Forum: Politik
Trump siegt in South Carolina: Jetzt wird es ernst
REUTERS

Donald Trump triumphiert, Jeb Bush steigt aus: Die Vorwahl in South Carolina verschiebt die Verhältnisse bei den Republikanern. Auf die Partei wartet jetzt ein brutaler Dreikampf.

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chukwumeze 21.02.2016, 12:11
60. @ 50. Durakon

... Einfach mal die Printausgabe lesen. Oder auch andere Quellen nutzen. Aussenpluralismus praktizieren

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at.engel 21.02.2016, 12:11
61. 100 Millionen! - Einfach ur noch obszön.

Jeb Bush soll allein über 100 Millionen Dollar verpulvert haben. Für nichts! Keine Ahnung, wieviel der ganze Zirkus kosten wird, aber mich würde schon mal interessieren, ob die Journalisten - einschließlich die der deutschen Presse natürlich - sich überhaupt noch bewusst sind, wie sie sich von dem Laden manipulieren lassen.
"Ein brutaler Dreikampf" steht den Republikanern bevor... was soll der Quatsch!?! Da werfen sich vielleicht ein paar Kandidaten - die man eigentlich nur als unzurechnungsfähig einstufen kann (gibt es natürlich woanders acuh) - unvorstellbaren Schwachsinn an den Kopf, verbraten nebenbei noch ein paar hundert Millionen, und die Verlierer ziehen sich auf ihre Luxusvillas zurück. Und das war es dann aber auch mit dem "brutalen Kampf". Das Ganze ist einfach nur noch obszön, und unsere Journalisten sind natürlich begeistert mit dabei bei dieser Show!

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mikkomz 21.02.2016, 12:12
62. Korrekt zusammengefasst

Zitat von demophon
Endlich ist es auch bei Spon durchgesickert, dass Ted Cruz der Rechtsaußen der Reps ist und nicht Donald Trump. Wenn dann auch noch der Mythos, Marco Rubio sei moderat, nicht weiter propagiert würde, wäre das noch eine Verbesserung. Man darf die Kandidaten nicht immer nur danach bewerten, wie sie zur illegalen Einwanderung stehen - diejenigen, die das nicht wollen sind die Bösen, diejenigen, die dafür sind die Guten. Es geht um die allgemeine Einstellung zu den verschiedensten Themen. Rubio hängt wie Cruz und der jetzt ausgeschieden Bush am Tropf der Großspender wie die Koch-Brüder, die dann deren Politik bestimmen würden. Daher will Cruz u. a. eine Flat Tax von 10% für alle, Rubio eine maximale Unternehmenssteuer von 25%. Rubio und Cruz sind ultrareligiös und extrem konservativ. Für beide ist der wichtigste amerikanische Wert der Glaube an Gott, sie kämpfen für die sog. "religious liberty" und beide haben z. B. angekündigt, als Präsident den "First Amendment Defense Act" zu unterzeichnen, der es Unternehmern erlaubt, solche Mitarbeiter zu entlassen, die nicht ihren religiösen Vorstellungen entsprechen, wenn sie z. B. außerehelichen Sex oder eine gleichgeschlechtliche Beziehung haben. Dieses Recht wird mit der religiösen Freiheit begründet. Rubio ist also alles andere als ein moderater Kandidat.
Genau so ist es. Verstehe auch nicht, wie SPON allen immer weismachen will, dass Rubio moderat sein soll. Im Oval Office ist der genauso gefährlich, wie Cruz, vielleicht sogar noch schlimmer, da er weniger impulsiv zu handeln scheint, also noch mehr Plan und Kalkül hinter seinen Aktionen stecken.

Ich möchte definitiv keine Lanze für Trump brechen, der Mann ist für mich unwählbar!! ABER ich bin mir ziemlich sicher, dass sein polterndes, schreiendes Auftreten berechnend passiert. So distanziert er sich und bringt scharenweise unzufriedene Wähler hinter sich. Ich bin überzeugt, dass seine tatsächlichen Handlungen im Office deutlich rationaler wären, als viele jetzt befürchten. Er steht näher zur Mitte, als die Rechtsaußen Cruz & Rubio und er definiert sein Handeln nicht ausschließlich über den Glauben. Eine entsprechende fundamentalreligiöse Leitlinie, die über der Politik steht, wird es unter ihm 100%ig nicht geben. Das darf er den Republikanischen Wählern vor der Wahl nur nicht offen sagen.

Als wirklich moderaten Kandidaten nach Maßstäben der Republikaner hätte ich Chris Christie gesehen. In meiner Zeit in NY war ich nah genug an NJ dran. Leider hat er schon als Gouverneur viel zu viele Fehler gemacht, kein Fettnäpfchen ausgelassen und früh bewiesen, dass er definitiv kein Oval-Office-Material ist.

