA runter rocken, was die Chinesen davon übrig lassen, können wir bis dahin geeinigten Europäer (wahrscheinlich dann ohne die ähnlich hirnverletzten Engländer) für einen symbolischen Euro kaufen und kolonialisieren.

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ihatezensur 21.02.2016, 11:54
56. F.D. Roosevelt

Zitat von Aberlour A ' Bunadh
Als wenn ein Präsident im Weißen Haus je Politik gegen die Wall Street, gegen die Fed und gegen Big Business allgemein machen könnte. Das ist doch lächerlich.
konnte das. Er hat der Wallstreet J. Kennedy vor die Nase gesetzt und im Gegensatz zu H. Hoover nicht mehr die Interessen des Big Buiseness unterstützt, sondern im New Deal explizit eine konträre Politik zu diesem eingeschlagen.
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Zum Thema: Trump erscheint mir bei den Republikanern als das kleinere Übel, da er kein religiöser Überzeugungstäter (Cruz und auch Rubio) ist, sondern eher Bauchmensch. Das ist zwar auch Gift für jeden zurückhaltenden, intellektuellen, diplomatsichen Menschen, aber immer noch besser als fundamentalistisch religiöse Überzeugungen, die jeder konkreten Tagespolitik als Axiom vorangestellt sind/werden. Und es liegt dann an den Demokraten, ob sie den Showdown als rechte Lautsprecherei gegen linke Lautsprecherei oder gegen "real solutions" (den Vertrauensbonus muss man ihr aufgrund von Bill einfach zugestehen) abliefern werden. Es bleibt Amerika nur zu wünschen, dass sie nach 16 Jahren und 2 sehr, sehr schwachen Präsidenten, endlich mal wieder einen handlungsfähigen Kandidaten zum Chef machen.

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nickleby 21.02.2016, 12:01
57. Trump der Volksversteher

Die schweigende weiße Mehrheit der USA wird sich wohl für Trump entscheiden, da sie befürchtet, aufgrund der weltweiten Entwicklung , wie Flüchtlinge, Zuwanderer, islamische Terroristen, China, Iran, Nordkorea und eines unzuverlässigen Europas bedroht zu sein.
In Trump sehen sie das wehrhafte und starke Amerika eines Theodore Roosevelts, eines Harry S. Trumans, eines Ronald Reagans
Darum wird Trump der nächste Präsident der USA

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uelizwingli 21.02.2016, 12:02
58. Wie damals Reagan

Über den zweitklassigen Hollywood-Schauspieler Ronald Reagan hat man seinerzeit genau so gelästert wie jetzt über Trump. Doch Reagan wurde gegen jede Erwartung gewählt und erwies sich als exzellenter Präsident. Daran sollte bei der Kommentierung und Erwartung gedacht werden. Im übrigen ist es wohl wishful thinking, was der Korrespondent über Rubio sich ausdenkt.

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bestrosi 21.02.2016, 12:11
59. Die wirkliche Hoffnung der Republikaner...

...ist, wenn Trump den jahrelangen Amok weiter steigert und die ganze Partei bei der Wahl im November krachend verliert. Erst nach der Klimax kommt die Ernüchterung.

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