Bleibt nur zu hoffen, dass sich am Ende doch Clinton bei den Demokraten durchsetzt. Beliebt ist sie nicht, aber pragmatisch und im Vergleich zu der GOP liberal genug. Man darf diesbezüglich amerikanische nicht europäischen Maßstäben gleichsetzen.
Bei Bernie besteht definitiv die Gefahr, dass die Wechselwähler und der eher (nicht kleine) konservative Teil der Demokraten am Ende doch eher zu Trump rutschen würden und die Wahl am Ende für ihn entscheiden.

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Steve Holmes 21.02.2016, 12:18
63.

Zitat von filou99
Ich denke (hoffe), dass wenn die Konservativen wirklich Trump nominieren, ist den Demokraten die Präsidentschaft nicht mehr zu nehmen. Soviel politische Ignoranz, diesen Schwätzer und Selbstdarsteller zum Präsidenten zu wählen traue ich den Amerikanern nicht zu.
Hillary Clinton und Bernie Sandes sind aber auch nichts, auf das man sich freuen könnte. Da ist mir Trump schon lieber. Der hat bewiesen wie man erfolgreiche Deals abschließt.

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carlitom 21.02.2016, 12:21
64.

Zitat von uelizwingli
Über den zweitklassigen Hollywood-Schauspieler Ronald Reagan hat man seinerzeit genau so gelästert wie jetzt über Trump. Doch Reagan wurde gegen jede Erwartung gewählt und erwies sich als exzellenter Präsident.
Oh Gott, sowas kann man nicht unwidersprochen stehen lassen. Reagan ein "exzellenter Präsident"? Der Mann der Wettrüstung, der Kriegstreiber und bis zu den Bushs mit Abstand dümmste Präsident? Der Unterdrücker der Meinungs- und Demonstrationsfreiheit? Der Kommunistenhasser? Der die Entspannungspolitik beendete und Militärdiktaturen unterstützte? Schon mal von Iran-Contra-Affäre gehört oder davon dass die USA vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag verurteilt wurden? Mr. "We begin bombing in 5 minutes"?
Auf welchem Tripp sind Sie den unterwegs?
Reagan hat alles bestätigt, was man als worst case vorher beschworen hat. Unsäglich.

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carlitom 21.02.2016, 12:22
65.

Zitat von Blackzxr
man fürchtet ihn,weil er gegen Merkel ist..darum wird er in D. negativ dargestellt und er braucht keine finanzielle Lobby und das ist gut so..
Er ist nicht gegen Merkel, er ist gegen Menschen.

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flipbauer 21.02.2016, 12:29
66. naja

Zitat von carlitom
Oh Gott, sowas kann man nicht unwidersprochen stehen lassen. Reagan ein "exzellenter Präsident"? Der Mann der Wettrüstung, der Kriegstreiber und bis zu den Bushs mit Abstand dümmste Präsident? Der Unterdrücker der Meinungs- und Demonstrationsfreiheit? Der Kommunistenhasser? Der die Entspannungspolitik beendete und Militärdiktaturen unterstützte? Schon mal von Iran-Contra-Affäre gehört oder davon dass die USA vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag verurteilt wurden? Mr. "We begin bombing in 5 minutes"? Auf welchem Tripp sind Sie den unterwegs? Reagan hat alles bestätigt, was man als worst case vorher beschworen hat. Unsäglich.
Hinterher hat man alles mit seiner Demenz entschuldigt.

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Steve Holmes 21.02.2016, 12:29
67.

Zitat von fixik
Ich würde gerne sehen, dass passiert, wenn Sanders gewinnt.
Das kann ich mir kaum vorstellen. Die wenigsten US-Amerikaner würden für einen Sozialisten stimmen. Wenn Bernie Sanders die Vorwahlen der Demokraten und Donald Trump die Vorwahlen der Republikaner gewinnt sehe ich gute Chancen für Michael Bloomberg als unabhängigen Kandidaten. Es wird ja schon über seinen Eintritt ins Rennen spekuliert und das Geld für einen Wahlkampf hat er auch.

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flipbauer 21.02.2016, 12:30
68. das..

Zitat von Steve Holmes
Da ist mir Trump schon lieber. Der hat bewiesen wie man erfolgreiche Deals abschließt.
..hat auch jeder dealer in der Bronx.

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Havel Pavel 21.02.2016, 12:31
69. Auf die sprachlichen Feinheiten kommt es an!

Zitat von carlitom
Er ist nicht gegen Merkel, er ist gegen Menschen.
Natürlich ist Merkel kein Mensch, sie ist doch wohl eine Frau soweit ich weiss und damit eine Menschin!

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